Ist das Leben noch sinnvoll

Inkontinent.... und wie gehts weiter???
Hier könnt ihr über eure Ängste, Sorgen und Nöte reden.

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Ist das Leben noch sinnvoll

Beitrag #1 von Denis » 11 Sep 2007 03:12


Hallo,

Ich bin am 06.04.1986 in der Ukraine,damals der Sowjetunion in Riwne,geboren.Ich kann mich soweit zurück erinnern, daß ich in ein Kinderheim gebracht wurde.Von meinen Adoptiveltern habe ich erfahren, daß ich noch 2 Geschwister hätte;die Lila, heute 19 Jahre alt und die Tamara,18 Jahre alt.Leider weiß ich auch bis heute nicht,ob das auch wirklich meine Geschwister sind.

Mein erster Augenblick war,als ich mit Kleinkinder auf der Straße gespielt habe,ich war grade mal 3 Jahre alt,als plötzlich ein größerer Wagen anhielt.Ein zweiter Wagen kam dazu und plötzlich waren viele Erwachsene vor uns!Ich weiß noch,wie die mich und 2 weitere an die Hand genommen haben und wir ins Auto gebracht wurden.Als wir im Auto waren kann ich mich etwas erinnern,dass es mir plötzlich dunkel wurde und ich eines morgens im fremdem Zimmer aufwachte-eher in einer großen Halle war.

An diesem Tag war ich bei einem,der mich untersucht hat.Ich erfuhr dann auch,wieso ich in der Quarantäne war,da ich die Krankheit hatte(Roten Viren)Später sah ich,daß wir in Gruppen waren,also Mädchen und Jungs getrennt.Ich denke mal,wir waren so zwischen 30 und 40 Kinder pro Gruppe und Etage.Da wusste ich nicht,ob ich Geschwister hatte oder nicht,warum ich hier war.Mir war nicht bewusst als Kind,dass andere eine Familie hatten und mir war nicht so ein Begriff was es Kinderheim bedeutete.

Es ist schwer,zu der damaligen Zeit daß Kinder ihre eigenen Spielsachen hatten.Meist wurden diese von den Erzieherinnen aus dem Regal gegeben und am späten Abend wieder zurück in das Regal gelegt.Am nächsten Tag war ein anderes Kind dran mit dem Spielzeug.Kuscheltiere gab es fast nicht.Wir waren als Kinder oft in einem großem Raum am Boden.Was ich noch weiß,daß ein Fernseher oben an der Wand hing und es liefen nur Kriegsfilme/Progaganda Filme der Sowjetunion.Es gab auch später Ausflüge,wo wir immer zu zweit an der Hand gingen.Aber es waren kurze Ausflüge und meist nur in der Umgebung des Kinderheims.Die Tage verliefen meist alle gleich:morgens wurden wir geweckt,später waren alle Kinder gemeinsam im Bad und auf den Töpfen.Danach wurden wir angezogen und es gab Frühstück.Danach haben wir meist gespielt wenn es was zu spielen gab,am Mittag wurde ein Mittagschlaf gehalten und danach gab es meist nur eine kleine und leichte Mahlzeit.Der Nachmittag verging meist so wie der Vormittag und am Abend gab es Abendbrot und es ging dann meistens sehr früh ins Bett.

Aber es gab auch dunkle Seiten, die man so als Kind erlebt hat.Diese schweren Zeiten werde ich nicht vergessen.Es ist zu schrecklich,was die Erwachsenen einem Kind als Leiden anrichten können.

Wie jedes Kleinkind/Kind ins Bett macht,habe ich auch oft ins Bett gemacht und war damals Bettnässer.Leider war die Eriehung falsch.Oft wurde man als Kind nicht in frische Kleider umgezogen,das Bett blieb nass.Man blieb oft bis zum nächsten Tag in nassem Liegen.Oft gab es auch eine Ohrfeige dazu.Was ich auch noch weiß,daß des öfteren bei Strafe die Kinder in ein kleines Zimmer ohne Fenster eingesperrt wurden.Nach meinem Gefühl wurden wir wie Erwachsene erzogen und Kinderliebe gab es keine.Ich weiß auch noch oft, dass ich damals misshandelt wurde,sei es Geschlagen, Beschimpfen oder auch Sexuele Sachen oder sonstiger Art,was ich nie einem erzählen konnte,bis ich dan später mit 16 Jahren angefangen habe zu erzählen aber dann waren die Probleme da.

Ich konnte vieles nicht verkraften und meine Seele war zerstört. Mit sieben Jahre wurde ich dann adoptiert und die 2 Geschwister dazu und es ging Richtung Deutschland nach Baden Württemberg (Heilbronn). Da ich leider zu der Zeit kein Deutsch konnte ging ich dann in den Kindergarten um die Deutsche Sprache zu lernen, auch die Adoptiveltern haben mir viele Kinderbücher besorgt und es wurde so viel wie möglich gelesen und dann später nach einem Jahr im Kindergarten wurde ich in September 1994 eingeschult. Ich tat mich schwer mit den Kindern zurecht zu kommen, nicht nur weil ich bereits der Älteste war, nein, auch wegen dem Deutsch. Ich hatte auch Probleme, daß ich immer noch in die Hosen gemacht habe und das war bis heute geblieben und ich denke es ist ein Psychisches Problem.

