Urlaub

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Beitrag #11 von Jonas » 03 Sep 2004 10:47


Na ja, wenn mich ein Vierjähriger beim Wickeln beobachtet und das dann als Argument gegenüber der Mama benutzt, bleibt gar nichts anderes übrig, als ein Gespräch zu führen, warum ich Windeln tragen soll-kann-darf-muss und er nicht, zumindest schön langsam nicht mehr.

Interessant, wie sich unsere Erfahrungen bezüglich der Mitmenschen ähneln und doch unterscheiden. Früher hatte ich immer furchtbare Hemmungen, mit den Leuten, wo es notwendig wurde, über das Thema zu reden. Ich hatte Angst, dass sie mich peinlich fänden und dass es ihnen peinlich sein könnte. Inzwischen stelle ich ähnlich Dir fest, dass die meisten es einfach als gegeben hinnehmen. Ich habe sehr selten den Eindruck, dass sich das Verhalten eines Gesprächspartners dadurch ändert oder dass sie ein Gespräch mit mir meiden. Sie merken, dass es mir nicht peinlich ist und dass es demzufolge auch ihnen nicht peinlich zu sein braucht, mit mir darüber zu sprechen. Klar ist das Gespräch nicht lange. Man unterhält sich über das Warum, Woher oder Wie und das wars dann. Ist ja auch kein abendfüllendes Thema. Aber sie reden mit mir. Auch darüber.

Vielleicht liegt es ganz einfach daran, dass ich meine Windeln mag. Ich war als Kind froh, als ich endlich welche bekam, sie bedeuten für mich ein trockenes Bett, Schutz und Wärme und ich fühle mich wohl damit. Und wenn ich da liege, wie so ein Kleinkind, um mich einzuwickeln, dann finde ich es nur schade, dass mein Mädel (die übrigens das gleiche Problem hatte) nicht mehr da ist.

Kann es sein, dass Deine Bekannte die Windeln deshalb so dick hat, wel sie den ganzen Tag drauf sitzen muss und damit wohl das eine oder andere Hautproblem hat?
Als langjähriger Krankenpfleger und als Motorradfahrer macht man sich ja so seine Gedanken, was wäre, wenn man einen Rollstuhl bräuchte. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass für mich ein Leben mit dem Rollstuhl machbar und lebenswert wäre. Dennoch würde ich es vorziehen, auch den ganzen Tag meine "Pampers" um zu haben und laufen zu können.

Inzwischen gibts so viele verschiedene Produkte, da finde ich für jede Tageszeit das Passende. Einige sind so dünn und trotzdem ausreichend saugfähig, dass ich schon in Spandex-Klamotten rumlaufen müsste, wenn die Umweld was merken soll.

Für meine Firma teste ich die ganzen Inkontinenzprodukte, die ich im Programm habe, unter verschiedenen Lebensumständen, z. B. nach Unauffälligkeit, oder nach Tragekomfort und bisher hats noch nie jemand gemerkt und ich beobachte dann schon die Leute, denn ich will ja wissen, ob sich meine Kunden mit dem Produkt unauffällig bewegen können. Privat gesprochen würde ich sagen, wenns jemand merkt und mit seinem Nachbarn tuschelt, dann gehts mir an meinem gewindelten A.... vorbei.

Ciao und einen entspannten Prachurlaub mit Spitzenwetter!

J.
Enuresis: gut gewickelt heißt gut geschlafen.
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Jonas
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hmmm

Beitrag #12 von klaro (+16.05.2008) » 03 Sep 2004 14:06


halo Pilow
wollte kurtz zum löeten Abschnitt was sagen von der Bekannten im Rollstuhl wo du erzählst udn bemerktst ob ihre aussage nicht schlimm sie?? hm, ich bin inko seit Kind und war jetzt fast 6 jarhe dauernd im Rollstuhl. Acuh mit Windeln , wei imer. Ich kann nur sagen, sich an den rolltuhl gewöhnen ist echt hart und oft schlimm. Aer man kann leren damit umzugehen udn man findet sich zurecht. Nun, weider am laufen bin, immer noch Widneln, ist es ganz neu , ganz schlimm für mich. Eigenltcih fange ich mich wieder neu zu gewöhnen an oder eben knapp, weils so fremd ist. Aber die Leute wissen nicht dass ich vorher inko war schon udn jetzt solltn die Windlen auch ncith zu sehen sein. Hmm.
Ach, schwierig zu vestehen, wollte nur sagen, dass ich diese bekannta aber verstehen kann udn ich es völlig oft auch so ausspechen würde wie sie. Denn an Inko zu leiden ist halt im Alltag oft auch shr serh schwierig.

lieber Gruss
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klaro (+16.05.2008)
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