Ertappt

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Ertappt

Beitrag #1 von pilwo » 04 Jul 2012 23:23


Nachdem nun lange Ruhe eingekehrt war, in mein Leben als Bettnässer, habe ich seit kurzem wieder ein Problem.
Ich musste mich beruflich verändern, bin nun unglücklicherweise recht häufig unterwegs und muss oft auch außer Haus schlafen, was für mich als Bettnässer natürlich ein Problem ist.

Zu meinem Glück bin ich aber meist alleine unterwegs oder habe es durchsetzten können, dass ich ein Einzelzimmer bekomme, damit ist das ganze ja eigentlich nicht mehr so schlimm.
Bis jetzt habe ich nur 4 x mit meinem Kollegen ein Zimmer teilen müssen. Da habe ich mir so geholfen das ich abends recht zeitig ins Zimmer gegangen bin, um dann wenn mein Kollege gekommen ist, schon gut verpackt zugedeckt im Bett zu liegen.
Morgens bin ich dann so lange liegen geblieben bis er mit seiner Morgentoilette fertig war und frühstücken gegangen ist, dann hatte ich meine Ruhe um mich wieder in einen erwachsenen Mann zu verwandeln.
Das hat eigentlich auch immer recht gut funktioniert und ich konnte mein Problem vor ihm verbergen.


Es war zwar trotzdem recht peinlich und ein unangenehmes Gefühl für mich gewindelt neben einem Fremden im Bett zu liegen und zu wissen das ich in der Nacht neben dem Kollegen meine Windeln nass machen werde wie ein kleines Kind.

Vor drei Wochen aber ist es nun passiert, wovor ich immer Angst hatte, er hatte es bemerkt.
Ich ging damals wie üblich recht zeitig in unser Zimmer, während er noch weiter an der Bar blieb.
Da er da meist recht lange blieb machte ich mir auch keine Sorgen das er so schnell ins Zimmer kommt und ging recht unbekümmert daran mich für die Nacht vorzubereiten. Ich lag am Bett, hatte mir gerade die Windel angelegt, die Klebestreifen geschlossen und war nun dabei die Krankenhose zuzuknöpfen, als er ohne Vorwarnung ins Zimmer kam.
Er war aber über den recht ungewöhnlichen Anblick den ich abgab genauso erschrocken wie ich und blickte mich nahezu erstarrt an, während ich hastig die Windelhose fertig zuknöpfte, aufhüpfte und versuchte schnell in meine Schlafanzugshose zu kommen.
Für mich dauerte es eine Ewigkeit bis er sich wieder gefangen hatte, sich stammelnd entschuldigte und aus dem Zimmer ging.

Seitdem ist nun alles anders, während wir vorher recht ungezwungen miteinander umgingen und schon ein wenig Freundschaft geschlossen hatten, gehen wir uns nun so weit wie möglich aus dem Weg, keiner von uns beiden weis wie er damit umgehen soll.
Für mich ist es ungewöhnlich das nun ein Mensch davon weis der nicht zur Familie gehört und mit dem ich aber trotzdem häufig zusammen bin, eigentlich fast genauso viel wie mit meiner Familie.
Bis jetzt war es eigentlich immer so das nur Familienangehörige oder gute Freunde davon wissen und wenn es einmal jemand außerhalb von diesem Kreis mitbekommen hatte, waren es Menschen die immer nur kurze Zeit Kontakt mit mir hatten, so wie Zimmermädchen, Krankenschwestern oder auch Urlaubsbekanntschaften.
Ich habe das Gefühl ihm ist es genauso peinlich wie mir nun davon zu wissen, aber keiner von uns bringt es zustande darüber zu reden um damit vielleicht die Situation zu normalisieren.
Ich habe Angst vor seiner Reaktion und es vielleicht dann noch schlimmer wird, wenn ich Ihm meine Lage erkläre.

Eigentlich wäre es mir am liebsten ich könnte ihm aus dem Weg gehen, aber das ist leider nicht möglich da wir ja zusammen arbeiten.
Ich fürchte mich schon davor wie es werden wird wenn wir wieder einmal gemeinsam verreisen müssen, ich weis nicht wie ich da reagieren werde.

