windeln für die nacht und wickeln

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Beitrag #11 von jogi » 14 Feb 2008 16:21


Hallo Werner,

ehrlich gesagt komme ich mit Deiner Einstellung nicht ganz zurecht.

Auf der einen Seite empfiehlst Du bei Kindern (auch bei Dir im Heim) auf Windeln zu verzichten, auf der anderen Seite steht in Deinem Avatar, dass Du nachts Baumwollwindeln und Schutzhosen benutzt.

Warum trägst Du Schutzmaterial? Vermutlich, weil Du selbst ungern in einem nassen Bett liegst. Warum gönnst Du dies anderen nicht?

Genauso mit dem Psychologen: Du schreibst, dass Du selbst gute Erfahrung gemacht hast. Mag ja sein, aber bezüglich des Bettnässen hat er Dir wohl auch nicht helfen können.

Also gönne doch bitte auch anderen, was Du für Dich selbst in Anspruch nimmst.

Meine Erfahrungen und wohl auch die von Klaro und vermutlich auch vielen anderen mit einem Psychologen waren nun mal so miserabel, dass ich so etwas keinem anderen wünsche, geschweige denn meinen Kindern antun würde.

Viele Grüße

Jochem
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jogi
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Bettnässen

Beitrag #12 von Christiane Wirth » 14 Feb 2008 18:37


Hallo Jogi!
Ich habe mit meinem Sohn gesprochen, und er möchte Inko-Material probieren.
Und nun kriegt er es auch.
Auch wenn sein Psychologe dagegen ist, seine Situation ist schlimm genug warum soll ich ihn noch zusätzlich bestrafen (denk ich mir)?
Danke für deinen Beitrag
besonders von Marcel er hat mitgelesen traut aber nicht sich selbst zu äußern.
Danke, danke...........
Chris & Marcel
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Christiane Wirth
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Beitrag #13 von klaro (+16.05.2008) » 14 Feb 2008 19:13


alles Gute, Chris, Marcel

Windel, nicht Windel
Psychologe, nicht Psychologe
krank, nicht krank
Arzt, nicht Arzt

Denkt auch mal jemand daran, nebst, windel, nicht Windel für ein Kind

Schlaf, durschlafen, ruhig, sorglos durchschlafen

oder die ewige ANGST, WIEDER im nassen Bett aufzuwachen, wieder versagt zu haben.

Einnässen ist KEIN VERSAGEN..

haltet euch .. fit.. klaro :?
und lasst euch nicht unterkriegen.

Ich hab dein Profil gelesen, da sagt ja noch einiges dazu aus. Also. Einige lebensabschnitte, Einschnitte, sind für Kinder/Teenies, einfach SEHR hart und kaum zu verarbeiten.

habt sie einfach um so toller lieb und sagt es ihnen IMMER WIEDER- :lieb:
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klaro (+16.05.2008)
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Beitrag #14 von jogi » 14 Feb 2008 21:12


Hallo Chris, hallo Marcel,

ich denke, dass ihr die richtige Entscheidung getroffen habt. Es muss ja nicht bedeuten, dass Du, Marcel, nun immer Windeln trägst.

Meinem Sohn haben wir es auch freigestellt. Er hat eine zeitlang Windeln getragen und kann zur Zeit sogar darauf verzichten, auch wenn das ein oder andere Mal nochmal etwas schief geht.

Chris, wenn Du irgendwelche Fragen hast, stehe ich Dir gerne Rede und Antwort - wenn Du möchtest auch per E-Mail.

