Fa. Hauschild, Lilienthal

In diesem Forum geht es um Lieferanten (Leistungserbringer) für saugende und ableitende Inkontinenzhilfsmittel von gesetzlichen Krankenkassen und den Problemen von Versicherten mit Krankenkasse und deren Leistungsbringern.

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Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #1 von Oldie » 18 Jan 2015 11:21


Die DAK hat mir mitgeteilt, dass ich (nach jahrelangem zufriedenstellenden Bezug von einem mir früher zugewiesenen Lieferanten) ab 1.1.15 von o.g. Firma beliefert würde, ich möge mich mit dieser in Verbindung setzen wegen Regelung.

Habe das unendlich lange per Tel. über eine angegebene Service-line und auch über weitere Festnetznummer versucht, jedoch völlig ergebnislos, weil sich niemand meldet, weder noch. Hörer scheinen daneben zu liegen?

Da ich mittlerweile dringend auf die neue Vorlagenversorgung für Jan. angewiesen bin, habe ich vor einer Woche bei o.g. Fa. per E-mail interveniert, aber auch keine Reaktion.

Ferner habe ich beim DAK-Zentrum für Hilfsmittelversorgung, welches mir die o.g. Fa. schriftl. zugewiesen hat, schon vor einiger Zeit wegen der Situation tel. reklamiert. Da meldet sich aber offensichtlich ein Callcenter, nur "bla-bla-bla" (ich möge weiterhin Kontakt versuchen. Jetzt habe ich vor einer Woche dort auch per Mail reklamiert: Keine Antwort bisher.

In meiner Not habe ich jetzt im net über die o.g. Fa. rechchiert und derart negative Beurteilungen gefunden, dass ich mich frage, wie konnte sich die DAK nur damit einlassen? Es ist schon seit letztem Jahr bekannt, dass die ganze Logistik sehr schlecht zu sein scheint, offensichtlich hat sich der Laden erheblich übernommen.

Guckt man auf die homepage der Fa. um im shop sich mal einen Überböick zu verschaffen, so ist das AprilApril, da steht nur "im Aufbau begriffen"....

Könnt Ihr mir irgendwelche Tips oder Infos geben, was da los ist bzw. was habt Ihr in gleicher oder ähnl. Lage gemacht bitte?

Gruß! Oldie
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #2 von Gulliam » 18 Jan 2015 17:17


Sieht so aus als wenn die Firma noch im Aufbau ist.

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Viele Grüsse
Gulliam
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #3 von Struppi » 18 Jan 2015 19:59


Hallo Oldie,

ganz klar Sache: Im Rahmen der Ersatzvornahme (da der Lieferant ja nicht greifbar ist) holst Du Dir die gewohnten Hilfsmittel auf eigene Rechnung. Diese Rechnung reichst Du mit genau diesem Vermerk "Erstattung auf vollen Kostenersatz im Rahmen der Ersatzvornahme" bei der Krankenkasse ein; möglichst per Einschreiben/Rückschein u. mit dem Hinweis, den Erhalt schriftlich zu bestätigen - ansonsten in einer Filiale den Erhalt quittieren lassen.

Eine Begründung ist im Grunde obsolet, wurde dies schon mehrfach von Dir bei der KK gemeldet, kann jedoch nicht schaden. Der zugewiesene Lieferant verweigert die Lieferung und Kontaktaufnahme war nicht möglich.

Hoffe, das konnte Dir auf die Schnelle helfen.

Grüße

Hannes
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #4 von Helmut » 19 Jan 2015 14:37


Hallo Oldi,

da bist nicht der Einzige von der DAK welcher mit dieser Firma Hauschild Probleme hat, mir liegen da schon einige Beschwerden sowohl telefonisch als auch per Mail vor. Das was du da schilderst, ist bei allen etwa gleich, auch über die gelieferte Qualität gibt es keine guten Meldungen. Selber kann ich es nicht beurteilen da ich weder bei der DAK bin noch mit dieser Firma je Kontakt hatte.

Typisch ist auch wieder wie bei fast allen Kassen das Ausschreibungskriterium, siehe dazu auf der TED (Tenders Electronic Daily) Seite unter Punkt IV.2.1)Zuschlagskriterien, da steht nur "Niedrigster Preis". Das öffnet natürlich dem Lieferanten Tür und Tor, da die Vorgaben im Hilfsmittelverzeichnis wo sich der Lieferant laut SGB V §139 halten muss, doch sehr dürftig in Bezug auf Qualität und Saugstärke sind. Dabei ist ja bekannt dass die dort genannten Mindestanforderungen heute nicht mehr Stand der Dinge sind, das wissen auch die Kassen.

