Bin neu hier, Probleme, Probleme!

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Bin neu hier, Probleme, Probleme!

Beitrag #1 von Hardy » 25 Aug 2007 17:15


Hallo,

ich freue mich sehr, daß es hier die Möglichkeit gibt, über Probleme mit Inkontinenz
zu sprechen. Seit etwa 8 Jahren bin ich nachts inkontinent.Ich wiege 116 kg und habe immer wieder das Problem, daß ich nachts
durch unkontr. Harnfluß morgens trotz Schutzhose die Bettwäsche einnässe.
Ich habe schon soviel ausprobiert, aber es kommt immer (!) was durch.
Hatte eine OP wg. periproktitischen Abszeß, der Arzt sagt mir, daran liegts nicht.
Ich trinke abends fast garnichts mehr, trotzdem! Wer weiß weiter??

Grüße von Hardy

P.S.Am Tag kann ich es eingermaßen steuern.
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Hardy
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Beitrag #2 von papa0861 » 28 Aug 2007 22:50


hallo hardy,

ich kann nicht nachvollziehen, was eine analfistel-op mit harninko zu tun haben soll. es sei denn, du wärst vom körperbau her ein huhn oder ein anderes geflügel.

dort werden harn und urin durch die sogenannte kloake ausgeschieden.

dein harnproblem kann also eigentlich nichts mit deinem anus zu tun haben.

so meine bescheidene meinung.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #3 von Hardy » 29 Aug 2007 10:09


Danke
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Beitrag #4 von papa0861 » 29 Aug 2007 23:04


hallo hardy,

das durchlaufen trotz schutzhosen liegt oft an der falschen anlegeweise der windel. viele machen den fehler, die windeln zu straff anzulegen.

ein anders problem besteht oft in der körperform. bei mir ist es zum beispiel so, daß die windel im rückenbereich nicht dicht abschließt. hier ist immer an der wirbelsäule ein bereich, wo die windel nicht an der haut anliegt. so läuft der urin zwischen den pobacken ungehindert durch, insbesondere dann, wenn ich auf dem rücken liege.

ich dichte diesen bereich jetzt durch eine dicke damenbinde ab, die ich quer unterhalb des windelbundes einlege.

sollte das nicht dein problem sein, mußt du auf das vorhandensein eines seitliches auslaufschutzes deiner windel achten.

wenn du allerdings zur nachtzeit windelslips ala tena verwendest ist ein auslaufen normal. diese höschen sind meist für frauen ausgelegt. das saugpolster ist für uns männer viel zu kurz.

wenn sich der kleine mann des nächtens zurückzieht und ausläuft, dann trifft der den saugkern nicht und die ganze pracht geht daneben.

lg
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Beitrag #5 von Struppi » 30 Aug 2007 14:09


Hallo Hardy,
hallo Papa0861,

zunächst mal willkommen hier im Forum!

Ich würde an Deiner Stelle noch mal einen anderen Urologen aufsuchen um auszuschließen, dass die nächtliche Inko doch mehr ist als nur "gewöhnliches" Bettnässen. Mitunter bringt es auch etwas, den Urologen zu wechseln, denn neue Ärzte können auch neue Denkansätze und Therapiemöglichkeiten mit sich bringen, an welche Dein bisheriger Arzt vielleicht gar nicht gedacht hat.

Was die Änderung des Trinkverhaltens angeht, sollte natürlich klar sein, dass es nichts bringt, weniger zu trinken - im Gegenteil, dass kann die bestehende Inkontinenz noch verschlimmern. Besser ist es da, sich ein bewußtes Trinken anzugewöhnen. So macht es z.B. wenig Sinn, um 22:00 Uhr noch einen Liter zu trinken wenn man um 23:00 Uhr ins Bett geht; klar, dass dann alles daneben geht.

Besser ist es, über den Tag verteilt gute 2,0 - 2,5 l Flüssigkeit zu sich zu nehmen und gegen Abnend die Trinkmenge dann zu reduzieren bzw. ca. 1 Stunde vor dem Zubettgehen nichts mehr zu trinken und davor noch mal die Toilette aufzusuchen.

Ansonsten kann ich Dir empfehlen, es mal mit einem Kondomurinal zu probieren... wenn Du nicht gerade im Bett rotierst, dann hält das in der Regel auch gut und sollte Dich trocken über die Nacht bringen.

Grüße

Struppi
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Beitrag #6 von Hardy » 30 Aug 2007 15:49


Danke erstmal für die Ratschläge,
ich dachte fast, ich bin falsch hier.

Ich werde das jetzt mal beherzigen
und sehen, was draus wird.

Liebe Grüße

Hardy
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