Viele Grüße

Jochem
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Beitrag #15 von Martin83 » 14 Feb 2008 22:41


Auf jeden Fall besser als jeden Morgen ein schwimmendes Bett. Das macht die Situation nur noch ägerlicher als sie ohnehin schon ist. Also lieber ausschlafen und am Morgen dafür ausgeruht in den Tag gehen ;)
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Beitrag #16 von Werner Holmans » 15 Feb 2008 19:55


Hallo Jochem,
ich gehe davon aus, dass du mich nicht kennst und bisher keine Beiträge von mir gelesen hast. Sonst würdest du bestimmt deine Fragen anders formolieren und mich auch verstehen.
Da ich nach einem Unfall behindert bin, war ich ganz auf Hilfe angewiesen und hatte eine ausgeprägte Inkontinenz. Mit Hilfe eines Psychologen habe ich die ganze Situation verkraften gelernt und aufgearbeitet. Ich bin wieder berufstätig als Heimerzieher und glücklich dabei. Ich werde wieder gebraucht und kann für andere Menschen etwas tun. Früher musste ich den ganzen Tag über Windeln tragen, was ich als sehr unangenehm und lästig empfunden habe. Organische Ursachen hat man bei mir nicht gefunden. Die psychischen werden mit Hilfe des Psychologen bearbeitet. Nun benötige ich am Tag keine Inkontinenzhilfmittel mehr. Ist das nicht ein Erfolg? Ich hatte aber auch einen starken Willen für Veränderungen. Auch in der Nacht kann ich schon zeitweise auf Windeln verzichten. Es ist ein schönen Gefühl und macht mich so richtig glücklich. Es gibt aber noch immer Situationen, da benötige ich sie unbedingt. Wir haben bei uns im Heim fast nur kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen oder aus sozial schwachen Familien..
Gemeinsam mit den Kindern führen wir einen Monatskalender. Ist das Kind in der Woche zwei Tage trocken gewesen, unternehmen wir mit dem Kind etwas tolles. Das Kind kann sich selbst aussuchen, was es gern machen möchte. Es gibt auch andere Belohnungen, die für das Kind von Bedeutung sind. Wir wecken die Kinder regelmäßig zu festgelegten Zeiten und gehen mit ihnen auf die Toilette. Die Kinder wollen auch unbedingt trocken werden und wir reichen ihnen dazu unsere Hand und geben eine entsprechende Hilfe. Am bett erfolgt jeden Abend noch ein abschließendes Gespräch über den Tagesablauf. Zu 90 % bekommen wir so die kKnder und Jugendlichen ohne eine Windel trocken, was sie sehr stolz macht. Sie fühlen sich angenommen und verstanden mit ihrem Problem.
Auch ich werde eines Tages wieder ganz trocken sein, davon bin ich überzeugt.
Werner
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Beitrag #17 von papa0861 » 15 Feb 2008 22:40


hallo werner,

sind bettnässende kinder heute nicht ein spiegelbild unserer selbst?

versuchen wir nicht eigene erfahrungen auf die kinder zu übertragen und sind vielleicht zu schnell bereit, eigenes leid entschuldigend zu übertragen?

deine erfahrungen, entsprechen den meinigen, obwohl bei mir nicht ein unfall die ursache der inko ist.

bei mir scheint der auslöser ein nicht therapierbares erleben zu sein.

in bezug auf kinder habe ich eine denkbar schlechte erfahrung erlebt.

ich möchte voranstellen, daß das nachfolgende keinerlei oranische ursache begründet. das kind litt zwar an einem reflux und ständigen harnwegsinfekten, war aber ansonsten gesund und die kinderärztin teilte meine meinung ...........

auszug aus einem alten beitrag von mir:



