Peinlich, peinlich

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Peinlich, peinlich

Beitrag #1 von Nicole » 23 Mai 2008 02:25


Hallo zusammen,

ich bin erst seid kurzem hier, und war wirklich sehr positiv überrascht als ich mein postfach öffnete... hier mal ein rießen dankeschön, an alle!!!!

Da ich in der öffentlichkeit nie über mein Problem rede, und auch niemals kleinere Missgeschicke erzähle, bin ich sehr froh hier die Möglichkeit gefunden zu haben, mal so richtig Dampf abzulassen.

Das peinlichste was mir wohl jemals passiert ist, war in der 4. Klasse. Ich war gerade ein paar Monate aus dem Krankenhaus entlassen, seither bin ich Bettnässer, und habe auch tagsüber Probleme. Ich nahm gegen den Willen aller am Sportuntericht teil. Leider war ich nie besonders sportlich, wir sollten als "Spinne" von einer Wand zur anderen laufen. Ich hab mein Hinterteil nicht hochgebracht, hab aber trotzdem mitgemacht. Erst als ich angekommen bin, und zurückgeschaut habe bemerkte ich, dass da was nicht so ganz dicht war. Ein schöner nasser Streifen quer durch die Turnhalle verfolgte mich.... ich wäre am liebsten im Erdboden versunken.

Mittlerweile bin ich 30 Jahre alt, und an diese Geschichte werde ich mich immer erinnern können... wie alle anderen gelacht haben und mit dem Finger auf mich gezeigt haben. Es sind inzwischen viele viele peinliche Dinge geschehen, weswegen ich auch kaum noch ausser Haus gehe. Statt dessen hock ich den ganzen Tag vor dem Computer und spiele wow. bekomme Fressanfälle usw usf.

Wenn ich in der Arbeit bei meinen Kindern bin, geht das noch alles einigermaßen, meine Kollegin weiß mittlerweile bescheid. Nur alleine raus gehen... ausgehen, mal Freunde finden und kennenlernen... bzw. dann auch etwas mit ihnen zu machen=illusorisch!

Wie geht ihr mit solchen Erlebnissen um, wie verarbeitet ihr sie?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet, wie ich wieder ein halbweg normales Leben führen kann... so kann und darf es nicht weitergehen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende an euch alle
:roll:
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Nicole
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Beitrag #2 von Brandy » 23 Mai 2008 09:13


Hallo Nicole,

geh' auf alle Fälle zum Arzt - zuerst einmal zum Hausarzt und dann ggf. zum Urologen:

1. damit geklärt werden kann, warum die inkontinent bist und die Inkontinenz behandelt werden kann.

2. damit du Hilfsmittel (z. B. Einlagen) verschrieben bekommen kannst udn dich so wieder mehr unter die Leute traust.

lg
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Beitrag #3 von Nicole » 23 Mai 2008 12:30


Danke für deine Antwort, ich habe ganz vergessen zu sagen, dass ich schon bei ca 10000 verschiedenen Ärzten war. Urologen, Psychologen, Neurologen etc... Alles ohne Ergebnis. Meinen letzten Versuch beendete ich vor ca. 5 Monaten, und langsam aber sicher habe ich einfach keine Kraft mehr... ständig neue Hoffnungen vorgesetzt zu bekommen, mit dem gleichem Ergebnis.
Es ist für mich sehr schwer, damit "normal" umzugehen, "normal" einfach LEBEN zu können... ich habe das ja auch nicht erst seit gestern, sondern seit 21 Jahren. Ich habe zwar für mich irgendwo aktzeptiert, dass es so ist, aber kann damit nicht umgehen. Gehe selten raus, meide Treffen mit Freunden, und sperr mich lieber zu Hause ein...
Psychisch gehts auch immer mehr bergab, aber es hilft schon sehr, hier darüber zu schreiben, und zu wissen, hier werde ich ernst genommen, hier kann ich ganz ICH sein... Danke danke danke

Das wars erst mal von mir
Liebe Grüße
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Beitrag #4 von Sveni » 23 Mai 2008 20:43


