Enuresis Kind- Blase- Reflux

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

Moderatoren: Helmut, MSN, Marco N., Georges

Enuresis Kind- Blase- Reflux

Beitrag #1 von Nuffi » 10 Jan 2012 08:28


Hallo,
Unser Sohn jetzt 9 Jahre alt, wurde letztes Jahr im März operiert, er hatte einen angeborenen Reflux beidseitig , anscheinend schon hochgradige, weil eine offene Op durch die Bauchdecke gemacht worden ist. Was nun erst vor einem Jahr erkannnt wurde. Es wurde aber nur erst eine Seite operiert, nach 6 Monaten wurde eine neue MCU gemacht, um nachzusehen, ob der andere Reflux noch da wäre. Aber anscheindend hat der sich zurück gebildet.
Problem, er ist trotzdem weiterhin noch nicht trocken, nachts garnicht und am Tag teilweise , da trägt er eine Vibrationsuhr. ( Ohne würde das aber auch nicht klappen).
Er bekam mehrfach Medikamente, wir waren zur Kur trotzdem ändert sich nichts. Habe am 31.1. einen neuen Termin bei einem anderen Arzt, da ich damit nicht abschließen kann. Er hat auch angeblich schmerzen, bzw. sagt, es tut da weh und zeigt unten auf seinen Pippi, hält die Hand auf den Bauch bei der Blase. Habe die Combur test Stäbchen und die zeigten am Freitag vefärbung an, das wieder ein zu hoher Protein gehahlt im Urin drin ist. Teilweise hat er noch Resturin in der Blase.DAnn sind die verfärbungen weniger. Immer schwankend, geht man zum Arzt, sagt der wahrscheinlich, es wäre nichts. Kann ein reflux wieder zurück kommen, der nicht operiert wurde?

Ging es jemanden ähnlich? Bitte um Info, Danke
Benutzeravatar
Nuffi
(Themenstarter)
Starter (bis 15 Beiträge)
Starter (bis 15 Beiträge)
 
Beiträge: 1
Alter: 39
Registriert: 10 Jan 2012 08:12
Wohnort: Detern
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Art der Inkontinenz: Sohn hat Enuresis
Hilfsmittel: Op, Windeln, Uhr

Beitrag #2 von Helmut » 10 Jan 2012 20:06


Hallo Nuffi,

also wenn dein Sohn noch nie Nachts trocken war und tagsüber auch eher nicht, dann solltest du auch mal die neurologische Seite untersuchen lassen. Es kann gut sein, dass eine neurogene Blasenentleerungsstörung vorliegt, die Ursachen können vielfältig sein.

Ich denke da an eine Syringomyelie oder auch Hydromyelie, Hydrosyringomyelie und wird oft als eine Zyste im Rückenmark beschrieben. Bei dieser Zyste handelt es sich um einen länglichen Hohlraum im Inneren des Rückenmarks, der mit Nervenwasser (Liquor) gefüllt ist. Die Syring übt einen Druck auf die umgebenden Nervenbahnen des Rückenmarks aus und kann dadurch zu dauerhaften Schäden führen, die von geringfügigen Gefühlstörungen bis zu schweren Lähmungen reichen können. Wenn Symptome aufgetreten sind, kann man davon ausgehen, daß die Krankheit im Lauf der Zeit weiter fortschreitet. Allerdings ist nicht vorhersehbar, in welcher Geschwindigkeit das geschieht und wie weit das geht. Bis zum Auftreten starker Lähmungen dauert es in den meisten Fällen mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Das schlechte daran ist, dass dies nur schwer erkannt wird und sich meistens nur im MRT zeigt.

Natürlich gibt es auch andere Ursachen, aber auf alle Fälle sollte mal in diese Richtung gedacht werden, das würde auch die Inkontinenz und den Restharn erklären können. Sonst hat er keine Beeinträchtigungen wie etwa Gefühlsstörungen in den Beinen oder dass er auffällig oft stolpert?

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
Benutzeravatar
Helmut
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 2008
Bilder: 7
Alter: 54
Registriert: 01 Dez 2002 01:59
Wohnort: Augsburg
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Partner: ledig
Art der Inkontinenz: Harn und Stuhlinkontinenz
Hilfsmittel: Attends Regular M10 Windelslips, Irrigation mit Irrimatic R


Zurück zu Bettnässen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron