Welche Klingel für die Nacht

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Welche Klingel für die Nacht

Beitrag #1 von Wilder Kerl » 01 Mär 2005 14:18


Hallo Zusammen,

erstmal einen Gruss an alle Forumsteilnehmer und einen Glückwunsch für dieses tolle Forum.

Unser Sohn ist 7 Jahre alt und leidet an der Enuresis nocturna. Unser Kinderarzt hat nun vorgeschlagen, eine Therapie mit einer Klingelmatte zu versuchen. Der Arzt hat uns über drei mögliche Varianten informiert:
1. klassische Klingelmatte
2. eine Art von Klingelunterhose
3. Vorlage, ähnlich einer Slipeinlage*

* Diese wurde dem Arzt vor einiger Zeit von einem Vertreter vorgestellt; leider kann er sich nicht mehr an den Namen des Produkts bzw. Hersteller erinnern. Der Arzt sagte, das er recht angetan von dieser Lösung sei.

Die Matte und die Klingelunterhose haben wir uns im Sanitätshaus angeschaut und waren von beiden nicht angetan. Die Hose ist ein Monstrum mit Gurt um das Becken, die Matte weckt erst, wenn schon alles abgegangen ist.

Daher unsere Frage:
Wer kann über seine Erfahrungen mit dieser Therapie berichten bzw. hat eine Empfehlung für eine geeignete Klingel.

Besten Dank für Euro Postings
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Sehr fraglich...

Beitrag #2 von Regenmacher » 01 Mär 2005 22:48


Also, ich halte generell nichts von Klingelutensilien.

Es ist doch so, daß die Klingel in jedem Fall erst aktiv wird, wenn der Urin schon läuft. Dann dem Kind auch noch den Stress antun, aus dem Schlaf geweckt zu werden, halte ich für den falschen Weg.

Gerade in der Nacht ist Einnässen meines Erachtens wirklich kein Problem. Es gibt gute Windeln, die fangen den Urin problemlos auf. Je nach Menge kann er sogenannte Trainers verwenden, die kann er wie Unterwäsche benutzen. Dann schläft er gut und es gibt nicht jeden Tag neue Wäsche!

Ich halte Klingeltherapie für haltlos, da sie an dem Problem des Einnässens nichts ändert. Ich hatte als Kind auch immer wieder Phasen von nächtlichen Unfällen und es hat mir nicht geschadet. Viel schlimmer finde ich den Schaden, wenn nächtlicher Terror dazu kommt. Bin selbst schlafkrank, weiß also, wovon ich berichte.

Sehr zu, daß ihr eine Lösung findet, die niemandem den Schlaf raubt. Mit sieben Jahren darf es ruhig noch Unfälle geben! Und was im Kinderzimmer abgeht, geht ja sonst niemanden was an, ist also unbedenklich!

In diesem Sinne!

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Re: Sehr fraglich...

Beitrag #3 von papa0861 » 02 Mär 2005 00:11


Regenmacher hat geschrieben:Also, ich halte generell nichts von Klingelutensilien. ......

Gerade in der Nacht ist Einnässen meines Erachtens wirklich kein Problem. Es gibt gute Windeln, die fangen den Urin problemlos auf. ...

Ich halte Klingeltherapie für haltlos, da sie an dem Problem des Einnässens nichts ändert. Ich



hallo marco,

ich muß dir hier vollkommen widersprechen. gerade im kindesalter ist meiner meinung nach die klingelei nicht der schlechteste weg. ziel des ganzen ist doch, daß das kind lernt, auf die nässe zu reagieren. es doch wie bei der fahrschule. du mußt erstmal 100 pilonen über haufen fahren, bist du weißt, wie lang und breit dein gefährt ist.

gerade bei psychisch bedingter bettnässerei kommt es doch auf den lernprozeß an. und hier sind unsere "guten" windeln meiner meinung nach der falsche weg. wo bitte soll das kind einen anreiz bekommen, wenn der körper keine rückmeldung über die unangenehme nässe gibt. eine schöne windel kann mitunter die "faulheit" unterstützen.

nicht umsonst waren meiner meinung nach die kinder in der alten guten ddr schnelle trocken als ihre gleichaltrigen gesellen in der damaligen brd. ich könnte mich heute noch maßlos drüber aufregen, wenn ich meinen enkel mit drei vier jahren nachts noch ne windel ummachen muß. wir waren spätestens mit 2-3 jahren trocken. heut ist das bei mir zwar anders, aber auch die gründe sind ja andere. das lag einfach daran, daß es bei uns keine pampers gab. wir hatten in der regel nur die altbewährte baumwoll- oder fließwindel. da war nix mit trockengefühl.


@ wilder kerl


ich würde dir zu einer matte raten. klingelhosen und klingeleinlagen habe ich bei einem kind meiner ex auch probiert. die bringen nix. die haben den großen nachteil, daß sich die klingeleinheit am körper befindet. wie du vielleicht gesehen hast besteht die einheit ja aus einem kleinen plastkästchen. es wird nur wenige tage dauern, bis der matz den dreh raus hat und das teil "stummschaltet". man muß es nur mit der hand festhalten und schon wird das gedudel so leise, daß es niemand hört und nach ein bis zwei tagen sind dann auch die batterien leer. also ich rate da wirklich zu einer guten matte. die reagiert auch nicht langsamer als die klingelhose. allerdings solltest du dann spezielle bettwäsche verwenden, da das kind ja sinnigerweise keine windel tragen sollte.

viele grüße
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #4 von Wilder Kerl » 02 Mär 2005 09:38


Bei unserem Sohn handelt es sicht nicht um einzelne nächtliche "Unfälle". sondern um ständiges Einnässen. Wenige trockene Nächte waren bisher die Ausnahme.

Unser Arzt hält die Klingeltherapie für Sinnvoll, um eine Verknüpfung des Harndranges mit einem Weckreiz herzustellen. In der einschlägig bekannten Literatur kann man auch nachlesen, das die Klingeltherapie in der Altersgruppe gute Erfolgschancen hat.

Eine Klingeleinlage ist hierfür am besten geeignet, das diese mit der kürzesten Verzögerung anschlägt. Allerding muss diese naturlich auch dem Schlaf- und Kuschelbedürfniss des Kindes gerecht werden. Auch darf das Kind nicht an dem Toilettengang durch monströse Verkabelung gehindert werden. Hier nochmal die Bitte um Eure Erfahrungen.

Ich halte von Windeln auch nichts: 1. Unser Sohn lehnt diese ab, weil er sich dafür schon zu alt findet. 2. Dadurch wird meiner Meinung nach das Problem nur versteckt. So leid wie mir mein Kleiner auch tut, nur durch Erfahrung wird er sein Probelm los. 3. Hautverträglich sind Windel alle Mal nicht, dann schon lieber das Bett entsprechend präparieren. Mit dem täglichen Bettwäschwaschen kommen wir klar.
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Um hier was richtig zu stellen...

Beitrag #5 von Regenmacher » 02 Mär 2005 14:47


Lieber Jürgen,

um hier was klarzustellen - ich selbst bin so ziemlicher W-Hasser. Ich riskiere bei mir so manchen Unfall, da ich nur zu gerne darauf verzichte. Ich habe mir auch schon jede erdenkliche Alternative gefallen lassen, incl. Dauerkatheter. Allerdings hat jedes System Nachteile.

Was mich an den ganzen Klingelutensilien einfach stört ist der Fakt (ich hatte schon mit mehreren Eltern dahingehend Kontakt), daß die Kinder mit dem am Körper getragenen Dingen noch mehr eingeschränkt sind. Die Matten hingegen rauben je nach räumlichen Gegebenheiten vielen den Schlaf.

Ich selbst verweigere mich Methoden, die unter Zwang einen Umstand zu beheben versuchen, der meines Erachtens nicht unbedingt unnormal ist. Welchen Grund es auch immer hat, daß der Junge nachts noch ins Bett macht (wohl jede Nacht), ich bezweifle, daß mit elektronischer Hilfe hier mehr Gutes angerichtet werden kann, als mit anderen Mitteln. In der Psychotherapie werden viele Formen von Zwang mit späteren Verhaltensstörungen in Bezug gebracht und gerade Kindern mag ich das ersparen. Wenn die Eltern damit klarkommen, daß das Bett eben nass wird (gibt ja genug Hilfsmittel, um die Überschwemmung einzugrenzen), dann bin ich der Meinung, das Kind wird seinen Weg schon finden - spätestens wenn es genervt ist, immer im nassen Bett aufzuwachen.

Diskussionen hinsichtlich DDR und BRD-Trockenheitserziehung finde ich nicht sinnvoll. Ich denke, es ist kein Schaden an der Gesellschaft zu beobachten, nur weil Kinder ein bis zwei Jahre länger in Windeln rumlaufen. Wenn die Eltern das mitmachen, ist das doch deren finanzielle Geschichte. Genauso könnte man ja sagen, daß man Inkontinenzhilfen für Erwachsene einstellen sollte, weil es genug Leute aus der Hobbyliga gibt, die aus Bequemlichkeit lieber in eine Windel pinkeln, als aufs Klo zu gehen. Ich halte deswegen einen Rückschritt für alle nicht wirklich sinnvoll - ich bin froh, wenn meine Haut trocken ist.

Da Reflexinkontinenz ja der eines Babys gleich kommt, könnte man ja auch von mir verlangen, daß ich statt dessen eine Klingelmatte nehme und mich jedes Mal wecken lasse, wenn es losläuft. Was Beckenbodentraining im Wachen Zustand bewirken kann, haben wir ja schon von Eckhard gelesen. Ob es aber auf Dauer gut wäre, in den Nachtschlaf so deregulierend einzugreifen, bleibt eine andere Frage. Ich muss da immer an die Eltern denken, die im ersten halben Jahr nach dem Elternwerden total fertig sind.

Wie wichtig ein ungestörter Nachtschlaf gerade bei Kindern ist, haben zahlreiche Studien schon bewiesen - ich kann Enuresis noct. durchaus besser akzeptieren, als die Folgen von permanentem Schlafmangel!

In diesem Sinne - es sollte der beste Weg fürs Kind gefunden werden...

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Re: Um hier was richtig zu stellen...

Beitrag #6 von NordicRat » 02 Mär 2005 16:04


Regenmacher hat geschrieben:Ich selbst verweigere mich Methoden, die unter Zwang einen Umstand zu beheben versuchen, der meines Erachtens nicht unbedingt unnormal ist. Welchen Grund es auch immer hat, daß der Junge nachts noch ins Bett macht (wohl jede Nacht), ich bezweifle, daß mit elektronischer Hilfe hier mehr Gutes angerichtet werden kann, als mit anderen Mitteln. In der Psychotherapie werden viele Formen von Zwang mit späteren Verhaltensstörungen in Bezug gebracht und gerade Kindern mag ich das ersparen.
Dem Beitrag von Marco kann man nur zu 100% zustimmen! Wir reden hier von einem Kind (!) und nicht von einem voll ausgewachsenem Mitmenschen. Das sollte man sich einmal vor Augen halten.

Ich denke aber dass die hier Beteiligten, allen voran Arzt und Eltern die richtige Entscheidung für das Kindeswohl treffen werden. Und Vergleiche "kindliches Bettnässen" <-> "Fahrschule" hinken so meine ich gewaltig!

Gruss, NR
Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Beitrag #7 von Regenmacher » 02 Mär 2005 22:28


Hier noch eine interessante Info zur EN:

Die primäre Enuresis nocturna ist gekennzeichnet durch:

- tiefen Schlaf
- schwere Erweckbarkeit bei normalem Schlafverhalten
- häufigem Einnässen mit großen Urinmengen
- seltene psychische Begleitsymptome

Mit primär ist gemeint, daß das Kind noch nie in der Nacht trocken war. Bei 7jährigen ist es bei ca. 10 Prozent der Kindern "normal" und es werden jedes Jahr ca. 15 Prozent trocken ohne weitere Maßnahmen. Allerdings haben auch noch ca. 1 Prozent aller Erwachsenen mit EN Probleme. Die Häufigkeit wird bei 7jährigen Kindern mit 1 bis 2 Ereignissen pro Monat angegeben. Als Ursache wird eine Störung des Vasopresin-Hormonhaushaltes angenommen.

Da das Leitsymptom u.a. tiefen Schlaf mit schwerer Erweckbarkeit enthält, ist der Einsatz von diversen Weckmethoden fraglich. Selbst wenn ein Weckerfolg eintritt, so erlernt das Gehirn nicht, den Hormonhaushalt zu regulieren, sondern nur, bei gewisser Blasenfüllung aufzuwachen. Damit ist der erste Schritt zu einem ungesunden Schlaf getan. Wenn sich daraus dann ein ADS oder eine andere Schlafstörung entwickelt, braucht man sich nicht zu wundern, da das Gehirn ja schlecht den umgekehrten Weg gehen kann.

Die Kinder leiden unter EN sehr stark, da es oft "verschwiegen" wird, peinlich ist und an Übernachtungen bei Schulkameraden oder bei Schulausflügen nicht zu denken ist. Gerade eine hohe Frequenz von Unfällen legt also eine hormonelle oder dysregulierende Funktionsstörung nahe.

Am wichtigsten ist also keine Klingelmatte, sondern die entsprechende seelische Unterstützung des Kindes und die Klärung möglicher hormoneller oder anderer körperlicher Ursachen. Die Verwendung von Trainers kann dem Kind einen normalen Lebensumgang ermöglichen, es kann problemlos an Schulausflügen oder anderen Übernachtungen teilnehmen, ohne Angst zu haben. Vor allem dem Kind zu erklären, daß Trainers oder Windeln nicht schlimm sind und das es viele Kinder mit dem Problem gibt, helfen sehr stark.

Dem Hormonhaushalt ist es letztlich egal, ob da eine Klingel schellt oder nicht - dem Schlaf nicht. Und ob es der Haut gut tut, jede Nacht einmal richtig durchgeweicht zu werden, ist auch fraglich.

Alles gute für das Kind!

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Beitrag #8 von Belladonna » 08 Mär 2005 20:47


Hallo Wilder Kerl,
bis jetzt ist Deine Frage ja noch nicht beantwortet,
mein Sohn(8 Jahre ) ist auch Bettnässer (auch noch keine Nacht trocken)
wir haben letztes Jahr eine "Klingelhose " ausprobiert
Modell:kabelloster Enuresis Wecktrainer (Enutrain von Procon) es ist meiner Meinung das angenehmste System,
es gibt ein (Wecker mit Netzteilkabel ) also keine leeren Batterien und einen Sensor der in eine Slipeinlage gesteckt wird, es gibt also keine störenden Kabel, die Erfogsrate wird mit 80 % innerhalb von 4 Monaten, leider hat es bei unserem Sohn nicht gewirkt, wir wurden von dem Klingeln wach , aber er leider nicht. muß aber bei Euch nicht so sein, ich kenne auch ein Kind wo es geklappt hat, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Wir sind inzwischen bei Nocutil (Nasenspray-Hormon) , mal sehen ob es klappt,
Einige schrieben hier, das Kind ganz ohne Windeln schlafen lassen, haben wir auch schon auf seinen eigenen Wunsch probiert, aber die Haut verträgt das einfach nicht, und er hatte ein richtigen Ausschlag , der sehr schlecht abheilte.

So , bei Fragen kannst Du Dicht ja melden
Gruß Belladonna
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Beitrag #9 von Regenmacher » 08 Mär 2005 21:29


Hallo Belladonna!

ich bedanke mich mal im Namen vom Wilden Kerl über diesen Beitrag.

Ein ähnlicher Beitrag war schon im Forum, also habe ich mich mal über Enuresis noct. schlau gemacht. Demnach klingt es so (anhand der Häufigkeit), daß bei eurem Sohn eine primäre EN vorliegt, die meist auf eine Entwicklungsstörung/Hormonstörung hinweist.

Da das Pro und Contra von Urologen und einigen Untersuchungen aufkam, würde mich jetzt interessieren: a) war euer Sohn schon beim Urologen und b) sind dort bereits spezielle Untersuchungen (z.B. Urometrie) gemacht worden.

Es wäre nett, das mal aus Sicht weiterer Betroffener zu erfahren! Danke!

Marco
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Beitrag #10 von Belladonna » 08 Mär 2005 21:52


Hallo,
ja wir waren beim Urologen, es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt eine Urometrie wurde, nicht gemacht , ist nicht nötig weiter zu untersuchen, wurde uns gesagt, ich war aber nicht gerade von der 2Gründlichkeit " des Arztes begeistert, es gab kein ordentliches Gespräch, waren gerade mal 10 min drin, danach dann noch folgender Versuch
Wir haben durch ein gute Bekannte , die als Krankenschwester arbeitet , in der Universitätskinderklinik nach einem Termin nachfragen lassen, aber der Kinderurologe meinte gleich , er ist erst 8 Jahre ,das ist ganz normal, und Bedarf keiner weiteren Klärung, das wars dann!!!

Letztes Jahr haben wir außerdem noch das sogenannte "Dry-Bed-Training" ( Intensivnachttraining) auf Anraten und mit Anleitung eines Kinder-und Jugendpsychotherapeuten durchgeführt, leider auch ohne Erfolg.

Gruß Belladonna
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