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In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

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Beitrag #1 von benny_1980 » 12 Sep 2005 16:08


Hallo,

ich bin 24 jahre alt und nässe seit ich denken kann ins bett ein.
Habe schon viel probiert und noch mehr mit Ärzten gesprochen um mein Problem in den Griff zu bekommen, aber leider ohne Erfolg!
Jetzt habe ich mich schon fast damit abgefunden das ich mein Leben lang ein Bettnäßer bleiben werde.
Womit ich mich allerdings nicht abfinden kann ist das ich durch das Bettnäßen schon jahre lang single bin!!
Natürlich gab es Frauen in meinem Leben, aber auch nur so lange bis ich ihnen von meinem Problem erzählt habe oder sie es unfreiwillig morgens bemerkt haben.
Ich will nicht mehr allein sein und deshalb suche ich frauen aus meiner umgebung die das gleiche Problem haben wie ich.
Aber wo finde ich sie??
Gibt es im Internet eine art Partnerbörse wo ich frauen kennenlernen kann die auch ins Bett nässen??
Kann mir jemand helfen???

LG
Benny
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benny_1980
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Beitrag #2 von eckhard11 » 12 Sep 2005 16:40


Hallo Benny,

nicht verzagen.

Hier zwei URLs :

www.papasu.de

www.handycap-love.de

ach so :
Wie Andreas ( mehlbox ) schreibt : Für alle, die auf www.handicap-love.de stoßen: Unbedingt die Mail-Adresse im Text angeben, denn die "Nachrichten" von netten Menschen können nur zahlende Mitglieder lesen ...


Ich leg mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #3 von nikki » 13 Sep 2005 02:20


also hier auch ein kurzes posting von mir.
es gibt z. b. den inkochat, bei dem sich gleich betroffene unterhalten und auch sonst noch einige auf google zu findende chats( ob seriös oder nicht mag mal dahingestellt sein ) aber probieren kann man es. und als direkte antwort benny: wenn du ne freundin, partnerin oder egal wie kennenlernst und sie dich echt mag , dann ist mit sicherheit die inko das kleinste problem
gruß claus
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Beitrag #4 von mehlbox2001 » 28 Sep 2005 02:00


Hallo Benny,

ich hoff mal stark, dass du nicht ins Bett nässt, sondern passende Unterwäsche trägst. Dann ist das Problem nämlich nur halb so unangenehm. Und übrigens wesentlich weniger störend in einer Beziehung, als wenn du permanent laut schnarchen würdest -- das ist glaub ich Beziehungskiller Nummer 1!

Andreas
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Beitrag #5 von Hanspeter » 25 Mär 2006 18:44


Hallo
Ich komme aus der Schweiz und habe gerade eine Beziehung von 26 !! Jahren hinter mir. Notabene mit 2 erwachsenen Kindern. Meine nächtliche Inkontinenz, die mich seit längerer Zeit begleitet, hat jedoch zum Bruch geführt. Obwohl ich alles mögliche unternommen habe, diesem Problem Herr zu werden.
Gruss

Hanspeter
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Beitrag #6 von eckhard11 » 25 Mär 2006 20:23


Ja, Hanspeter,

da sprichst Du ein Thema an, welches immer - auch hier im Forum - sehr stiefmütterlich behandelt wird.
Häufig hat sich ein Betroffener längst mit seiner Behinderung abgefunden
oder arrangiert, aber dann macht der Partner plötzlich nicht mehr mit.

In Deinem Fall, nach 26 Jahren Ehe oder Lebensgemeinschaft, ist es besonders krass.

Aber warum gehen Ehen oder Partnerschaften plötzlich - nach langen Jahren - auseinander ?
Liegt dies tatsächlich an der Inkontinenz des Einen oder war ganz einfach der Saft raus ?

Hanspeter, Du schreibst, es läge an Deiner bereits seit längerem anhaltenden Inkontinenz.
Ebenso schreibst Du, Du hättest versucht, dieser Inko Herr zu werden.

Hast Du eventuell zu viel Kraft für die Inko aufgewendet und zuwenig für die Familie ?
Besonders, als Du merktest, dass es kritisch wurde ?

Versteh mich bitte nicht falsch, es interessiert mich, ob eure Beziehung wirklich durch die
Inkontinenz auseinandergegangen ist.
Dies kann ich mir - nach 26 Jahren - eigentlich nicht so richtig vorstellen.

Leute,
wie war es bei anderen gescheiterten Beziehungen ?
Würdet ihr auch einmal darüber schreiben ?
Es sollen natürlich keine intimen oder persönlichen Geheimnisse ausgeplaudert werden.


