Dank Akupunktur kein Bettnässen mehr

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Dank Akupunktur kein Bettnässen mehr

Beitrag #1 von Simse » 13 Jan 2011 10:42


Hallo :sm13:

dieses Thema ist bei uns glücklicherweise nicht mehr aktuell, doch bin ich durch ein Gespräch kürzlich wieder drauf aufmerksam geworden, dass das was uns geholfen hat, reichlich unbekannt sein muss.

Unsere Geschichte…… mit Happy End :
Mein Sohn hat bis er ungefähr 13 Jahre alt war nachts eingenässt. 3 – 7 Mal in der Woche mit oder ohne Windel. Wie schrecklich das für ein Kind ist, je älter es wird, brauche ich nicht zu erklären.
Die Häusärztin erzählte uns von Kindern, die so sehr tief schlafen, dass sie nichts bemerken. Sie verschrieb uns eine Klingelhose. – Das klappte nicht.
Ein Urologe diagnostizierte eine zu kleine Blase und wollte das Problem medikamentös lösen. – Das wollten wir nicht.
Kinderpsychiater wollte ein ADHHormon o.ä. geben, wenn ich recht erinnere, sollte es die Urinproduktion in der Nacht senken. – Haben wir auch wegen möglicher Nebenwirkungen sein lassen.

Denn inzwischen hatte ich von einer Mutter erfahren, dass bei ihrem 6jährigem Kind die Akupunktur erfolgreich war.
Monatelang suchte ich nach mehr Info und Erfahrungen auf diesem Gebiet. Fand aber kaum etwas.
So wollte ich das „Risiko“ mal eingehen und suchte nach einem Menschen, der sich gut mit Akupunktur auskennen müsste. Ich fand eine TCM-Ärztin (Traditionelle Chinesische Medizin). Sie wollte mir keine falschen Hoffnungen machen, da sie bisher nur bettnässende Kinder im Alter von 6-7 Jahren behandelt hatte. Wir wollten es doch auf alle Fälle probieren. So fuhren wir ein halbes Jahr lang den langen Weg zur Akupunktur, meistens 2 Mal die Woche. Zwischendurch musste ich einen sehr interessanten chinesischen Tee zubereiten, den mein Sohn angeekelt trank. Alles halb so wild……denn nach 1 Monat trat eine Besserung ein, und jeder weitere Monat brachte mehr trockene Nächte. Natürlich gab es mal Rückschläge, doch nach ca. ½ Jahr war alles überstanden. Das heisst, in den folgenden Monaten gab es noch ungefähr 4 feuchte Vorfälle nachts. Seit über 1 Jahr ist das Thema allerdings erledigt. Wir sind superglücklich darüber und sehr dankbar !
Kostspielig war das Ganze natürlich schon auch. Ca. 1400 € insgesamt. Priviate Krankenversicherungen zahlen das.

Ich finde es tatsächlich merkwürdig, dass ich so viele Jahre gebraucht hatte, um von dieser Behandlungsmöglichkeit zu erfahren. Es ist natürlich ein Tabuthema, doch man ist ja unter Leidensgenossen ständig auf der Suche, seit Jahren vor allem im Internet. Nun denn, ich wollte einfach mal berichten, wie es bei uns war und eventuell anderen Mut machen.
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Beitrag #2 von Martin83 » 13 Jan 2011 22:16


Pessimisten würden jetzt behaupten aus dem Bettnässen herausgewachsen aufgrund dem Alter oder der Pubertät.
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Beitrag #3 von jan1967 » 14 Jan 2011 03:45


was schreibst du da fuer ein scheiss..martin
immer lustig und vergnügt bis der arsch im sarge liegt
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Beitrag #4 von Helmut » 14 Jan 2011 09:40


Hallo Simse,

freut mich zu hören dass das Bettnässen bei euch jetzt der Vergangenheit angehört.

Inzwischen gibt es eine Menge an Studien zur Akupunktur und in einigen Fällen zahlen das sogar die GKV bei bestimmten Indikationen wie etwa Rückenleiden. Von daher könnte die Akupunktur auch in diesem Fall viel versprechend sein, muss aber nicht immer helfen.

Mit chinesischen, indischen, anderen asiatischen Tees würde ich aber immer Vorsichtig sein, denn nicht alle Tees sind da ganz harmlos wie inzwischen bekannt ist (Belastung durch Schwermetalle, Pflanzenschutzmittel, unbekannte Zusammensetzung, ....).

@Jan
So ganz unrecht hat Martin nicht, denn mit der Pubertät ändert sich einiges im Stoffwechsel und es kann das Bettnässen dadurch schon verschwinden, genauso wie es erst dann auftreten kann.


Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #5 von Simse » 14 Jan 2011 09:54


Bist du denn ein Optimist, Martin ?

Würde der Pessimist den gleichen Schluss ziehen, wenn westlich schulmedizinische Medikamente zum Einsatz gekommen wären und das gleiche Ergebnis nach Monaten eingetreten wäre? Unter den gleichen Bedingungen, gleiches Alter ?

Den Gedanken kenne ich natürlich. Ich selbst konnte es mir nie vorstellen, dass ausgerecht zu der Zeit endlich eine Selbstheilung eintritt. Klar, das war der Beginn der Pubertät und ich hatte längst die Geduld verloren, dass es von selbst in Ordnung kommen könnte.
Der ganze Behandlungs- und Genesungsablauf war für mich eindeutig. Es passte einfach rundherum.
Und wenn es doch eine pubertäre Wandlung war …… ist ja auch egal….hauptsache das Problem ist weg :lach:
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Beitrag #6 von Simse » 14 Jan 2011 10:04


@Helmut - ja, an sowas hatte ich schon gedacht, bezüglich der Tees. Urghh !! Ich wollte aber einfach vertrauen haben (bin Optimistin :wink: ). Die Ärztin war eh bedacht darauf, was und wie mein Kind isst und trinkt. Sie hat eine Apotheke, die diese speziellen Zutaten beschafft. Hmmm, muss allerdings auch nichts heissen.
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Beitrag #7 von gogo » 28 Feb 2011 12:34


Ein spannendes Thema, Akkupunktur. Ich werde mich damit mal beschäftigen und berichten.
Lebbe geht weiter!
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Beitrag #8 von gogo » 28 Feb 2011 12:35


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Beitrag #9 von Gulliam » 28 Feb 2011 20:52


gogo hat geschrieben:Zum informieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Akupunktur


http://de.wikipedia.org/wiki/Akupunktur


Link klickbar gemacht.
Viele Grüsse
Gulliam
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