Es gab viele schöne Zeiten und meine Adoptiveltern haben sich Mühe gegeben; aber es gab auch sehr viele schlimme Zeiten. Nicht, daß wir oft angeschrieen wurden, nein, es gab auch sehr viel bei nicht artig sein auf den Po. Oft war es so, daß ich meist derjenige war, der immer die Schuld hatte; egal was das war, ich war an allem Schuld. Mit der Schule ging es erst nicht so recht gut. Es begann erst so ab der 5. Klasse, als ich einen guten Klassenlehrer hatte. Freunde hatte ich kaum, da die meisten sich auch nicht für mich interessiert hatten oder sie hatten andere Hobbys gehabt als ich. Ich habe mich oft zurück in mein Zimmer verkrochen und wollte meine Sache ausleben. Ich hatte später dann einen Freund, jedoch hatte er dann auch später viel zu sehr Interesse an seinem PC und war oft stundelang online. OK, ich gebe ja zu, ich auch, aber was soll man denn machen wenn man eh zu nicht zu etwas Anderem Lust hat. Klavier habe ich gespielt jedoch hatte ich später die Lust verloren.

Erst später als die Hauptschule fertig war und ich keine Arbeit gefunden habe, fing es auch mit den Eltern an. Ich habe mich oft gestritten, niemand Verstand mich und meine Probleme. Dazu kamen die Depressionen und oft keine Lust mehr, was zu tun im Leben. Dann kam es auch, wo ich oft an Selbstmord dachte, bei größeren Streit war ich oft außermich und wollte einfach nicht mehr leben. Später nach der Berufsfachschule wechselte ich in die Abendschule was ich jedoch aufgeben habe, da mein Vater einfach mich kontrolliert hat was ich gemacht habe, wohin ich ging, was bei dem Freund gemacht wurde, welche Briefe ich erhalten habe und welche Mails. Ich hatte zwar Macken, aber ich denke es hat jeder, er konnte nicht begreifen, das ich eine andere Person gesucht habe, die mir helfen konnte; das waren halt nicht meine Adoptiveltern.

Es kam der Tag wo ich dann meinen zwanzigsten Geburtstag feiern und auch meine Eltern einladen wollte. Ich habe nur dann von meinem Vater gehört als er sagte, er geht doch nicht zu meinem Geburtstag hin und nach dem großem Krach zu Hause sagte er noch, daß ich nie in seinen Augen das Kind von ihnen war und das war das Ende bei mir, das hat auch meine jüngste Schwester gehört.

Damit es nicht weiter schlimm wurde fand ich keinen Ausweg und nach dem ganz großem Ärger bin ich dann eines Abends mit einem Rucksack in Richtung Köln zu der Person, die mir helfen wollte, gegangen. Meine Mutter war wie immer egal, weil die meinte, ich wollte ja Freiheit, was ich aber immer anders gemeint habe und meinem Vater weiß ich nicht. Ich war von allem geschaffen und zog aus und an meinem 21. Geburtstags war es auch soweit, wo ich auch ging. Seit dem wohne ich nun bald mehr als 1 ½ Jahre habe zwar keine Freunde, aber ich muss erst mit meinen Problemen klar kommen.

Ich frag mich da was bring mir noch das Leben, nichts als pech und leiden, keiner hat mich lieb nie konnte ich richtig mit einer Person aufeinander zu gehen. Immer wieder denke ich das ich an allem schuld bin, warum wurde ich geboren nur das mich andere mich Misshandeln? wenn ich das scho wieder schaue das wir nun 3 uhr haben und ich kann nicht shchlafen und so die meiste Nächte nicht und immer wieder Ansgt das der nächste tag was schlimmes bringen kann, immer habe ich die gedanken vom Kinderheim und das erlebte kann ich immer noch nicht verstehen, immer wieder denke ich an selbstmord und am liebsten das ich nie geboren wurde ist zum psychologem richtig zu gehen? mir kann keiner helfen den keiner hat mich lieb den liebe wird mir immer fehlen die ich als kind nie bekommen habe nicht mal von Famile die mich adoptiert haben
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Denis
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Hallo Denis herzliche Grüße an Dich ...

Beitrag #2 von Fernet » 11 Sep 2007 17:11


... ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und bin froh, dass Du Dir Hilfe suchst. Du stehst erst am Anfang Deines Lebens und somit kann und wird Dir noch recht viel Liebe zuteil werden.