Ich weis momentan einfach nicht weiter und finde keinen Ausweg
Wer hat schon einmal ähnliches durchgemacht und kann mir einen Rat geben.

Pilwo
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wie mit der Situation umgehen ??

Beitrag #2 von Chris » 05 Jul 2012 07:19


Hallo Pilow,

du beschreibst recht eindringlich, was passiert, wenn "man es darauf ankommen lässt" und ebenso klar, wie du dich fühlst - verpackt wie ein Baby.

Ist das angemessen und richtig ?? - ich denke nein - du bist nun einmal Bettnässer - macht dich das aber zu einem anderen - eventuell schlechteren Menschen ?? - Auch das wirst du vermutlich klar verneinen können.

Was also ist zu tun - oder besser wäre schon lange fällig gewesen?? - zum einen - dein Umgang mit Dir muss sich ändern. Du bist ein erwachsener Mensch und solltest auch so handeln - dass du Nachts ein kleines Problem hast - na und ist das wirklich wichtig ??

Also erklär deinem Kollegen, was, wie und warum, dann wird sich auch euer internes Verhältnis vermutlich wieder normalisieren. Du spürst schon sehr richtig - er kann überhaupt nicht einschätzen, was da passiert und macht sich womöglich "die wildesten Gedanken" - das ist nicht nur überflüssig, sondern ggf. auch problematisch für dein Arbeitsverhältnis - also raff dich auf und nutze eine ruhige Minute und weihe ihn ein, du wirst sehen, so schwer ist das nicht - Ausweichen oder "nebeneinander tun als sein nichts gewesen" - das merkst du selbst, geht nicht.

Unausweichlich ist für mich aber noch ein anderer Punkt - du wirst dich mit dir und deinem Problem ganz gründlich auseinander setzen müssen. An vielen Punkten zeigt dein Post, dass du dich "in ein Schneckenhaus" verzogen hast und dadurch das Bettnässen dein Leben sehr stark beeinflusst. Das ist nicht nur überflüssig, es bringt dich auch permanent in schwierige Situationen, mit denen du kaum angemessen umgehen kannst - s.o. und das gehört grundlegend geändert.

Mein Rat - such dir einen guten Psychologen, der dir bei der Entwicklung deiner Persönlichkeit hilft. Und keine Angst - das sind Mediziner, solche "Kleinigkeiten" sind denen sehr wohl geläufig und nichts Ungewöhnliches.

In diesem Sinne - Kopf hoch, das wird schon

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Beitrag #3 von pilwo » 05 Jul 2012 20:34


Hallo Chris,
da hast du nur teilweise recht, ich bin mit meinem Bettnässen aufgewachsen und meine Eltern haben kein großes Geheimnis daraus gemacht.
Daher habe ich immer schon damit gelebt das es meine engere Umwelt weis und habe es daher auch nie verheimlichen müssen.
Das war zwar einerseits angenehm, weil ich darauf eigentlich keine Rücksicht nehmen musste, da ja ein jeder in unserem Bekanntenkreis wusste das ich nachts noch Windeln brauchte.
Andererseits war es auch schlimm für mich weil ich eigentlich immer mit Menschen zusammen war die mein Problem kannten und mich das unsicher machte und ein wenig hemmte.

Du hast recht, dass das Bettnässen eigentlich ein kleines Problem ist und mit den heutigen Hilfsmitteln kann man ein fast normales Leben damit führen.
Inzwischen wird sogar die Inkontinenz mehr und mehr zu einem öffentlichen Thema und wird nicht mehr so tabuisiert wie früher.
Es ist aber leider so das die Umwelt sehr wohl Verständnis dafür hat wenn jemand krankheitsbedingt oder durch einen Unfall Inkontinent wird.
Aber bei einem Bettnässer wie mir, der das aus seiner Kindheit mitgenommen hat und praktisch nachts nie trocken geworden ist und sonst eigentlich gänzlich gesund ist, wird das mehrheitlich nicht als Krankheit angesehen, sondern als Entwicklungsstörung.
Ich habe das bei mir ziemlich oft und auch als ich schon längst erwachsen war gehört, dass ich es wohl eines Tages auch noch lernen würde nachts trocken zu bleiben und dann keine Windeln mehr brauche.
Für meine Umwelt war ich eigentlich nie krank sondern bin vielmehr in der Sauberkeitserziehung auf der Stufe eines Kleinkindes stehen geblieben.
Für die meisten war ich ein Mann der noch nicht gänzlich trocken geworden ist und daher zum schlafen noch eine Windel tragen muss, so wie ein Kleinkind eben.
Das ganze hat schon immer an meinem Selbstwertgefühl genagt und ich fühle mich gegenüber Menschen die von meinem Problem wissen immer ein wenig wie ein kleines Kind.
Das hat zwar mit zunehmenden Alter und Lebenserfahrung immer mehr abgenommen und an Bedeutung verloren, aber ganz weg ist dieses Gefühl bis heute nicht.