Ich leg mich derweil hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #7 von Jens Schriever » 25 Mär 2006 20:37


Hallo Eckhard

Das ist wirklich ein interessantes Thema und eine sehr gute Frage.
Ich hoffe dass da doch die eine oder andere Antwort kommt.
Es versteht sich von selbst dass keine intimen oder persönlichen Sachen geschrieben werden.

Gruß Jens
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Jens Schriever
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klaros Senf dazu....

Beitrag #8 von klaro (+16.05.2008) » 25 Mär 2006 21:15


hilft zwar Hanspeter nicht weiter.. aber da das Thema immer wieder kommt, finde ich Eckhars
Frage und Feststellung echt gut..

Trennungsgrund??

Jedes Bild braucht seinen Aufhängehaken, sonst kann man es nicht „aufhängen“!


Ob man das versteht?

GENAUSO ist es mit einem Beziehungsende. Es passt gerade zum heute gehabten Thema im Selbsthilfegruppe Treff für psychisch Kranke. Wo ich diesjahr, wohl das 2. mal erst war.

Vor dem Mittagessen plauderte ich mit ner neueren Kollegin genau über den PUNKT, der Trennung.

Erstens…bin ICH gegangen, vom Mann weg… also ich mit INKO….

Wäre mein Mann je von mir weggegangen, wäre bestimmt von meiner Seite her, ein Aufhänger gefunden worden. Garantiert!

Ich hab heute bemerkt, wie EINFAHC es ist… einen AUFHàGER zu benutzen und alles klingt so logisch verständlich für die anderen und das Eigentliche daran.. für mich selber stimmts ja…..

NUR, ich hab keine Ahnung…. Was mein (noch)Mann dazu meinen würde.. hätte ich es ihm je noch sagen können.

Denke kann das hier offen schreiben. Ich hab ihn kurz danach verlassen…. Als er ein 3 stöckiges Haus kaufte und ich( seine EHEfrau und Mutter von 4 Kindern) ja voll im Rollstuhl war.
Das war der Aufhängepunkt… die IV lehnte den Treppenlift ab mit der Begründung, dass der Treppenlift nicht für den Arbeitsweg nach draussen diene.

Zudem machte mein Mann keine anstalten, dass wir uns so einen, selber leisten…

Fact war….. ich war seelisch so kaputt schon vorher… dass ich dann ging… hattte ja GRUND

Aufhängehaken…. Frau im Rollstuhl und Mann kauft 3 etagiges Haus… der will mich „loswerden“ auf miese Tour.(dachte ich)

Wäre ich geblieben und hätte er mich evtl mal verlasen, was ja immer sein könnte.. hätte ich bestimmt gedacht, dem wurd zufiel, mir dermassen behilflich zu sein.( dann hätte ich sicher diesen Aufhängehaken gefunden)

Hätte er mich in ner Fase einer Depression verlassen, dann wäre sicher dies Anlass gewesen, diesen Punkt als Grund zu nennen, für*** immer und ewig als **Aufhängehaken…

Versteht man, was ich meine?

Eine ehem. Schulfreundin hat sich vor etwa 1,5 Jahren nun auch von ihrem Mann getrennt, sind geschieden. Haben Kinder. Wir kannten ihre familiären , privaten, gesundheitlichen Probleme zimlich gut, wir hatten engen Kontakt. Als ich sie nach dem Grund fragte, was nun Anlass gewesen sei… zur Scheidung….

Kam….. derselbe den wir jahrelang mitbekamen „ unberechtigte Eifersucht“
Das konnte ich ganz gut nachvollziehen weil das ein wirklicher ständiger streitfaktor war… aber die anderen Punkte…. Wurd ***KEIN einziger dazu ****erwähnt…..

Bei ihr und bei mir, hätten wohl beide mind. 20 wunde Punke oder sogar noch mehr gefunden… um dem Ganzen ein Ende zu setzen… aber es reicht, einen Aufhänger zu haben…für den der geht reicht es

Und für den der verlassen wird.. läuftes genauso…. Man sieht an sich einen schlimmsten Punkt und der gilt dann als Aufhängehaken…

Würde man den Mann fragen, der zusehends schlechterer Gesundheit ist.. würd er evtl . sagen… meine Gesundheitseinschränkungen waren ne zu grosse Belastung für sie…oder oder oder

zu mir zurück, hätte ic die seelsich /körp.Kraft gehabt.. hätte ich mich fast sicher, längst früher getrennt… denn ich hatte längst da einen triftigen Grund… den ich als Aufhängehaken toll hätte benutzen können.

SCHLUSSFRAGE IN DIE RUNDE!??

Ist es nicht so, dass wir nur überleben können, die Sache überstehen können, wenn wir für uns den für uns stimmenden „AUFHàNGEHAKEN“ benutzen und auf ewige Zeiten behalten können??
Diese Frage stelle ich auch mir, denn der aufhängehaken ist im Endeffekt…nur was greifbares für viele Dinge, die im Vorfeld schon nie gestimmt haben oder im Laufe der Beziehung sich ins Negative verzogen haben…??

