Mietrecht - Probleme mit meiner Vermieterin wegen Inko.

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Mietrecht - Probleme mit meiner Vermieterin wegen Inko.

Beitrag #1 von Thomas5891 » 22 Nov 2016 19:58


Sehr geehrtes Board Liebe Leser/innen

Zuerst ein paar Worte zu mir. Ich bin neu hier im Forum bin Thomas aus Salzburg und 31 Jahre alt.

Ich habe ein Problem mit meiner Vermieterin was meine nächtliche Inkontinenz betrifft. Vielleicht kennt sich jemand hier im Forum besser mit solchen Problem aus als ich.

Ich leide seit ich klein bin unter Bettnässen, das war bis jetzt eigentlich nie ein Problem bis ich hier nach Salzburg in eine neue Wohnung gezogen bin.

Irgendwie hat meine Vermieterin herausgefunden das ich Windeln brauche und verlangt nun von mir das ich die gesondert vom Hausmüll selbst zur Deponie bringe. Ich finde eigentlich diese Forderung schon recht heftig da mir eigentlich ein drittel der Tonne zusteht und 7 Windeln pro Woche die ich normal brauche meiner Meinung nach nicht den Rahmen sprengen dürften.

Hat jemand von Euch schon Erfahrung mit solchen Vermietern gemacht. Oder weis jemand wie hier die rechtlichen Rahmenbedingungen sind.

Herzlichen Dank

Thomas aus Salzburg
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Thomas5891
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Re: Mietrecht - Probleme mit meiner Vermieterin wegen Inko.

Beitrag #2 von Mike64 » 22 Nov 2016 20:22


Hallo Thomas,

also wenn Dir wirklich keiner etwas vorschreiben kann, dann ganz sicher was Du in die Tonne packst, denn das is nu mal Restmüll!

Zugegeben, auch ich habe eine zweite Tonne beantragt, weil meine Frau halt 4-6 Windeln am Tag benötigt und das GAnze halt jede Meneg Müll verursacht, was nicht alles in eine Tonne passt.

BTW; kennt sich hier wer aus, ob sowas, bzw. die Mehrkosten dafür, irgenwer ersetzen muß?
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Mike64
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Re: Mietrecht - Probleme mit meiner Vermieterin wegen Inko.

Beitrag #3 von Georges » 22 Nov 2016 20:23


Das Gesetz ist nicht unbedingt entscheidend, aus meiner Sicht. Inkontinenzmaterialien gehören über den Restmüll entsorgt. In Ihrem Falle also den Hausmüll, sei es, in Österreich ist dies anders geregelt? Geht es um den Platzverbrauch in der Tonne oder was ist das Problem was der Vermieter wirklich hat? Angst für das Unbekannte?

Obwohl es rein Ihre Sache ist, was Sie in den Müll werfen und solange dies gesetzlich erlaubt ist, kann ich nur anraten die Sache de-eskalierend anzugehen. Nicht zwischen Tür und Angel oder unter Zeitdruck ansprechen, sondern offen und ruhig Ihren Standpunkt erklären. Vielleicht gibt es auch in Österreich ein Mieterbund oder Ähnliches? Möglich können die Ihnen auch ein Rat vermitteln.

Ich persönlich wurde zuerst mal weitermachen wie Sie es tun, Entsorgung über den Hausmüll und die Slips einzeln in kleine Müllbeuteln verpackt (dies riecht sonst schon nach einige Tage). Falls der Anblick der Störfaktor ist, kann man ggf. auch schwarze Müllbeuteln verwenden. Im Prinzip muss der Vermieter Ihnen aber schriftlich auffordern dies alles anders zu tun, aber nur wenn da eine Gesetzeslage vorhanden ist, worauf der Vermieter sich berufen könnte.

Hilft dies nicht und habt Ihr sonst keinen Stress mit einander, einfach ignorieren und immer freundlich und höfflich bleiben.

Gruss,
Georg
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Georges
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Re: Mietrecht - Probleme mit meiner Vermieterin wegen Inko.

Beitrag #4 von Mike64 » 22 Nov 2016 20:26


Georg1 hat geschrieben:... einfach ignorieren und immer freundlich und höfflich bleiben.


:lach: dürfte so ab und an echt schwer fallen :wink:
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Re: Mietrecht - Probleme mit meiner Vermieterin wegen Inko.

Beitrag #5 von Thomas5891 » 23 Nov 2016 17:53


Herzlichen Dank für eure Antworten.

Ich werde mit Ihr die Sachlage nochmals durchgehen. Ich habe nun auch nachgeforscht das mir laut Betriebskostenabrechnung 40 Liter Müll zustehen und ich die sicher nicht überschreite. Also kann es ihr egal sein was ich wegwerfe in meinen 40 Liter und Windeln gehören nun mal in die Tonne.

Ich finde es nur irgendwie schlimm das die Vermieterin so etwas ausnützt...

Trotzdem danke an alle die mir da Mut gemacht haben dagegen zu kämpfen.

Ganz Liebe Grüße

Thomas aus Salzburg
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