Rücken als Lösung?

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Rücken als Lösung?

Beitrag #1 von Chris24 » 17 Mai 2008 19:40


Moin!

Jetzt ist mein lang geschriebener Beitrag weg, ich werd' wahne...
Hier die Kurzform:

Vor einiger Zeit hatte ich hier ja mal geschrieben, dass ich gelegentlich nachts mal auslaufe.

Zu tiefer Schlaf mag sein, kleine Blase stimmt auch - aber so ganz hat das als Erklärung noch nicht gereicht.

2004 bin ich mal ziemlich fies vom Fahrrad über den Lenker abgestiegen. Dabei hab ich mir etwas den Hals "verbogen", nach einiger Zeit wars wieder ok. Ungefähr zu dieser Zeit fing das auch mit dem Bettnässen an.
Dann irgendwann fing der Rücken im unteren Bereich an zu zwicken, Schuld war eine Blockade. Das ging einige mal hin und her - mal zwickt es im Nacken, mal unten im Rücken.

So langsam dämmert mir, dass man beides nicht getrennt voneinander sehen und behandeln sollte und dass da durchaus ein Zusammenhang bestehen mag.
Und auch, dass da ein Zusammenhang mit der gelegentlichen Auslauferei bestehen mag.

Jetzt müsste ich nur nen Doc finden, der das alles mal als Ganzes sieht und nicht nur da behandelt wo es zwickt.
Was mich wundert ist, dass ich das selbst herausfinden musste und nicht der Orthopäde.

Bin gespannt, was wird.

Chris
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Beitrag #2 von Brandy » 17 Mai 2008 20:57


Hallo Chris24,

angesichts deiner beschriebenen Probleme und Symptome würde ich zusätzlich noch zum Neurologen gehn.

Gruß
Brandy
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Beitrag #3 von Kühlein » 18 Mai 2008 21:02


Hallo Chris 24,

an Deiner Stelle würde ich - außer dem Neurologen - dringend noch einen "Neuro-Chirurgen" aufsuchen. Vielleicht sollten da mal Halswirbel-MRT, Brustwirbel-MRT und überhaupt MRT vom gesamten Rücken gemacht werden. Da können viele Rückschlüsse auf eventuelle Nervenschädigungen, die dann die Blasenentleerungsstörungen hervorrufen, gezogen werden.

Frag doch mal bitte Deinen behandelnden Arzt und laß Dich nicht abbringen davon. Besser einmal mehr geschaut als zu wenig.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

Liebe Grüße
Kühlein :lach:
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Beitrag #4 von Chris24 » 25 Mai 2008 14:11


Moin & danke für die Antworten,

kurze Fragen: Was "kann der Neuro-Chirurg" und was ist ein MRT?

Gruß
Chris,
noch auf der Suche nach dem passenden Doc
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Beitrag #5 von Brandy » 25 Mai 2008 16:27


Hallo Chris24,

MRT heißt Magnetresonanztomographie. Das ist eine Untersuchung, bei der schichtweise Bilder von einer Körperregion (z. B. Wirbelsäule) gemacht werden. Das ist etwa mit einer CT (= Computertomogrphie) vergleichbar, die Bilder werden bei der MRT aber glaube ich noch höher auflösend.

Gruß
Brandy
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Beitrag #6 von Chris24 » 25 Mai 2008 17:26


Danke!
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Antwort an Chris und Vorstellung

Beitrag #7 von Sveni » 25 Mai 2008 22:51


Grüß dich, Chris!

Wie ich schon im Artikel für Nicole geschrieben habe, leide ich erst seit kurzem an der Inko. Im Gegensatz zu dir tritt die "Undichtheit" besonders am Nachmittag auf. Und zwar in Situationen, die nicht unbedingt einer normalen Körperhaltung entsprechen, wie seitliches beugen oder drehen, oder bei längeren Autofahrten mit Veränderung der Sitzposition oder, wie beim ersten Mal, wenn ich längere Zeit bei Beratungen in "schlechter" Position oder unbequemen Möbeln sitze und dann die Sitzposition wechsele.
Probleme mit der Wirbelsäule habe ich schon, seit ich meine jetzige Größe (1,85m) erreicht habe. Alles fing damit an, daß ich in 3-4 Monaten 25 cm wuchs, ohne daß ich in physio-therapeutischer Behandlung war. Die Konsquenz dessen ist eine zweiachsige (in beide Richtungen) Skoliose (Verkrümmung) der Wirbelsäule. Das führte zu einer Fehlstellung des Beckens, die wiederum für eine zusätzliche Fehlbelastung der Zwischenwirbelkörper (Bandscheiben), insbesondere vom Kreuzbein aufwärts, führt. Seit mehrern Jahren habe ich unkontrollierte Muskelzuckungungen in den Beinen, die aus Reizungen der aus der Wirbelsäule führenden Nervenbahnen durch die Wirbelkörper herrühren. Diese Diagnose erstellte der mich damals behandende Neuro-Chirurg. Er sprach auch von weiteren Problemen, die mit der Zeit auftreten werden, ohne sie weiter zu benennen. Leider ist dieser Arzt im Ruhestand und für mich nicht mehr zu erreichen.
Die jetzt auftretende Inko rechne ich zu den o. g. weiteren Problemen, habe aber bisher keine Diagnose eines Arztes. Da ich z. Z. zwei Baustellen in und um Kassel betreue, und das bis mindesten noch bis Ende September, bin ich auf der Suche nach einem kompetenten Urologen in der Region (für entsprechende Hinweise wäre ich dankbar).
Der mich bisher (zweimal und nie wieder) behandelnde Urologe bei mir zu Hause meinte, daß ich wohl unter einer vergrößerten Prostata leide und diese auch noch bakteriell infiziert sei. Die 4-wöchige Behandlung mit Tavanic-Tabletten und Spasmex zeigte außer den Nebenwirkungen keinen Erfolg.
Leider werden dir meine Ausführungen wohl nicht wirklich weiterhelfen, da die Inko unter anderen Umständen auftritt als bei dir.
Bleibe weiter am Ball und bestehe auf eine ganzheitliche Behandlung, auch wenn die "ordentlichen" Ärzte dieses Wort nicht gerne hören, aber der menschliche Körper funktioniert nun mal auch als Gesamtheit.

Viele Grüße
Sven

PS: Der Admin kann ja meinen Beitrag auch im Vorstellungsvorum einstellen :wink: .
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Beitrag #8 von Cveta » 26 Mai 2008 23:46


Hi,

die Uniklinik Göttingen hat eine Urologische Ambulanz. Die hatten auch schon einige Forschungsaufträge über Inkontinenz.

LG Cveta
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