Wie oft nässt ihr ein?

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Wie oft nässt ihr ein?

Beitrag #1 von Emanuel » 07 Apr 2011 16:52


Hallo zusammen
Nun bin ich bereits seit einem Jahr selber mit diesem Thema ohne organischen Befund konfrontiert. Erst waren es nur einige Male in 2-3 tägigem Abstand - dann war einige Zeit Ruhe - dann wieder einen Monat lang unregelmässig - dann Ruhe - jetzt nach lansamem Beginn inzwischen fast täglich.
Nun bin ich etwas verunsichert. Wie ist das bei euch? Vorallem bei denen, die schon längere Zeit Bettnässer sind.
Wie oft nässt ihr denn nachts ein. Ist es bei euch regelmässig oder gibt es da auch Pausen und unterschiedliche Häufigkeiten?
Eigentlich beunruhigt es mich, dass es nun auch nach zweiter ärztlicher Abklärung ohne Befund immer häuffiger - inzwischen eigentlich täglich - passiert.
Aber wahrscheinlich ist es eh bei jedem individuell und wieder etwas anders. Aber ich würde mich über möglichst viele Infos und Erfahrungsberichte von euch zu diesem Thema freuen. Und es würde mich sicherlich in meiner Situation etwas beruhigen.
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Beitrag #2 von olaf-uwe » 10 Apr 2011 14:56


Hi, wenn du schreibst das es immer mal anders ist würde ich mal eine Art Tagebuch schrieben. In dieses Tagebuch würde ich reinschreiben was alles als mögliche Ursache angesehen wird. Beispiel: wann und wieviel das letzte getrunken, wieviel und in welcher Verteilung die Getrännke über den Tag, Verlauf des Schlaf, wie war der Tag viel Streß und so. Genau das kann ein Arzt nicht betrachten.
Ich schätze es wurde maximal ein Ein- und Ausfuhrprotokoll angefretigt.
Wenn du bisher trocken warst, ist ein Auftreten und schlimmer werden des Bettnässen schon recht auffällig. Es sollte schon an irgend was festgemacht werden können.
Gruß Olaf
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Beitrag #3 von Emanuel » 11 Apr 2011 17:50


Danke Olaf-Uwe für den Tipp - werde ich mal umsetzten.

Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage. Da habe ich nämlich noch keine Anwort erhalten:

"Wie ist das bei euch? Vorallem bei denen, die schon längere Zeit Bettnässer sind.
Wie oft nässt ihr denn nachts ein. Ist es bei euch regelmässig oder gibt es da auch Pausen und unterschiedliche Häufigkeiten?"

Es würde mich sehr freuen, wenn ich dazu von einigen nähere Infos bekommen könnte.
Gruss Emanuel[/i]
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Beitrag #4 von olaf-uwe » 11 Apr 2011 18:29


Ja es gibt Zeiten wo es nur einmal die Woche vorkommt und Zeiten da passiert es täglich.
Gruß Olaf
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Stress?

Beitrag #5 von annama64 » 13 Apr 2011 16:11


Hallo Emmanuel,

mir geht es da ähnlich. Ich habe früher eigentlich nie eingenässt, aber seit kurzem kommt es recht unangekündigt.
Ich trink schon nach 4 Uhr nix mehr, aber trotzdem passiert es dann.

Meine Ärztin sagt, dass es auch psychisch und stressbedingt sein kann, denn organisch ist auch bei mir alles in Ordnung.Ich könnte zwar grad nicht sagen, dass da mehr Stress als sonst ist, aber man weiß ja nicht was so unterbewusst in sich vorgeht...

Vielleicht ist es ja bei dir ähnlich, dass manche Phasen dir mehr abverlangen und dein Körper dann so darauf reagiert?

Ich will mich mal mit der psychosomatischen Fachkraft in Verbindung setzen.
Ich berichte dann wenn ich mehr weiß, denn so kann das auch nicht weitergehen.

Kopf hoch und beste Grüße,

Anna Maria


:aerger: :aerger: :aerger:
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Beitrag #6 von Wiebke » 16 Apr 2011 13:03


Hallo Emmanuel,

ich möchte das nochmal bekräftigen, was oben schon geschrieben wurde: Dokumentiere! Führe Tagebuch! ICh kann mir vorstellen, dass dadurch irgendwelche Regelmäßigkeiten deines Einnässens aufgedeckt werden.
BEi mir schwankte das zeitlebens. Weg war's nie ganz, aber zeitweise war ich nur gelegentlich nass, heute ist es einfach täglich. Bzw x-fach pro Nacht.

liebe Grüße, Wiebke
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ich lese es schon wieder! NEIN

Beitrag #7 von CarstenS » 22 Apr 2011 19:37


Anna Maria, bitte unterlass das mit dem nach XY Uhr nichts mehr trinken. :shock:
Das schadet nur anstatt es hilft. Es gibt super ableitende Inkontinenzprodukte oder auch saugende Inkontinenzprodukte, mit denen es absolut keinen Grund mehr für so Aktionen gibt.

