Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #41 von OliB » 07 Sep 2015 22:46


Ok.
Bevor es hier ausartet bin ich lieber raus. Bis hier bzw. 'unserem momentanen Status' iss alles gesagt. In sofern beteilige ich mich nur noch in diesem Thread als Leser. Es sei denn es gibt Neues.
Danke Euch.
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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #42 von Helmut » 09 Sep 2015 17:31


Hallo OliB,

ich habe den Beitrag bis jetzt nur so am Rande verfolgt, ich würde euch noch empfehlen, einen Urotherapeuten aufzusuchen. Vielleicht kann er noch neue Ideen einbringen was man machen könnte. Ich würde euch auch noch raten, in ein Schlaflabor zu gehen, ggf. in Verbindung mit einer Langzeit Urodynamik gekoppelt, dann lässt sich die Aktivität der Blase sehr genau während des Schlafes erkennen. Das könnte ggf. einen weiteren Hinweis auf die Ursache des Einnässens geben.

Zum Stichwort Windeln möchte ich mich nur kurz dazu äußern, ich bin der Meinung, du solltest ihm welche besorgen, aber ihm dann die Entscheidung überlassen ob er welche tragen möchte oder nicht. Zuhause ist es durchaus eine Option um nicht immer ein nasses Bettzeug zu haben, aber Unterwegs oder bei Freunden muss er selber wissen was er machen will. Ein wasserdichtes Spannbetttuch habt ihr vermutlich im Bett drinnen, die gibt es ja inzwischen in allen möglichen Farben für wenige Euros auch im Einzelhandel.

Viele Grüße Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #43 von OliB » 10 Sep 2015 10:10


Nu muss ich doch noch antworten..
Wie eingangs schon erwähnt, haben wir alles durch.. Urotherapeut und schlaflabor hatte ich nur nicht mit angefügt.. Hatten wir aber auch.
Gerne nochmal: Windel ist keine Option! Und über Nässeschutz im Bett wissen wir über die Jahre auch alles.
Danke Dir trotzdem.
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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #44 von Georges » 10 Sep 2015 19:17


Hallo OliB,

auch Helmut meint es nur gut. Wenn Sie schon alles durch haben, und nichts zum Behandeln gefunden wurde, dann hört es, aus meiner Sicht, so langsam auf. Vielleicht renne ich hier auch durch einen Wand, aber vielleicht hilft die alternative Medizin hier weiter? Ich persönlich halte zwar nicht viel davon, aber vielleicht hilft es auch wenn es nur die Psyche zu gute kommt. Eventuell kann ein Heilpraktiker noch etwas tun, oder ein Handaufleger, oder sonst jemand, ich weiß es auch nicht mehr...

Wie Sie für einige Posts zurück gemeldet haben, nein, ich fühle mich nicht auf den Slips getreten. Was mir aber schon müde macht, ist das jeder Vorschlag, jeder Idee oder sonst was, aus meiner Sicht kategorisch abgelehnt oder verneint wird. Vielleicht muss man halt ein second opinion einholen, oder ein Drittes, oder ein Viertes, wenn es irgendwas bringt.

Ich verstehe Ihren Frust und Unmut sehr gut, auch aus eigene Erfahrung, bin aber auch der Meinung dass die Diskussionsgrundlage, auch oder vor allem bei Kinder, irgendwann mal zu Ende ist. Entweder lebt man damit und man schützt sich und/oder das Bett, oder man lebt damit und wäscht das Bettzeug/Kleidung wenn es wieder passiert ist. Alles in der Hoffnung das es von selbst aufhört.

Gruß,
Georg
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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #45 von Sebald » 11 Sep 2015 07:50


Hallo,


ich kann im Grunde recht gut damit leben, wenn jemand die Ratschläge nicht unbedingt umsetzen will.

Schließlich ist das hier ein Forum. Da kann man zuhören, und durchaus weiter gehen. Tatsache ist nun, dass OliB mit seinem Jungen doch ziemlich viel an Diagnostik und Beratung durch hat - also weitaus mehr als es zunächst der Fall schien.

Und das Aussagen wie 'der Junge soll doch bitteschön endlich eine Windel tragen' nicht angenommen werden, ist auch verständlich: a) kennt OliB seinen Jungen besser als wir; b) ist ein Windel eben kein Hilfsmittel wie Krücke, Brille usf., weil es an der Schamregion 'wirkt'. Und die heisst nicht umsonst so. Aber egal.

Zugegeben habe ich aufsaugende Hilfsmittel auch ins Spiel gebracht. Wobei ich mich im Nachhinein geärgert habe, die selbst als Windel bezeichnet zu haben. Dass sind sie nämlich nicht und s/wollen sie auch nicht sein.

Vielleicht ergibt sich aber doch über das Gespräch mit anderen Eltern noch andere Perspektiven. Ich glaube schon, dass man da voneinander profitieren kann.

Beste Grüße,
Sebald
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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #46 von OliB » 11 Sep 2015 09:50


Moin
Danke sebald für die antwort. Gut gesagt..
Was die ausführung zur windel angeht aber..
Ich denke das das "kind" windel, nur einen anderen nane bekommt, aber windel bleibt windel und wenn ich meinem sternchen sage "du, das ist keine windel sondern eine xyz.. wasweißich.." dann denke ich fühlt er sich schon veräppelt.. so 'groß' ist er mittlerweile schon.. er hat nun mal eine aversion auf hosen, die urin speichern und ich werde ihn nicht damit psychisch zusätzlich belasten. Punkt.(nicht gegen dich, sebald..)
Wenn ich vorschläge nicht umsetzen möchte habe ich..denke ich.. dies auch in einem angemessenem 'ton' gesagt (lass mich aber gern korrigieren..) denn- wenn ich schreibe wir haben alles durch, zu impliziert dies nur eines, nämlich: alles!
Iss nun mal so das wir alle anregungen schon durch haben und ich denke nicht das ich darauf immer grob reagiert hab.
Ich antworte nun nicht nur wegen sebald, sondern wie ich schon gepostet habe, wegen einer neuigkeit. In den ganzen letzten tagen/wochen hat er sich wohl noch intensiver gedanken darüber gemacht.. Hat ab und zu noch mal etwas gefragt und kam dann vorgestern auf uns zu und meinte das er nun doch die botoxbehandlung machen möchte. :| ok.
Vielleicht liegt es an dem mehrtägigen ausflug in den herbstderien, oder daran, dass er in den letzten etlichen tagen doch ab und zu feucht war... Weiß nicht.. Aber das iss erstmal das neueste.
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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #47 von Georges » 12 Sep 2015 01:15


Hallo,

viel anderes habe ich in meinen vorherigen Posts auch nicht gesagt..., oder? Auch ich kann damit wunderbar leben ob jemand Ratschläge annimmt oder nicht. Es ist jeder selbst überlassen, aufgedrängt habe ich nichts. Auch ich bin in viele Foren im Netz unterwegs und weiß schon sehr gut wie so etwas funktioniert oder nicht... Wenn man aber ein Rat sucht, ist es wichtig alles auf zu listen, damit man sich auch ein gutes Bild von der Situation machen kann. Wenn dann jedes mal wieder neue Fakten hochkommen, ist es schon schwierig etwas hilfreiches dazu sagen zu können. Man darf nicht vergessen dass wir hier allen keinen Experten sind und das jeder nur seine eigene Erfahrungen oder Gedanken postet, was auch in Ordnung ist. Man darf sich dann aber nicht wundern dass man trotzdem kein "eureka" sagen kann. Vielleicht habe ich bestimmte Rückmeldungen falsch interpretiert. Sorry dann, Deutsch ist nicht meine Muttersprache... Sollte sich jemand trotzdem bedrängt gefühlt haben, 'tschuldigung...

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Re: Nächtliches Einnässen unseres Sohnes (12J.)

Beitrag #48 von Sebald » 12 Sep 2015 15:27


Hallo,

also betreffs der Mitteilungskultur: Man muss, finde ich, da immer abwägen. Detailreiche Erstvorstellungen neigen halt dazu, nur überflogen zu werden. Und der Effekt ist dann derselbe: Vieles klärt sich zwischendrin.

Und zum Botox: Ich denke wirklich, dass die Entscheidung dafür gut ist. Man verbaut sich dadurch nix, gewinnt aber neue (!) Erfahrungen. Auch das wird der Junge vielleicht bemerkt haben.

Sollte ISK notwendig sein, kann man sich durchaus an den Uro-Therapeuten, die Uro-Therapeutin wenden. Habe ich auch mal gemacht als ich dachte, ich mach was falsch. Zunächst kommt aber jemand vom beliefernden Sanitätshaus vorbei und lernt an.

Ich sag's gerne nochmal: ISK ist in keiner Weise mit einer Spiegelung zu vergleichen, sondern kann sich im Alltag so 'automatisieren' wie normal auf's Klo gehen.

Schönes WE,
Sebald
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