Schwere Stuhlinkontinenz bei meinem Pflegefall

Pflegefall, was jetzt???
In diesem Forum geht es um Hilfe und Rat für Betroffene, Angehörige und Pflegende.

Moderatoren: Benjamin, Marco N.

Schwere Stuhlinkontinenz bei meinem Pflegefall

Beitrag #21 von Elisabeth » 10 Sep 2006 23:35


Lieber Eckhard,

Deine Worte haben mir sehr gut getan, recht herzlichen Dank dafür. (Und mein Kompliment für Deine klare Sprache, Du hast mit wenigen Worten alles auf den Punkt gebracht.)

Da sich die Situation hier verschlechtert hat - dachte eigentlich, es gäbe keine Steigerung mehr - habe ich heute "den ersten Stein aufgehoben", und zwar um "ein zukünftiges Leben in Würde und einer gewissen Freiheit zu führen".

Denn wenn Du längere Zeit verstreichen lassen wirst, dann werden Dich die beiden möglicherweise überreden, es Dir noch einmal zu überlegen. So weit war es schon gekommen, deswegen muß ich jetzt handeln.

Carpe diem !! war sonst immer mein Leitspruch, war halt nur etwas verschüttet in der letzten Zeit, danke für die Erinnerung.

:lach:

_________________
Viele Grüße,
Elisabeth
Viele Grüße,
Elisabeth
Benutzeravatar
Elisabeth
(Themenstarter)
Starter (bis 15 Beiträge)
Starter (bis 15 Beiträge)
 
Beiträge: 11
Registriert: 06 Jul 2006 08:38
Wohnort: Düsseldorf
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Art der Inkontinenz: Stuhlinkontinenz

Beitrag #22 von Elisabeth » 10 Sep 2006 23:40


Liebe Klaro,

auch Dir recht herzlichen Dank!

Bin allerdings etwas erschrocken über Deine eigene Geschichte, soll das heißen, daß Du auch jetzt immer noch nicht die Kraft gefunden hast, mit erst 41?

Ich selbst bin übrigens 52 und hoffe sehr für Dich, daß Du Dich noch nicht selbst aufgegeben hast.
Viele Grüße,
Elisabeth
Benutzeravatar
Elisabeth
(Themenstarter)
Starter (bis 15 Beiträge)
Starter (bis 15 Beiträge)
 
Beiträge: 11
Registriert: 06 Jul 2006 08:38
Wohnort: Düsseldorf
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Art der Inkontinenz: Stuhlinkontinenz

Beitrag #23 von welute » 11 Sep 2006 08:46


Liebe Elisabeth,

ja - das ist die Kehrseite der Medaille. Auch heute noch wird erwartet, dass man sich um die Alten kümmert. Das ist auch richtig und gut so. Aber was bedeutet Kümmern?

Jedem Ersthelfer wird gesagt, Eigenschutz kommt vor Ersthilfe!

Ich habe schon mehrmals eine Entwicklung wie Deine beobachten müssen. Darum muss ich Dir sagen, gehe Deinen Weg.

Auch Deinem Mann ist mit zwei kranken Frauen nicht geholfen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut für Deinen sicherlich schweren Weg. Bleib stark und selbstsicher. Es werden Vorwürfe kommen wie, "Du bist egoistisch, Du hast keinen Familiensinn und vieles mehr". Lass Dich davon nicht kirre machen.

Jeder der Pflegende betreut, auch das gibt es, wird Dich nur bestätigen.

Es ist traurig, wenn eine Ehe scheitert. Man kämpft mit Versagensgefühlen, mit Zukunftangst, mit Einsamkeit. Das ist normal.

Aber denke immer daran: Du wurdest alleine gelassen. Du wurdest nicht unterstützt und nicht gefragt.

Versuche jetzt einen Weg zu gehen, der Dir wieder Kraft, Ruhe und ein Stück Zufriedenheit zurück gibt. Heute gibt es viele Möglichkeiten nicht einsam zu sein.

Und wir sind ja auch noch da!!

Ganz liebe Grüße - ich denke an Dich
Elisabeth
http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/index.php

Bleibt mutig!
Es geht immer weiter, man muss nur daran glauben.
Benutzeravatar
welute
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 191
Bilder: 1
Alter: 56
Registriert: 05 Jan 2006 15:52
Wohnort: Kerpen
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: verheiratet
Art der Inkontinenz: Teillähmung der Blase
Hilfsmittel: Schrittmacher, Vorlagen

Vorherige

Zurück zu Inkontinenz in der häuslichen Krankenpflege

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron