Wahrscheinlich schlafe ich zu tief... Was kann ich tun?

In diesem Forum geht es um das Thema Bettnässen bei Kindern und Erwachsenen.

Moderatoren: Helmut, MSN, Marco N., Georges

Beitrag #11 von Matti » 23 Sep 2005 09:56


Hallo Papa,

in meiner schwarz/weiß Welt geht mir doch eine Frage nicht aus dem Kopf.
Wie würdest du die Sympthome den bezeichnen, wenn sich ein Erwachsener Mann spwohl Einässt als auch noch seinen Stuhlgang Unkontroliert des Nächtens verliert ohne das eine körperliche bzw. Organische Ursache dafür vorliegt?

Ist dies nicht eine ganz schwere psychiatrische Erkrankung?

Was machst du im Moment aktiv gegen deine Probleme? Was ist aus deinem geplanten Klinikaufenthalt geworden?

Willst du in diesem Zustand dein Leben lang Verweilen, oder aus diesen Zustand wieder heraus kommen.

Da du in einem deiner letzten Beiträge davon gesprochen hast das du wohl in einem halben Jahr in Rente geschickt wirst scheint es mir so als wenn du dich damit abgefunden hast und es als unabänderliches Schicksal animmst.
Im gleichen beitrag hast du darauf hingewiesen das ich doch auch im Glashaus sitze und deshalb nicht mit Steinen werfen dürfe.

Ich glaube wir Unterscheiden uns extrem in den Gründen unserer Inkontinenz. Ausserdem kommen bei mir noch wesentlich mehr Gründe Körperlicher Art hinzu, sodas wir uns bestimmt nicht auf eine Stufe stellen können.

Noch einmal: Was ist eigentlich wenn du dir z.B. mal einen Arm brichst. Muss dich dann deine Frau Wickeln oder was?

Mensch fang mal an zu Kämpfen, dein Leben wieder in den Griff zu bekommen als die Rente als Ziel zu haben.

@ Eckhard

Ich glaube du verwechselts da ab und an einmal psychischemit körperlichen Ursachen. Ein Betroffener der aufgrund psychischer Ursachen Einässt hat eben diese Nervenschädigungen nicht!
Folglich stehen ihm alle Möglichkeiten offen seine Probleme in den Griff zu bekommen!

Gruß

Matti
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Beitrag #12 von danny » 23 Sep 2005 10:32


Stopp Matti! Der Beitrag ging meines Erachtens zu weit. Es ist nicht ok, wenn Du hier einem seine Inkontinenz vorwirfst. Auch psychische Erkrankungen sind Erkrankungen.
Andererseits sollte man allerdings auch die Probleme angehen und sich behandeln lassen. Wenn es psychisch ist, dann halt eine Psychotherapie.
Was ich jetzt allerdings nicht verstehe, ist, was Inkontinenz mit Rente zu tun? Nur weil man inkontinent ist ist man doch nicht arbeitsunfähig. Also meine Katheter hindern mich nicht daran zu arbeiten.
Papa, was mich allerdings bei Dir wundert, ist wenn ich an den einen Beitrag in dem Du die Mutter der Familienreichen Familie angegangen bist, sie sei asozial. Wenn man selbst solche Probleme hat, sollte man eigentlich sensibler sein, was die Probleme anderer angeht. Ich will jetzt kein altes Thema aufrollen, sorry. Wenn ich bei dir zwischen den Zeilen lese, frage ich mich schon ein wenig, ob Du nicht Dich mal selbst mit dem Begriff sozial auseinandersetzen solltes. Du wirkst auf mich ziemlich selbstbezogen.
Ich hoffe, ich bin jetzt nicht auch zu weit gegangen, ansonsten soll die Moderation gerne Löschen.
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danny
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Beitrag #13 von Matti » 23 Sep 2005 10:43


Hallo Danny,

dein Beitrag ist ja geradezu Dramatisch in Bezug auf meine Person. "Stopp Matti usw."
Was soll das? Ich habe doch in keinster weise bezweifelt das psychische Gründe eine Inkontinenz herbeiführen können.

Mich Verwundert nur seit langem wieviele so erschreckend wenig gegen ihr Einässen Unternehmen, obwohl sie doch im gegensatz zu körperlich Erkrankten alle Möglichkeiten dazu hätten.

Deine Worte an Papa kann ich nur Unterstützen. Diese Dedektivarbeit und Öffentliche Denunzierung einer Mutter eines behinderten Kindes ist absolut Unsozial und Erinnert sehr stark an Stasi-Methoden.

Naja, macht was ihr wollt, dieses Forum und der Verein werden mir eh immer Fremder.

Matti
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Beitrag #14 von danny » 23 Sep 2005 10:48


Ok, ich hatte den Eindruck, Du nimmst psychische Erkrankungen nicht als Erkrankungen wahr - dann ist das klargestellt und ich bin zufrieden.
Ich muß dazu sagen, das ich körperlich krank bin und infolge der Blasenlähmung in eine Depression geraten bin. Diese hat mich eigentlich mehr belastet, als die eigentlich schwerwiegenderen körperlichen Geschichten.
Daher bin ich auf dem Ohr etwas empfindlich.
Allerdings muß ich sagen, mir tut meine Psychotherapie sehr gut und sie hilft mir mit dem ganzen umzugehen. Mir geht es ganz gut - aber das war ein harter Kampf. Und ich habe auch kein Verständnis, wenn jemand den Kampf nicht aufnehmen will.
Zumindest kann ich jetzt die Katheter akzeptieren - es stört mich nicht mehr. Gut so, da ich bisher nicht die perspektive bekam, das man was daran ändern kann (naja, außer operationen wie Blasenschrittmacher - aber das it mir zu riskant).
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Beitrag #15 von Matti » 23 Sep 2005 10:57


Hi,

ich möchte noch einmal eine Ergänzung anbringen.
Ich war im Jahr 1999 8 Wochen und im Jahr 2000 noch einmal 15 Wochen in stationärer Psychotherapeutischer Behandlung. Ich war deshalb da weil auch ich Psychisch Krank bin!

Also weiss ich was Psychische Erkrankungen sind und würde dies niemals in Abrede stellen.

Ich habe aber den Kampf gegen diese Krankheit aufgenommen und in diesen ganzen Jahren sehr viel Erreicht.

Jeder soll so Leben wie er will, allerdings geht mir die Hutschnur hoch, wenn jemand nicht einmal den Versuch unternimmt und dann mit 44 Jahren in Rente gehen will oder muss, weil er sich lieber Gedanken darüber macht wie er die Kacke in seiner Windeln sicher behält, als den Arsch hochzubekommen und in Therapie zu gehen.

Matti
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Beitrag #16 von papa0861 » 24 Sep 2005 00:20


Matti hat geschrieben:Jeder soll so Leben wie er will, allerdings geht mir die Hutschnur hoch, wenn jemand nicht einmal den Versuch unternimmt und dann mit 44 Jahren in Rente gehen will oder muss, weil er sich lieber Gedanken darüber macht wie er die Kacke in seiner Windeln sicher behält, als den Arsch hochzubekommen und in Therapie zu gehen.

Matti



eigentlich wollte ich auf dieses geschmiere nicht anworten. nicht weil ich beleigigt wäre oder so, sondern weil du mir langsam einfach zu doof wirst, um mich mit dir auseinandersetzen zu wollen. aber ich tus trotzdem:

erstmal @ danny

ich empfinde dein posting nicht als zu weit gegangen. irgendwo hast du ja auch recht. allerdings solltest du genau lesen und den quark nachbeten, den andere in den raum werfen. ich habe nie öffentlich von asozial gesprochen.

@ matti

wer von uns beiden das größere arschloch ist, ist noch nicht festgestellt. was bildest du männliche zicke dir eigentlich ein? du scheinst wohl alle krankheiten und deren behandlung mit löffeln gefressen zu haben.

aber deine postingart erinnert mich an die politik. um von einem selber abzulenken, schießt man lieber gegen andere. hast du bei deinem angefachten vorstandsstreit vielleicht nen maulkorb bekommen und läßt dich nun bei anderen aus?

mal ganz abgesehen davon, daß man mir garnicht so blöd kommen kann, wie ich es brauche, bist du davon noch meilenweit entfernt.

woher willst du klugscheißer eigentlich wissen, was ich zur zeit alles unternehme um mein ding wieder in den griff zu bekommen. mal ganz davon abgesehen, daß ich trotz 14 tägiger anrufe in der klinik immer noch auf einen termin warte. oder soll ich vielleicht jeden tag in die klinik fahren und vor die tür scheißen?