Alles gute.
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Beitrag #8 von alex1974 » 02 Mai 2011 20:54


Hi Emanuel,

bei mir hat es vor knapp 6 Jahren angefangen, dass ich nachts wieder zunehmend einnässe. Ich war als Jugendlicher lange Bettnässer. Vor 6 Jahren hat es dann angefangen dass ich öfters eingenässt habe nachts, war auch kurz wieder trocken nachts bis es dann nach so einem halben Jahr angefangen hat dass ich so gut wie jeden morgen nass war.
Ich war natürlich durchuntersuchen urologisch, ist aber nichts dabei herausgekommen. Ich verwende seither eine Windel nachts und bin so gut wie jeden morgen nass. Ich hab auch probiert weniger zu trinken, das hat aber kaum einen Effekt gehabt, bestenfalls war die Windel morgens etwas weniger nass als sonst, aber nie längere Zeit trocken. Somit nehme ich jetzt auf die Trinkmenge keine Rücksicht mehr.

lg
Alex
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Beitrag #9 von Oliver » 03 Mai 2011 01:22


Das mit dem weniger Trinken kann ich nur abraten, das ist echt nicht so gut für den Körper.

Also ich habe auch schon länger/lange :? probleme mit Bettnässen. Ich habe viele Untersuchungen und einige Therapien durchlaufen und alles war ohne erfolg. Habe dann Rat wargenommen (der sogar aus dem Forum hier war) zum Therapeuten zu gehen und siehe da, nach einiger Zeit wirds jetzt so langsam! :wink:
Ich hätte nie gedacht, dass sich die sache in meinem Unterbewusstsein abspielt, aber da wurde ich eines besseren belehrt. Ich kann das jedem nur empfehlen, wo organische ursachen ausgeschlossen sind, auf der Schiene weiter zu fahren. Ein versuch ist es ja alle Male wert.

Grüße

Oliver
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Beitrag #10 von matis » 04 Mai 2011 18:10


Bei mir ist es ja primär die Inkontinenz, die sich auch in der Nacht fortsetzt, aber auch zu noch oder zwischendurch-wieder kontinenten Zeiten blieb meist das Bettnässen zurück.

Was die Aufnahme und Ausschüttung von Flüssigkeiten angeht, so kann ich für Nacht und Tag, Bettnässen und Inkontinenz sprechen:
Trinke ich weniger, kommt im Schnitt auch weniger wieder raus.
Soweit auch die Logik.
Dennoch gibt es unabhängig von der Trinkmenge in 24h Zeitabschnitte, in denen kaum was in Blase läuft (und wieder raus) und auch Abschnitte in denen beständig sehr viel in die Blase und heraus wandert.
Es verschiebt sich also eher der Zeitpunkt und die Häufigkeit.

Wenn ich lange zu wenig trinke, holt sich mein Körper das irgendwann zurück, mit Durst, Hunger usw. und ohne es groß zu bemerken, habe ich dann viel mehr getrunken.
Das bringt es also nicht.

Gerade auf die Nacht bezogen machen sich Getränke nur wenig bemerkbar, aber Speisen umso mehr.
Wenn ich Abends Obst, Gemüse, Früchte, Salate o.ä. esse, dann wandert zeitversetzt nachts viel in die Blase und ein Einnässen wird sehr wahrscheinlich.
Esse ich eine fettige Pizza, dann wird es eher unwahrscheinlich.

Aber ich will um Gottes Willen keinen zu ungesundem oder salzigen Essen raten.
Ich will auch keinem raten, wenig zu trinken.

Meine Wenigkeit arbeitet weiterhin daran, tagsüber wieder eine verlässliche Kontinenz zu erreichen, um einfach auch ohne "Windel" und ohne Nervosität rausgehen zu können, gewöhnlich unkompliziert schwimmen gehen zu können, keine Gedanken um Hilfsmittel und Wechsel machen zu müssen.

Bis dahin: Ob ich dabei ein Produkt mehr oder weniger verbrauche, ob es eine Stufe stärker oder schwächer ist, das spielt doch kaum eine Rolle. Da sind Durst, Hunger oder Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten schlimmer.
Also, warum nicht einen gesunden Obstsalat essen und mit den Glas Wasser spülen?!?

Das war alles mehr auf den Tag bezogen.
Was die Nacht angeht, so habe ich mich absolut an mein Hilfsmittel gewöhnt.
Nachts macht es mir gar nichts mehr aus. Selbst bei Reisen (in Hotels) spielt es gar keine Rolle.
Ärzte unterscheiden bei Inko/Bettnässen ja auch zwischen den Menschentypen:
Wie stark belastet sie die Inkontinenz und vor allem, wie stark belastet sie das Benutzen von Hilfsmitteln.
Es mag Menschen geben, die fühlen sich so schlecht oder gar minderwertig, wenn sie Hilfsmittel tragen, das sämtliche Belastungen von Eingriffen, Medikamenten usw. klein dagegen erscheinen. Da muss man eine hilfsmittellose Lösung schaffen, wenn die Inko / das Bettnässen schon nicht vollständig besiegt werden kann.
Ich gehöre dann eher zu den Typen, die lieber auf Chemie im Körper verzichten und dabei einen saugfähigen Verband als Unterhose benutzen, um es mal so auszudrücken.
(Auch wenn ich gerade eine Medikament versuche).

Wegen der Häufigkeit des Bettnässens (bei mir, zum Vergleich):
Es gibt größere grobe Perioden von "nasseren Zeiten" und größere von "trockeneren Zeiten".
In der nassen Periode sind es 1-7 nasse Nächte oder Morgende pro Woche, in trockenen Perioden nur 1-3 pro Monat.
Aber auch komplett trockene Monate gab es in den letzten 14 Jahren bei mir.
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