Darum war es für mich schon immer sehr wichtig darauf zu achten das in meinem Berufsleben niemand etwas davon mitbekommt, da hatte ich meinen Ausgleich und konnte mich ganz als Mann fühlen und war bis heute eigentlich auch recht erfolgreich.

Wie du merkst lebe ich eigentlich in zwei Schneckenhäusern, die sich aber recht gut ergänzt haben, das alles kommt aber nun ziemlich durcheinander.

Ich bin auf diese Art eigentlich mit meinem Problem immer recht gut durch mein Leben gekommen, auf der einen, der privaten Seite, konnte ich damit recht offen umgehen und es stört mich eigentlich kaum das es viele wissen das ich nachts noch Windeln tragen muss. Ich bin sogar schon so weit das ich mit meinen Windeln so offen umgehe wie wenn ich normale Unterwäsche tragen würde und mich in meinem Privatleben eigentlich kaum mehr einschränke oder zurückhalte wegen meinem Bettnässen.
Auf der anderen Seite lebe ich mein Berufsleben, in dem ich recht erfolgreich meinen Mann stehe und viel beachtet werde.

Ich habe nun Angst das dieses "Doppelleben" das ich aufgebaut habe zusammenbricht und ich in Zukunft aus meinem Bettnässer Dasein nicht mehr ausbrechen und meinen Ausgleich finden kann.

Ich weis in meinem innersten auch das du recht hast und ein anderer Umgang von mir mit meinem Bettnässen richtiger wäre.
Aber ich habe die ersten dreißig Jahre meines Lebens wegen dem Bettnässen bei Ärzten und Therapeuten verbracht und diese dreißig Jahre sind eigentlich an mir vorübergegangen ohne das ich richtig gelebt habe.
Das will ich mir mit meinen restlichen Jahren nicht noch mal antun. Noch dazu wo ich ja eigentlich mit meinem Privatleben recht zufrieden bin und sich bei meinem Berufsleben schon ein Ende abzeichnet.

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Beitrag #4 von Sebald » 05 Jul 2012 21:20


Hallo,

also ich verstehe nicht ganz, dass dir aus der hohen Intensität deiner Selbstreflexion keine Problemlösung erwachsen kann.

So wie du dich über diese Behinderung mit dir selbst besprichst, könntest du ja auch mit dem Kollegen sprechen (Einstieg etwa: "Das war für Dich sicher genauso erschreckend wie für mich..."). Oder aber du schützst eine neurolog. oder urolog. Erkrankung vor. Das ist zwar nicht die ganz so nette Tour deinen Mitmenschen gegenüber, erspart dir aber, dich komplett vor deiner Umwelt auszuziehen, was nun die psychologischen oder auch nicht psychologischen Gründe der Enuresis im Erwachsenenalter angeht.

Im Grunde aber habe ich das ganze starke Gefühl, dass du im Privaten weniger gut mit deiner Behinderung auskommst als du es gerade geschrieben hast. Sonst könntest du deine Hilfsmittel doch viel besser auch nach aussen hin 'verteidigen' - vielleicht schämst du dich ja weniger des Bettnässens oder der Hilfsmittel wegen als vielmehr der Art wie du dich privat damit seit Jahrzehnten arrangiert hast?

Beste Grüße,
Sebald
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Beitrag #5 von Chris » 06 Jul 2012 07:22


Hallo Pilwo,

in deiner Antwort auf meinen ersten Beitrag bestätigst du im Grund meine Aussagen voll und ganz. Auch kann ich mich Sebalds Auffassung nur anschließen - Du machst dir was vor.