Da wie Hannes schon sagte, weder der Lieferant noch die Kasse dich Zeitnah mit den nötigen Hilfsmitteln versorgen konnte, du hast ja mehrfach versucht in Kontakt mit beiden zu treten, hast du laut SGB V §13 Abs.3 einen Anspruch darauf, dass du dir die Windeln bei einer Firma deiner Wahl beschaffst und dir die Kasse die anfallenden Kosten in voller Höhe erstatten muss und das auch Zeitnah.

(3) Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbstbeschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.

Auf alle Fälle rate ich dir, die ganze Korrespondenz sowohl mit dem Lieferanten als auch mit deiner Kasse nur noch in schriftlicher Form zu machen, dann kann keiner hinterher sagen er hätte das so nie gesagt. Setze immer Fristen bis wann etwas passieren soll, dann kommt die Firma oder die Kasse immer in Verzug wenn nichts passiert ist und du hast falls es zum Rechtsstreit kommen sollte die besseren Karten.

Ansonsten sind auf unserer Themenseite zum Windelrezept noch sehr nützliche Infos zu finden.

Würdest du notfalls deine Erfahrungen auch öffentlich machen und uns unterstützen, siehe dazu auch unseren Beitrag Fernsehbeitrag zu Problemen mit Ausschreibungen?

Gruß Helmut
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #5 von Oldie » 20 Jan 2015 10:29


Hallo,

besten Dank für Eure Antworten, die mir wichtige und nützliche Hinweise gegeben haben.

Wenn heute keine Reaktionen seitens HAUSCHILD oder DAK bei mir aufschlagen, werde ich den Weg der Ersatzvornahme gehen müssen, denn mein Vorlagenvorrat ist fast am Ende.

Der bisherige (gut funktionierende) Lieferant MEDI-Markt hat von der misslichen Sachlage mit der Neuregelung wohl schon längst erfahren, denn es kam bereits ein Sonder-Angebot, meine Belieferung gegen Rechnung weiter vorzunehmen (ohne Rezept). Die Konditionen erscheinen mir akzeptabel, muss ggf. abklären, ob das als evtl. Überbrückung zunächst für eine Sofortlieferung mit bisherigem 1 x Monatsbedarf geht.

Die Fernsehanfrage halte ich für beachtlich und ggf. sehr nützlich für unsere Belange.

Da ich aber auf Lebenszeit Schwerbehindert (+ Buchst. B) u.a. mit starker Sehbehinderung bin, kann und möchte ich mich nicht persönlich beteiligen. Kann aber noch den pc betätigen, deshalb bes. Dank an das FORUM allgemein!

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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #6 von Oldie » 23 Jan 2015 20:37


Große Überraschung: Jetzt hat sich die Firma H. per Post mit einem Fragebogen "zur Abklärung meines Bedarfs" o.ä. gemeldet, den ich retour senden möge.
Dabei habe ich bereits in meiner Mail dorthin genau per PZN-Nr. angegeben, was ich bisher auf KK-Kosten bezog und um Konditionen für Weiterbezug gefragt.

Offenbar fängt man nun wieder bei Adam und Eva an? Auch sind in dem Bogen einige Angaben gefragt, die im Gespräch mit meinem Urologen relevant sind, - aber in einem offenen Bogen an irgendeinen Bearbeiter in einer offensichtlich zumindest administrativ/logistisch inkompetenten Privatfirma, die zudem in öffentlichen Foren desaströse Beurteilungen hat?

Nebenbei und ausserdem: Die DAK hat sich bisher, auch nach einer 3. Mail, nicht zu der ganzen Chose geäußert. Sowas habe ich in meiner jahrzehntelangen Mitgliedschaft dort noch nicht erlebt.

Inzwischen habe ich in meiner Notlage Ersatzvornahme realisiert: Gestern tel. geordert, heute stand schon der DHL-Bote damit vor meiner Tür!