und wer hat geschrieben, daß ich mit 44 in rente gehen will. auch dir sei gesagt, daß man erstmal lesen lernen sollte, ehe man drei worte aus einem satz reißt und diese dann auf den kopf stellt.

aber ich will dirs gern noch mal erläutern, und da du vielleicht nicht schnell lesen kannst, werde ich extra für dich auch ganz langsam schreiben:

in ca. 6 monaten, daß heißt nach 18 monaten krankheit erfolgt die vorstellung beim amtsarzt. und sollte ich bis zu diesem zeitpunkt nicht auf die reihe gekommen sein besteht die gefahr, daß ich meinen job verliere.

aber wie gesagt:

du bist mir einfach zu armseelig um mich noch weiter mit dir zu beschäftigen. nicht, weil mir die argumente ausgehen könnten, sondern weil mir deine meinung einfach glatt am arsch vorbeigeht und genauso entsorgt wird, wie die nachtversorgung.

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Beitrag #17 von danny » 24 Sep 2005 00:30


Papa, ich kann Dir nur raten, schau ,das Du psychisch auf die Beine kommst und arbeiten gehen kannst.
Wenn es Dir so schlecht geht, dann kannst Du auch direkt in eine psychosomatische Klinik gehen. Also keine Rehaklinik. Ich habe eine Reha gemacht und kann nur sagen, es bringt eh nicht so viel, da sie in den 4 Wochen einfach die Probleme maximal antasten können.
Daher plädiere ich sowieso eher für ein richtiges Krankenhaus mit psychosomatischer Abteilung oder eine Tagesklinik. Da hat man auch meist keine solchen Wartezeiten. Innerhalb von einer Woche wird man dort schnell aufgenommen. Anschließend kannst Du immer noch in Reha gehen und dann hat sie vll auch einen Sinn.

Es ist einfach so, das ich denke, wenn man wieder arbeiten geht, auch wenn es einem vll nicht ganz so gut geht, es tut einem gut. Man ist wieder im normalen Alltag und das kann ungemein helfen.
Ich muzß dazu sagen, das mir meine Arbeit unheimlich spaß macht und mir unheimlich fehlt. Aber ich fange jetzt auch wieder an - nach langem Kampf. Meine gesundheitlichen Probleme bestehen und werden auch nicht weggehen. ABER ich habe zumindest einen Weg gefunden, damit umzugehen. Vor allem habe ich momentan die Infekte auch besser im Griff.
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Beitrag #18 von papa0861 » 24 Sep 2005 00:36


danny hat geschrieben:Wenn es Dir so schlecht geht, dann kannst Du auch direkt in eine psychosomatische Klinik gehen.


hallo danny,

in genau so einer klinik warte ich auf den termin. humaine klinik dresden.

man will mich dort nicht in ein dreibettzimmer legen, weils doch für die anderen beiden eine zumutung wäre. auf der männerstation gibt es aber nur ein zweibett- und ein einbettzimmer. liegezeit in diesen zimmern ab zweilf wochen aufwärts. ich stehe auf der warteliste ganz oben. für eine akuteinweisung sieht meine psychaterin keine unbedingte notwendigkeit. also heißt es warten.

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Beitrag #19 von danny » 24 Sep 2005 00:40


Na dann wünsche ich viel Glück!
Gibt es bestimmt Gründe, weshalb Du genau in diese Klinik gehst? Sonst würde ich mich an Deiner Stelle nach noch anderen Kliniken umhören.
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Beitrag #20 von papa0861 » 24 Sep 2005 00:45


danny hat geschrieben:Na dann wünsche ich viel Glück!
Gibt es bestimmt Gründe, weshalb Du genau in diese Klinik gehst? Sonst würde ich mich an Deiner Stelle nach noch anderen Kliniken umhören.



hallo danny,

ja, das kann ich.

grund eins:

in dresden gibt es nur eine klinik, die auf leute wie mich spezialisiert ist. die andere klinik ist auf sucht spezialisiert.

grund zwei:

siehe grund eins.

grund drei:

ich könnte vielleicht auch weiter weg, aber da würde ich vor die hunde gehen. meine frau hätte es dann sehr schwer, mich zu besuchen.

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