Du möchtest gern so "problemlos" mit der Sache umgehen, es ist dir aber offenbar doch nicht möglich - Charakteristisch hierfür deine Aussage über die "ersten 30 Jahre" - wenn du bislang noch nicht auf die Idee gekommen bist, einen Psychotherapeuten zu besuchen, dann kann ich dir das nur nochmals dringend empfehlen, wenn du schon dort warst, dann waren es die falschen. Es ist nicht so leicht einen passenden Therapeuten zu finden und dann die Kraft auf zu bringen, eine solche Therapie auch über den erforderlichen Zeitraum von 1-3 Jahren durch zu stehen.

Die Lösung für dein Problem besteht nicht darin, die Energie in "Doppelleben" zu vergeuden, sondern darin, DEIN Leben zu leben.

In diesem Sinne - es geht wohl doch kein Weg daran vorbei, dich noch einmal für eine gewisse Zeit mit dir und deinem Bettnässen auf "andere Art" auseinander zu setzen.

Machs gut

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Beitrag #6 von Sebald » 07 Jul 2012 08:28


Hallo!

Nochmal zur Verstärkung und Verdeutlichung: Es mag ja sein, dass du nach den vierzig Jahren des alltäglichen Umgangs mit dieser Sache Routine gewonnen hast und vor dir selber und deinen Verwandten sagen kannst: "Es macht mir aufgrund der Hilfsmittel nichts aus." - Aber diese Routine bricht für Dich sofort zusammen, wenn Aussenstehende davon erfahren. Das spricht aus allen deinen Beiträgen hier im Forum. Dann ist es dir hochnotpeinlich und du hältst dich für keinen richtigen Erwachsenen bzw. Mann. Und genau an diesem Missverhältnis könntest du mit psychotherapeutischer Hilfe arbeiten - womit nicht unbedingt gemeint ist, dass gegen das Bettnässen an sich angegangen werden soll, sondern deine Strategien damit umzugehen, eine neue Richtung bekommen könnten.

Im übrigen habe ich deinen Bericht nochmal konzentriert gelesen: Warum man sich, neben dem Bett liegend, erst die Vorlage und dann die Überhose anzieht, und dies nicht im Stehen im Bad macht, das ist mir irgendwie nicht so ganz klar. Bedaure.

Beste Grüße,
Sebald
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Beitrag #7 von Psycho » 08 Jul 2012 22:06


Hallo,
mir ist die ganze Sache nicht ganz klar. Schon im Bett kann mal die Bettdecke verrutschen und es wird ersichtlich was getragen wird. Wenn niemand etwas von meinem "Geheimnis" erfahren soll, werde ich doch immer ein Einzelzimmer im Hotel (egal wie teuer) buchen. Gibt es keinerlei Möglichkeit, verweigere ich die Dienstreise aus irgend einem Grund, spreche mit dem Chef oder hole mir eine Krankschreibung vom Arzt.
Weshalb kann der Kollege nicht vorher informiert werden? Ich denke, dass das Vertrauensverhältnis untereinander nicht so groß sein kann. Ich kann und werde doch auch nicht verheimlichen, wenn ich eine Beinprothese tragen muss.
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag #8 von Chris24 » 11 Jul 2012 12:21


Moin.

Ich verstehe das Problem nicht ganz. Das Kind ist doch nun ohnehin schon in den Brunnen gefallen - also warum sprichst du nicht einfach mit dem Kollegen und sagst ihm, was lost ist?
Schweigen macht's doch nur noch peinlicher.

Auch in meinem Job ist es so, dass ich es mir nicht immer aussuchen kann, ob ich ein Einzelzimmer bekomme. Das ist für mich blöd, aber manchmal nicht zu ändern. Ist halt so. Wenigstens kenne ich die Kollegen, mit denen ich arbeite, gut.
Wenn für mich die "Gefahr" des ungewollten auffliegens zu groß ist, weihe ich den Kollegen vorher ein. Noch NIE hat es auch nur eine einzige bescheuerte Reaktion gegeben.

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