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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #7 von Helmut » 24 Jan 2015 18:10


Hallo Oldie,

interessant dass die sich gemeldet haben, aber trotzdem ändert das nichts an der Tatsache dass du die Ersatzvornahme in vollem Umfang erstattet bekommen musst da sich der Lieferant nicht Zeitnah bei dir gemeldet hat. Du hast übrigens auch einen Anspruch, den Vertragstext einzusehen, das steht im SGB V §127 Abs.5 drinnen. Außerdem dürfte da auch drinnen stehen dass du Anspruch auf ein Beratungsgespräch hast, es ist nicht damit getan, dir nur einen Fragebogen zu schicken.

Ich kenne den Fragebogen nicht, aber mache da nur die unbedingt notwendigen Angaben, das sind im wesentlichen die Angaben welche auch schon auf dem Rezept stehen. Angaben zur genauen Diagnose oder der gleichen sind nicht notwendig, es reicht wenn da etwa steht "Diagnose: Harninkontinenz mit schwallartiger Blasenentleerung großer Urinmengen innerhalb kurzer Zeit". Dieser Text sagt alleine schon aus dass du ein Produkt mit hoher Saugstärke brauchst, da ist es nicht damit getan ein Produkt mit geringerer Saugstärke zu nehmen und häufiger zu wechseln. Außerdem sollte drinnen stehen wie viele Windeln du am Tag benötigst, damit sind alle erforderlichen Angaben gemacht was du in welcher Menge brauchst.

Auf keinen Fall solltest du den Fragebogen unterschreiben, oder denen ein Originalrezept schicken bevor nicht alles schriftlich geklärt ist. Könnte auch gut sein dass die sich direkt mit deinem Urologen wegen dem Rezept unterhalten wollen und versuchen auf die Verordnung Einfluss zu nehmen, daher solltest du deinen Urologen informieren und ihm sagen dass er ohne deine Zustimmung nicht mit denen direkt vereinbaren darf.

Etwas Schade finde ich auch, dass sich deine Kasse die DAK bis jetzt nicht bei dir gemeldet hat, anscheinend sind denen nur zahlende Kunden genehm, aber keine welche Leistungen wollen bzw. benötigen. Da drängt sich mir wiedereinmal der Eindruck auf, das auch bei der DAK das Motto "Geiz ist Geil" immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Also lasse dich nicht unterkriegen, bleib standhaft und lasse dir nicht gefallen.

Viele Grüße Helmut
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #8 von Oldie » 06 Feb 2015 12:00


Hallo,

die DAK hat sich inzwischen mit einem Brief gemeldet (wieso antwortet man auf eine Mail nicht per Mail...?), den Brief kann ich vergessen, denn er enthält nur schon früher per Rundschr. Mitgeteiltes bzw. schon allgemein Bekanntes.

Ferner habe ich nach Einsendung des o.g. Fragegebogens dieser Tage ein Probenpäckchen von HAU.. erhalten. Es ist eine Art Angebot dabei, welches man als Bestellung einreichen soll. Das Angebot hat 2 Vorlagen zum 0-Tarif, die sind nicht so zufriedenstellend wie die vorh. vom MEDIMarkt. Alle anderen kosten z.T. saftige Aufpreise, die ich als Kleinrentner ohnehin nicht aufbringen könnte. Ich würde mich mit einer 0-Tarif-Vorlage arrangieren, aber in dem Angebot hat man gleichzeitig die Stücktahl der Ärztl. Verordnung dreist kommentarlos von 125 auf nur noch 90 reduziert.

Ich werde dagegen selbstverständlich Einspruch erheben. Inzwischen versorge ich mich mit der 1-Monats- Ersatzvornahme vom bisherigen Versorger MEDI-Markt, kostete mich 38.- EU. Muss ich noch abklären, wen ich dafür haftbar machen werde (DAK oder HAU...)? Nach neuesten Erfahrungen mit der DAK werde ich sicherlich von dort nur BLA-BLA-BLA bekommen (bei DAK bin ich seit über 60 Jahren Mitglied....das Nvieau dort verfällt m.E. )zusehendst

Wie sich die DAK auf den "deal" mit der Fa. HAU.. einlassen konnte und nun die Versicherten im Regen stehen lässt - ist mir unbegreiflich.!!

Gruß! Oldie
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #9 von niemeyerstein » 09 Mär 2015 09:21


Hallo Leute,

Fa. Hauschild ist bereits lange im Markt und kennt sich gut aus. Deren Hartleibigkeit ist nur mit Hartnäckigkeit zu begegnen.