Hallo Nicole,

meine Inko-Karriere ist noch sehr kurz, scheint aber auch eine längere Geschichte zu werden, da wahrscheinlich Blockaden in der Wirbelsäule die Ursache sind.
Natürlich war der erste Unfall auch für mich mega-peinlich, da er vor versammelter Mannschaft einer großen Bauberatung stattfand. Jedoch reagieren Erwachsene nun nicht so brutal wie Kinder, aber auch Blicke sprechen Bände.
Da ich mir das nicht antun muß, bin ich schnellstens zu meinem Hausarzt und dann weiter zum Urologen, bei dem ich auf die Ausstellung einer Verschreibung von Windeln für Erwachsene bestand. Da war mir nichts peinlich, da der Arzt tagtäglich mit diesen Problemen beschäftigt ist und ich nur einer von vielen war.
Seit knapp drei Monaten trage ich nun wieder Windeln (bzw. Tena-Slips) mit zusätzlichen Einlagen und das ist bisher niemanden aufgefallen, obwohl ich täglich mit sehr vielen Menschen zusammenkomme.
Als erstes ist es wichtig, die Vorstellung "Jeder sieht, daß ich Windeln trage. Was die wohl denken!" zu verlieren. Bis vor drei Monaten habe ich keinen Menschen wahrgenommen, den dieses Handicap betraf. Bei der Vielzahl an Betroffenen kann ich mir nicht vorstellen, daß ich noch nie Kontakt mit Inkos hatte. Es ist doch auch so, daß keiner durch die Gegend läuft und die Dicke des Schrittes von seinen Mitmenschen begutachtet.
Nach den vielen Posts in den Foren ist aber das aber, nach meiner Meinung, eines der Hauptprobleme von uns. Für dich mein Rat, suche dir eine Urologin des Vertrauens (vielleicht können dir die "Macher" dieser Seite mit Ratschlägen helfen) und lasse dir saugende Hilfsmittel entsprechend deinen Bedürfnissen verschreiben, Pampers sind was für Babys. Auch solltest du dein Leben nicht von der Inko bestimmen lassen, was mit den richtigen Hilfsmitteln machbar ist. Es wird nach 21 Jahren nicht einfach sein, zu sagen :"Ab jetzt fange ich neu an zu Leben, und zwar mit der Inko", es ist aber unumgänglich, daß du deine Einstellung zur Krankheit änderst, wenn du nicht vollkommen allein, zurückgezogen und verbittert über deine Umwelt, die wahrscheinlich noch nicht einmal von deinen Problemen weiß, dein Leben fristest.

Es mag sein, daß ich jetzt von anderen ob meiner "großzügigen" Sicht zusammengefaltet werde, für mich habe ich meine Krankheit akzeptiert.

Also Kopf hoch und laß dich nicht unterkriegen

Sven
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kopf hoch

Beitrag #5 von ela » 24 Mai 2008 07:45


hi nicole,
ich bin nun seit 7 jahren inko und habe gelernt damit um zugehen-
sieh es einfach positiv, andere sind an den rollstuhl gefesselt oder blind .
Es gibt wirklich schlimmeres als das der Mensch windeln tragen muß.
Bei mir war das ein peinlicher,ängstlicher,nervender Lernprozess.
Aber irgentwann ging der knoten auf und ich akzeptierte mein Handycap.
Seitdem sage ich mir lieber inko als bein ab.
in diesen sinne
:fleissig: gruß ela
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Beitrag #6 von Miriam » 24 Mai 2008 14:35


Hallo Nicole,

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Bitte verkrieche dich nicht in deinem Schneckenhaus.

Ich bin auch 30 und lebe mein ganzes Leben mit Inko. Ich bin aktiv, studiere und gehe abends und nachmittags mit Freunden raus - mit Windel. Den "ohne" geht es nicht. Aber das ist mir gleich.

Viele in meinem / unserem Bekanntenkreis wissen Bescheid, ich wechsle an der Uni, in der Kneipe und auch bei Ihnen zu Hause wenn ich muss. Das ist kein Thema das zwischen mir und Ihnen steht.

Ich kann mich gut an peinliche Momente (z.B. in der Schulzeit erinnern), so war einmal wegen eines undichten Beutels des Bauchdeckenkatheters den ich ein paar Wochen tragen musste mein Hosenbein nass-mitten in der Klasse.

Trotzdem habe ich vor ein paar Jahren beschlossen, zu Freunden offen zu sein und "zu leben". Von der Inko lasse ich mich nicht mehr einschränken!

Lg,

Studitiger
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Beitrag #7 von Jens 1970 » 25 Mai 2008 09:57


Hallo Nicole,

ich denke auch, dass es kein Grund gibt sich mit Windeln zu verstecken. Auch ich würde Dir - zumindest - begrenzt zu Offenheit im engsten Freundeskreis raten.

Ich bin inzwischen 10 Jahre Inko und Windeln sind nunmal mein täglicher Begleiter. Das war am Anfang ganz bestimmt nicht prickelnd und ist es auch heute nicht aber man gewöhnt sich dran. Sicher wenn ich länger unterwegs bin muss ich halt daran denken frische Windeln und ein paar Feuchttücher dabei zu haben. Aber glaub´mir......es gibt Schlimmeres.

In diesem Sinne viele Grüße aus Hannover
Jens
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Beitrag #8 von Chris24 » 25 Mai 2008 14:10


Hallo Nicole,

peinliche Momente hat in diesem Forum hier wohl schon jeder hinter sich, da bin ich sicher.
Meiner war, als ich meiner damaligen Freundin (heutige Frau) am Telefon erzählt habe, dass ich unser neues Bett geflutet habe.
(Bei mir fing es vor etwa 3-4 Jahren an, tritt unregelmäßig auf, ähnlich wie Sven66 habe ich im Moment meinen Rücken als Übeltäter in Verdacht.)
War gar nicht leicht, aber sie hat es mit viel Humor aufgenommen.
Da wir auch oft mit Freunden unterwegs sind, habe ich meine beste Freundin eingeweiht - war kein Problem.

Es gibt keinen Grund sich einzuigeln - was nicht heißen soll, dass man alles gleich an die große Glocke hängen muss.
Ich nächtige recht oft außerhalb, gelegentlich auch nicht alleine in einem Zimmer. Da ich fremde (Hotel-)Betten noch weniger als mein eigenes fluten möchte, habe ich mir Pants besorgt. (Die Slips mit den Klebestreifen mag ich einfach nicht). Ich wage zu behaupten, dass nie jemand etwas bemerkt hat. Etwas Überwindung kostet es schon.

Neulich habe ich einen kleinen "Selbsttest" gemacht:
Während einer 300km langen Autotour wollten wir einen Zwischenstop bei Freunden einlegen. Da ich nicht ganz fit war, ist meine Frau gefahren. Blöderweise bin ich ein hundsmiserabler Beifahrer und penne nach einer halben Stunde ein...
Und da schlafen zu der Zeit recht zuverlässig mit Auslaufen in Verbindung stand, und ich keine Flecken auf dem Beifahrersitz wollte, blieb nur eine Pants als Alternative über.
Tags zuvor habe ich morgens mal eine angeogen. Ich wollte wissen, ob es auffällt. Ich war den ganzen Tag mit meiner Frau unterwegs. Sie ist erst etwas stutzig geworden, als sie mir mal an den Hintern gefasst hat. :wink: Vorher hat sie absolut nichts gesehen. Das hat mich schon etwas beruhigt.

Etwas später habe ich dann meine (eingeweihte) Freundin gefragt, ob sie etwas bemerkt hätte: Nein. Und ich bin mir sicher, dass sie mich da nicht anlügen würde.

Natürlich ist das alles insgesamt nervig - aber mal ehrlich, es gibt viiiel schlimmeres. Arm ab, oder Bein ab, zum Beispiel. (Denke ich zumindest).
Manchmal muss man sich einfach bewusst machen, dass es einem doch gar nicht so schlecht geht.
Man kann das Leben auch genießen, wenn man gelegentlich etwas undicht ist. Das habe ich für mich erkannt. Dazu gehört auch, dass man sich mit Freunden vor die Türe traut. Erwachsene sind, denke ich, nicht all zu hart wie Kinder. :wink:

Gruß
Chris
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Beitrag #9 von Chris24 » 25 Mai 2008 14:14


Sven66 hat geschrieben:meine Inko-Karriere ist noch sehr kurz, scheint aber auch eine längere Geschichte zu werden, da wahrscheinlich Blockaden in der Wirbelsäule die Ursache sind.

Hallo Sven,
das mit den Blockaden würde mich SEHR interessieren - vielleicht kannst du hier mal in mein Thema schauen und deine Erfahrungen schreiben? Wäre für mich u.U. sehr hilfreich.
Hier entlang, bitte: viewtopic.php?t=1989

Danke!
Chris
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Beitrag #10 von Nicole » 27 Mai 2008 22:00


Danke euch allen für die lieben Antworten,

ja ich muss euch schon recht geben, und nach 21 jahren ist auch bei mir eine gewisse routine vorhanden. Ich aktzeptiere meine "undichtheit" kann aber nur schwer damit leben. Zur Sache mit Freunden darüber reden: Habe ich... jetzt habe ich eben keine Freunde mehr, weil sie damit nicht klargekommen sind, was ich niemals erwartet hätte. In der Arbeit musste ich es sagen, weil etwas aufgefallen ist. Meine Kollegin tut zwar so, als wärs ihr egal, ist es ihr aber nicht, wie schon oben erwähnt... Blicke sagen mehr als Worte. Ok, das ist jetzt das kleinere Übel, weil ich in der Arbeit zum Glück sehr beliebt bin (arbeite in einem Kindergarten, die Kids lieben mich geradezu, was natürlich unendlich viel Kraft gibt).
Ich denke dass sich nach meiner Trennung einiges ändern wird, und muss. Die Angst vor dem gänzlichen Alleinesein ist zwar sehr hoch, aber diese "Beziehung" macht vieles noch schlimmer. Auf alle Fälle werde ich demnächst zum Arzt gehen, und mir richtigen Schutz verschreiben lassen, zu diesem Schritt habt ihr mich ermutigt... vielen lieben Dank! :-)


Neues gibts dann nach Arztbesuch... bis dann alles liebe und eine schöne Zeit
Grüßle
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