"mich (43) hat es nun leider selber erwischt und ich brauche eigentlich selber hilfe. aber in bezug auf dein kind, kann ich auch so mit meinen erfahrungen aufwarten. die tochter meiner ehemaligen frau hat auch nacht für nacht eingenäßt und tut es, soweit ich weiß, auch heute noch. sie ist jetzt 14 oder 15 jahre. es gibt kein allemeingültiges heilmittel dagegen. am wichtigsten ist es, wenn zuerst einmal die genauen ursachen abgeklärt werden. liegen körperliche oder seelische ursachen vor. du mußt auf jeden fall die einstellung deinem kind gegenüber überprüfen. im falle des kindes meiner ehemaligen frau gehe ich heute davon aus, daß die pullerei eine art protestreaktion des kindes auf die neuen partner war und ist. alle versuche auf das das kind einzugehen und alle technischen hilfsmittel (wie klingelhose, stündliches wecken ....) haben kläglich versagt. bestärkt wurde das kind meiner meinung nach noch durch den umgang der mutter mit dem problem. diese hatte so eine art punktesystem eingeführt (ach meine liebe kleine, heute bist du binnenschiffer, hochseeschiffer und regentrude). allein schon dadurch hatte das kind immer morgens das gefühl, daß sich die mutter nur im sie kümmert, ein bruder war ja auch noch da. damit hatte das kind erreicht, was es wollte. bevor der normale tagesablauf begann, drehte sich alles um sie. in der schule war sie auch nur zu faul, regelmäßig die toilette aufzusuchen. selbst die forderung der lehrer, in jeder pause zu gehen, hat sie ignoriert oder so getan, als ob sie gegangen ist. erfolg: nasse hosen. irgendwo ist das meiner meinung nach (soweit körperliche schäden auszuschließen sind) auch irgendwo ein hilfeschrei. aber um das herauszufinden, solltes du wirklich kinderpsych. hilfe in anspruch nehmen."

ich möchte mit meinem beitrag niemanden auf den schlips treten. aber man sollte die sache vielleicht auch mal aus der perspektive betrachten

viele grüße
jürgen
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Beitrag #18 von Werner Holmans » 15 Feb 2008 23:56


Hallo Jürgen,
ich teile deine Ansicht in vielen Dingen vollkommen. Ein traumatisches Erlebnis kann natürlich auch eine Ursache von Bettnässen sein. Bei mir war dies der Unfall mit seinen Folgen usw. Als Betroffener denkt man aber nicht so, sondern sucht nach möglichen Ursachen und oft bei anderen Leuten. Leider ist es auch so, dass die Psychologen (ich denke dabei an Kinderpsychologen, Schulpsychologen) aus der Sicht der Eltern das Kind "reparieren" sollen. Sie geben das Kind zur Therapie ab und holen es eine Stunde später wieder ab und dann denken die Eltern, dass alles getan wurde. Jeder gute Therapeut möchte aber die Eltern oder andere Personen aus dem Umfeld des Kindes in die Therapie einbeziehen. Hier verweigern sich oft die Eltern, da sie nicht über die Probleme in der Familie sprechen möchten und diesbezüglich nicht gewillt sind Veränderungen zu vollziehen. Damit kann dann dem Kind auch nicht geholfen werden und die Bemühungen des Psychologen waren umsonst. Oft sind die Ursachen leider sehr komplex und können nur in ganz kleinen Schritten (auch mit Rückschlägen) langwierig behoben werden.
Gruß Werner
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Beitrag #19 von papa0861 » 16 Feb 2008 17:29


hallo werner,
jetzt habe ich dich richtig verstanden. ich gebe dir vollkommen recht. eine therpie ohne einbeziehung der eltern ist bestimmt nur in seltenen fällen besser.

lg
jürgen
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Beitrag #20 von Ronald » 16 Feb 2008 19:21


ich bersöhnlich benutze noch die alten stoffwindeln und gummihosen. die soenanten pampers für erwachsene sind bei mir schon öfters ausgelaufen und das bett wurde nass. mit stoffwindeln kan ich mich wickeln wie ich es für richtig halte und das bett bleibt auch trocken. ich habe auch schon die verschidesten margen getestet, aber alle sind sie vorn am bauch im schlaf ausgelaufen. ist ja auch nichts neues, wen man an das arbeiten den penisses. er macht ja im schlaf immer seine trehningeinheiten und so mit liegt er morgen meisten nach obengerichtet und das bett ist auch nass, trotz super einlage im schritt.
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