(Mann, meine ewigen Beiträge sind immer soooo lang.. die werden einfach nie kurz!
Schreibe sie aber mit der neu erlentern Technik im Word und kann so gemütlich meine tippfehler korrigieren(ist aber enormst kopfstressig)… wohl ich es aber nicht immer schaffe… aber mir echt Mühe gebe).

Bin sehr gespannt afu weitere Beiträge… und hoffe, wir können gegenseitig daraus lernen.

klaro :?
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Beitrag #9 von Hanspeter » 29 Mär 2006 20:33


Viele Dank für die interessanten Meinungen!

Natürlich ist es so, dass meine Inko nach dieser langen Zeit nicht der alleinige Grund war, dass mich meine Frau verlässt. Nachdem sie 16 Jahre zu Hause zum Haushalt und den Kindern geschaut hat (eben das gängige "Muster"), hat sie seit 3 Jahren wieder einen interessanten Job....Und seither hat sie sich verändert. Vor allem die Erkenntnis, dass man mit 46 noch mal das Leben in die eigene Hand nehmen will und KANN! Man geht mit Kollegen und Freundinnen wieder in den Ausgang etc. Dinge, welche sie lange Zeit vermisst hat und eben das jetzt beginnt auszukosten.

Sicher habe auch ich mich verändert in dieser Zeit. Jetzt, da die langsam flügge würden und wir wieder mehr Zeit füreinander hätten, haben wir uns nichts mehr zu sagen......

Grüsse

Hanspeter
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sind hier alle

Beitrag #10 von klaro (+16.05.2008) » 28 Sep 2006 19:44


so glücklich verheiratet

oder sehnsüchtig singel?? (grins)

-----------------------

wollte mal anknüpfen, weil die Frage von Eckhard 11 war interessant.


Eckhard11 hat gesc hrieben:


Leute,
wie war es bei anderen gescheiterten Beziehungen ?
Würdet ihr auch einmal darüber schreiben ?


-----------------------------------------------

ich weiss, dass es für viele nicht einfach ist, darüber zu schreiben, sich preiszugeben.
dennoch kann man lernen, denke ich.


Hanspeter hat geschreiben, seine Frau wäre nach 16 Jahren Hausfrauleben mit Kindern
(gängiges Muster) wieder ins Arbeitsleben eingestiegen und hätte sich verändert.

mir wurde nach 12 Ehejahren, eine ca 20 % Arbeit vom Ehemann verweigert... im Pflegeberuf wäre es einfach möglich gewesen, Mittagshüte oder so, damals wäre dies noch geganen.

Jedoch die Eifersucht war so extrem... er erstickte meinen Wunsch im Keim.

--

kann es nicht auch sein , dass uns Veränderung am Leben hält und wenn keine mehr stattfindet, alles stagniert oder zerfälllt???

LEBEN HEISST AUCH :VERäNDERUNGEN IN KAUF NEHMEN und mit ihnen leben!!

was sich nicht verändert.. ist ja tot!! Menschen sind keine tote Materie!
Dabei hätte mir diese Veränderung zum Guten verhelfen können.
--------------------------------------
sind wir uns eigentlich bewusst, dass jede Lebens Umstans Aenderung

eine Veränderung von uns selber ist?? Die dann auch der Partner fühlen kann und tut, weil alles irgendwie neu wird?Die Frage bliebt nur, ob der Partner mit der Geschwindigkeit der Veränderung klar kommt und Schritt halten kann im umdenken und anpassen.


interessant finde ich dass in verschiedenen Foren, Selbsthilfeforen.. Krankheitsbedingte

immer von Betroffenen und sogenennten "Normalos" geredet wird.

die Normalos, also gesunden Partner, die evtl zuglech aber ein anderes Leiden haben, schieben soooo gern ALLSE auf den Betroffenen. Und alles dreht sich nur noch um den armen Betroffenen und den noch ärmeren "Normalo" Partner

der dies allles doch so schwer und schrecklich zu ertragen hat..

ist euch das auch schon aufgefallen???

sind denn alle Partner von irgendwie Betroffenen Kranken(egal wie) wirklich alle sooo
gesund und normal und
unschlagbare...
TOP Partner??? (grins)

so dass ALLES und wirklich auch ALLES nur am Betroffenen zu scheitern scheint und das dauernd`?

Wie erlebt ihr das, fällt euch das auch in dem Masse auf wie mir?

oder liege ich hier mit meinem Beitrag(resp.Denken) dermassen daneben, kann gut sein.

klaro :roll:
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