Wenn kein Vorschlag kommt, was ohne Zuzahlung geliefert werden kann, liegt das an deren Vertrag mit der DAK und der zur vorausgehenden Ausschreibung mit der dem Vetrag zugrunde liegenden vereinbarten Mischkalkulation. Diese sieht angeblich bloß 13 Euro/Monat als Vergütung für die Lieferung vor (Fundsache im Internet). Ausbleibender Vorschlag erfüllt die Merkmale des strafbaren Leistungsbetrugs nach StGB §263.

Die Kalkulation kann dem Versicherten gleichgültig sein. Der Lieferant und die beauftragenden Kasse können sich nicht allein auf den §12 SGB V zu eigenen Gunsten berufen, der gilt für beide Seiten, also auch für den Versicherten reziprok. Weiter gilt das gesetzliche Ziel der Teilhabe am Arbeitysleben bzws. sozialen Leben gemäß SGB V §5 und SGB IX § 9. Das wird möglich mit einem tauglichen Inkontinenzprodukt (Qualität) und zu einem wettbewerbsfähigen Preis (Zuzahlung).

Hauschild liefert uns bisher Produkte ohne Kennzeichen nach DIN 13222 und ISO 9001. Das lässt eine minderwertige Qualität vermuten. Vorsicht: Beispielsweise platzen die Schweiss- oder Klebenähte der Vorlagen Marke Delta Hersteller Abenraa A/S auf und die Polyacrylwatte fällt nass heraus.

Hauschild liefert von Herstellern, die im Internet unter dem Namen wie angegeben auf dem Karton als Hersteller überhaupt nicht zu finden sind, beispielsweise Abenraa A/S. Vermutlich handelt es sich um einen Hersteller ohne ISO-Zertifizierung der Qualität.

Die beauftragte Auslieferung durch DHL erfolgt teils unter Missachtung der bei der entsprechenden Website der Deutschen Post (www_paket_de) hinterlegten Liefermerkmale (bspw. Ablegen ohne Quittung) und ohne Beachtung angegebener besonderer Lieferadressen.

Die Vorgehensweise der Kommunikation von Hauschild mit drei verschiedenen Rufnummern (0800..., 01802... und 04298) ist nicht zielführend. Häufig wird der Anruf nicht angenommen, die Ablaufstelle unter 0800 hat keinen Zugriff auf die Lieferdaten und die Weiterleitung von Informationen an die Firma und den Transporteur ist wiederholt mangelhaft.

Die DAK redet sich damit heraus, dass der Lieferant Hauschild im eigenen Ermessen Produkte auswählen kann. Das gilt nur dann, wenn die Qualität der Lieferungen einschließlich der Abwicklung dem Kriterien nach DIN EN 15224 entspricht. Das ist erkennbar nicht der Fall.

Hauschild erfüllt erkennbar bisher nicht die Anforderungen eines Qualitätsmanagement nach ISO 9001.

Letzte Instanz für Beschwerden ist immer das Bundesaufsichtsamt für Versicherungen.
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niemeyerstein
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Re: Fa. Hauschild, Lilienthal

Beitrag #10 von Oldie » 10 Mär 2015 18:47


Hallo niemeyerstein,

besten Dank für Deinen vortrefflichen Beitrag.

Ist es nicht vor zudem geradezu traurig, daß die DAK uns mit den HAUSCHILD-Problemen "im Regen stehen lässt"? Normalerweise hätte ich für selbstverständlich gehalten, das man von Hamburg aus aufpasst, daß die beauftragten Hilfsm.-firmen ihren Job anständig machen, insb. auch unter Wahrung üblicher kaufm. Gepflogenheiten (also z.B. funktionierendes Telefon, Beantwortung von Mails, Logistik-Kompetenz). :?: Das läuft eher unter dem Motto "nach uns die Sintflut" :!:

Ich bringe schon seit Jahreswechsel genügend Hartnäckigkeit auf, um solange zu kämpfen, bis meine Mindestversorgung erfüllt ist (Minderung der ärztl. verordneten Stückzahl durch Fa. H.,, unklare Terminangaben usw.). Ich werde dazu auch weiter berichten.

Was die Bezahlung von der DAK an Fa.H. anbetrifft, so habe ich gelesen, daß es sich monatl. um eine Betrag von etwas über 30,- Eu handelt.

Gruß! Oldie
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