selten... was dann?

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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selten... was dann?

Beitrag #1 von nichtoft » 06 Mär 2014 08:21


Hallo,

mein Bettnässen trat bisher ca. alle 2 Monate auf. Jetzt, wo es sich häuft, verwende ich Windeln, vorher nicht (und lebte mit dem Mehraufwand der Reinigung des Bettes). Gut, ich hätte auch Unterlagen ins Bett legen können. Es ging aber oft gar nicht in die Matratze, nur ins Oberbett (das ich oft zwischen die Beine klemme), und da hilft die Unterlage nichts.

Was ich wissen will: Gibt es hier im Forum Leute mit einer ähnlich niedrigen Frequenz des Bettnässens, und wenn ja: was tut Ihr dagegen? Unterlage? Windel? Nichts? Es kam mir komisch vor, 60 Tage Windeln zu tragen, um sie nur einmal zu brauchen.

- nicht oft
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nichtoft
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Re: selten... was dann?

Beitrag #2 von Helmut » 10 Mär 2014 23:28


Hallo nichtoft,

du schreibst dass dein Bettnässen zugenommen hat, wie oft passiert es jetzt denn?

Also wenn es dramatisch zugenommen hat, dann ist es auf alle Fälle ein Fall für den Arzt, könnte auch was ernsteres (z.B. Blasentumor, ....) dahinter stecken. Ich gehe mal davon aus, dass du deswegen schon beim Arzt warst und dieser eine entsprechende Diagnostik eingeleitet hat.

Also körpernahe Hilfsmittel wie Windeln würde ich nur nehmen wenn es öfter vorkommt, also z.B. mehr als 2-3 mal pro Woche, ansonsten würde ich nur eine saugfähige waschbare Unterlage nehmen wie du schon sagtest. Alternativ kannst ja auch waschbare Windeln nehmen, da gibt es unterschiedliche Modelle, welche mit wasserdichter Außenschicht oder welche wo du noch eine Schutzhose drüber ziehen musst.

Gruß Helmut
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Re: selten... was dann?

Beitrag #3 von nichtoft » 12 Mär 2014 11:07


Hallo Helmut

nicht mehr alle 60 Tage, sondern eher alle 10 Tage. In der Tat war es eine gute Idee, einen Arzt aufzusuchen: Verdacht auf Diabetes. Termin beim Diabetologen allerdings erst im April. Dann könnte es sein, dass es auch wieder von alle 10 Tage auf alle 60 Tage runter geht. (Der "alle 60 Tage" Rhythmus besteht seit meiner Kindheit: bin nie ganz trocken geworden.)

Waschbare Windeln sind echt ein Tipp. Wusste gar nicht, dass es das noch gibt :-)

Vielen Dank und besten Grüße
- nicht oft
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Re: selten... was dann?

Beitrag #4 von nichtoft » 12 Mär 2014 15:40


Hallo Helmut,

ich schon wieder. Hab mit meiner PKV telefoniert: soll einen Kostenvoranschlag faxen. Klang aber sehr positiv.

Tja, und dann ging die Suche los. Kein Sanitätshaus vor Ort bietet Mehrwegprodukte. Begründung: die Kunden sind unzufrieden, da die Hygiene nicht so zweifelsfrei ist. Kann ich nachvollziehen bei einer schweren Inkontinenz, evtl. gar Stuhlinkontinenz. Aber bei gelegentlichem Bettnässen sehe ich da nicht so das Problem. ... Habe gerade mit meiner PKV telefoniert: Onlineshop wäre nicht das Problem. Aber sie brauchen eine Hilfsmittelnummer. Und die scheint es für diese Produkte wohl kaum zu geben. Oder kennt jemand Mehrwegprodukte mit Hilfsmittelnummer?

Und dann die nächste Frage: Welches Produkt? Ich fand im Forum einige Berichte von Nutzern, die zufrieden über Stoffwindeln berichteten und dabei Größenangaben wie 80x80 oder 120x120 machten. Das sind dann wohl die klassischen Stoffwindeln, die ich auch mal vor dreißig Jahren bei Babys zu wickeln gelernt habe (auf der Kinderstation). Hmm und was ist mit Produkten wie Kombolone? (Einfach mal googlen, Gibt es zum Beispiel bei Amazon.) Das scheint eine waschbare Stoffwindel als Einlage einer Überhose zu sein. Das wäre doch in der Anwendung unendlich praktischer als diese quadratischen Stoffstücke, oder? Ein anderes, etwas teureres Produkt kommt von Bambinex. Das ist eine "All-in-One"... da wäre mir die "Trennung" wie bei Kombolone doch lieber, oder? Vielleicht ist ja die von Bambinex sicherer, weil sie nicht nur eine rechteckige Stoff-"Einlage" hat?

Bei Einwegprodukten bekommt man ja von den Sanitätshäusern eine gute Beratung. Aber Mehrwegprodukte führen die nicht, und daher beraten die auch nicht dazu. Bei Bambinex gibt es 4 Größen: 1 = 60-92, 2=90-122, 3=120-172, 4=170-192 cm Taillenumfang. Wobei mit das spanisch vorkommt: wer hat den 170 cm Taillenumfang? Ich halte mich für recht dick, und bei mir sind es mal gerade 120. Würde ich Größe 2 oder 3 nehmen?

Für jeden Tipp bin ich dankbar.

Liebe Grüße
- nichtoft
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Re: selten... was dann?

Beitrag #5 von Frankfurter » 10 Mai 2014 09:58


Ich komme schon ewig mit einer "Mischung" aus Einweg und Mehrweg sehr gut zurecht.
Anstelle "normaler" Unterhosen trage ich Inkontinenzhosen aus Folie, die absolut dicht und waschbar sind.
Die gibts im Sanitätshaus.
Allerdings verwende ich Einwegvor- bzw. Einlagen darin.
Nasse Stoffwindeln bis zum Waschen aufzuheben würde ich irgendwie unhygienisch finden und jeden Tag waschen ist nicht
unbedingt praktikabel.
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Re: selten... was dann?

Beitrag #6 von adrian82 » 10 Mai 2014 10:29


Bei leichter Inkontinenz kann man durchaus mit Mehrwegwindeln zurecht kommen und die ins Wasser einlegen und zum Trocknen an die Luft hängen.

Habe dabei noch nie Probleme mit der Haut bekommen, habe aber nicht ewig nasse unterhosen wegen einzelner Tropfen die unkontrolliert abgehen.
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Re: selten... was dann?

Beitrag #7 von Helmut » 12 Mai 2014 23:45


Hallo nichtoft,

entschuldige dass ich mich erst jetzt melde, hatte deinen Beitrag aus den Augen verloren. Mehrwegprodukte gibt es auch mit Hilfsmittelnummer etwa von Texamed. Zur Nachtversorgung sind Mehrwegprodukte durchaus nützlich wenn das Bettnässen nicht so oft ist, sonst gibt es doch einen gewissen Wäscheberg. Normale Stoffwindeln mit Schutzhosen wie man sie früher für Babys verwendet hat, halte ich für weniger geeignet, da die Saugfähigkeit doch begrenzt ist und die Haut dann darunter mehr leidet und diese auch nicht von den Kassen bezahlt werden.

Gruß Helmut
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