Wenns auf Arbeit in die Hose geht

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Wenns auf Arbeit in die Hose geht

Beitrag #1 von Jonny » 07 Jun 2005 02:29


Bin 29 und seit 4 Jahren wegen eines Unfalls nachts Harninko merke es einfach nicht in der Nacht .Bekomme dafür Windeln auf Rezept .Tagsüber merke ich es aber muss mich beeilen das ich aufs Klo komme. Traue mich nicht auf Arbeit eine Windel zu tragen ,aber habe Angst die würden sich lustig über mich machen . Aber was soll ich machen wenn es mal auf Arbeit in die Hose geht . Wenn ich weg gehe oder unterwegs bin ziehe ich mir leiber eine Windel an ist auch öffters schon gut gewesen .Aber was soll ich machen wenns auf Arbeit passiert . Wie soll ich mich verhalten oder soll ich mich offenbaren das ich Inko bin .Bitte helft mir und gebt mir mal ein Tip . Vieleicht geht es hier jemand genau so oder hat schon erfahrung mit so Situationen . Freue mich über eure Mails Euer Jonny
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Beitrag #2 von nikki » 07 Jun 2005 03:36


Hallo Jonny,
ich weis nicht was dir peinlicher ist: wenn du plötzlich mit nassen Hosen vor den Kollegen stehst und dann Erklärungsbedarf hast oder ob es nicht einfacher ist eine Windel zu tragen und es dann, wenn es jemand bemerkt, zu erklären warum. Dies wird bestimmt angenehmer sein und auch auf Verständnis stossen, denn dass man sich vor peinlichen Vorfällen schützt ist ja wohl jedem klar und zudem ist es eine Krankheit. Ich selbst trage schon seit ein paar Jahren Windeln und das auch auf Arbeit. Bisher ist es noch niemandem aufgefallen bzw. hat mich noch niemand darauf angesprochen und ich denke auch, wenn man nicht gerade das dickste Exemplar einer Windel nimmt fällt es wirklich niemandem auf. Ich trage übrigens eine Molicare Super Plus in Gr 2 und die fällt nicht auf. Also nur Mut du gehst ja auch anderweitig in Windeln weg und schützt dich vor Peinlichkeiten.
Gruß Claus
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Beitrag #3 von Wolfgang_S » 10 Jun 2005 14:31


solang du noch harndrang verspuerst dich aber beeilen musst ist ein inkoslip einfach das falsche produkt...
dauert ja viel zu lange bis man das ding offen hat...
ev. ne pant, die is aber doof zu wechseln da man sich ja fast total entkleiden muss..

bzw solltest du ein urinal mit beutel in erwaegung ziehen...
einfach den schlauch abziehen und normal urinieren...
bzw wenns zu spaet war den beutel entleeren...
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Beitrag #4 von Frank » 10 Jun 2005 21:02


Hallo,
habe das selbe Problem. Aufgrund eines Nervenleidens merke ich es nachts
auch nicht. Etappenweise geht auch tagsüber was in die Hose.
Wenn ich merke, das diese Etappen einsetzen schütze ich mich tagsüber, bzw
bei der Arbeit auch mit einer Windel. Allerdings muß ich sagen das es
bisher auch niemandem aufgefallen ist. Ist mir jedenfalls lieber
als eine nasse Hose.

Mfg
Frank
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Beitrag #5 von eckhard11 » 12 Jun 2005 23:39


Hallo jonny,
hallo Frank,

auch ich habe das Problem, daß ich - allerdings wegen einer Blasenkrebsoperation - meine neue Blase nicht kontrollieren konnte.

Hier kann ich nur ein reges und intensives Beckenbodentraining empfehlen.
Dadurch wurde ich in die Lage versetzt, zumindestens tagsüber meinen Harnfluss einigermassen zu kontrollieren.
Als dies noch nicht so der Fall war, habe ich recht große Vorlagen benutzt, um im Falle eines Falles recht schnell aus der Hose zu kommen, da Vorlagen keinesfalls so stark auftragen wie Windeln und weil ich ja nur vorn nass wurde.
Warum ergo eine Windel ???
Die Wahl des Hilfsmittels ist natürlich abhängig von der Menge des Urines, welches bei Dir, Jonny, bei einem Verlust in die Hose geht.

Nachts habe ich auf den Harnfluss keinerlei Einfluss, hier ist - zumindestens bei mir - auch mit Beckenbodentraining nichts mehr zu machen, da sowohl der Blasenmuskel als auch der innere Schließmuskel entfernt wurden.
Hier benutze ich mittlerweile Urinalkondome, da mir Windeln oder ähnliche andere Hilfsmittel zu unbequem sind.

Ich leg mich jetzt wieder hin .sleep:
Eckhard
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