Deine vergangenen Lebensjahre allerdings solltest Du schon mit einem Psychologen und einer Psychotherapie aufarbeiten. GANZ WICHTIG. Damit Du überhaupt in diesem Leben bestehen kannst und mit Dir und Deiner Persönlichkeit in Zufriedenheit leben kannst. Aber Freundlichkeit und menschliches Mitfühlen, bekommst Du hier von allen.

Was Du erlebt hast, ist nicht mit ein paar Gesprächen und freundlichen Ratschlägen aufzufangen oder wieder gut zu machen. Da muß wirklich ein Facharzt Dir und Deiner Seele helfen. Das wird zwar einige Zeit dauern aber dann geht es bergauf und Du kannst das Erlebte besser verarbeiten.

Wie wohnst Du jetzt? Alleine, in einer Wohnung oder Zimmer? Hast Du jemanden zum reden? Arbeitest Du oder wie wird Deine Miete und Dein Lebensunterhalt bezahlt? Da sind ja auch erst einmal Nöte die geklärt sein müssen.

Aufgrund dessen, was Dir von Kleinkind an, alles passiert ist, konntest Du Dich gar nicht anders entwickeln. Das heißt: Du bist daran NICHT SCHULD. Bitte laß Dir von einem guten Arzt/Psychologen helfen. Ich bin ganz sicher, dass Du heute den ersten Schritt zu einer wesentlichen Verbesserung in Deinem Leben getan hast. Nur weiter so. Ich wünsche Dir den Mut für Dich selbst zu kämpfen und von jetzt an alles Gute.

Liebe Grüße

Fernet
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Beitrag #3 von Denis » 11 Sep 2007 17:34


Hab Ansgt wenn ich zum Artz oder Pychologen gehe das sie mir was auch antun wie früher ich weine jeden tag und schlafen kann ich nicht da ich auch ansgt habe das was passieren kann. Mit der Schule muste ich abrechen da ich nicht mehr mitkommen konnte und heute arbeite ich etwas abends.

ach ne warum machen sowas erwachsene habe ich dennen was gemacht nichts und wen man in die hose macht wo ist das schlimm aber nein müssen dan einen schlagen und besczimpfen konnte nicht mal mein kinderleben ausleben keiner hatte mich lieb weis nicht mit meinem leben was anzufangen mehr den vileicht haben ja die Pflegeeltern recht das ich schuld bin

ich wohne alleine in einer kleinen wohung und muss mich mit allem durchkämpfen trotz meiner porblemen zum reden habe ich auch keinen wer will mir schon zu hören bin ich nichts wert immer diese gedanken jeden tag jede stunde ich fühl mich nicht mal in meinem körper woll versuch immer schmerzen zu machen oder sich wünschen einmal einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen

ich bekomme Geld für die wohnung sind 210€ mit warm aber komme niochtmal selber klar in der wohung so viele sachen und briefe und immer amt dort und so und nun noch brief von der bundewehr zum untersuchen und so jaja wer weis was sie machen wollen mit mir

welcher artz kann ich gehen weis nicht mi wem ich reden kann ich konnte frühe rnichts erzählen heute erzähle ich alles da es mri selber weh tut im herz und ich habe angst vor der zukunft
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du armer

Beitrag #4 von Christian83 » 11 Sep 2007 21:07


Wenn Köln net so weit währe würde ich lieb und gerne mal öfters vorbeikommen um mit dir zu reden ich weis zu einem kleinen prozentual wie das ist wenn man keinen hat mit dem man reden oder lachen oder weinen kann.Ich würd dir gerne meine schulter anbieten.für alles was ansteht.
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Beitrag #5 von papa0861 » 11 Sep 2007 21:39


hallo christian,


das leben lohnt immer, auch wenn es noch so beschi.... bahnen nimmt.

ein leitspruch, den ich mir angeeignet habe lautet:

"was dich nicht tötet, härtet dich ab!"

in diesem sinne

lg
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Beitrag #6 von papa0861 » 11 Sep 2007 23:04


hallo christian,

was mich bei solchen dingen immer wieder beschäftigt ist die frage, warum solche "banalen" erlebnisse solche auswirkungen auf unsere psyche haben.

eigentlich ist uns doch garnichts passiert.

warum laufen nicht alle leute zwangsläufig mit windeln rum, die zum beispiel das inferno auf dem spanischen campingplatz 1978 überlebten, oder im inferno des anschlages auf die twin-towers steckten?

warum belasten unsere im vergleich kleinlichen erlebnisse unser leben so sehr?

ich frage mich, wie es heute um mich bestellt wäre, wenn meine erkrankung auf solcherlei erlebnisse zurückzuführen wäre?

mein problem ist objektiv oder subjektiv betrachtet bedeutend geringer.

der auslöser meines zustandes läßt sich nicht mit diesen erlebnissen vergleichen, erscheint dem gegenüber verschwindend gering.

und trotzdem geht es mir bei weitem schlechter.

jeder der in spanien oder bei den twin-towers dabei war würde mein erlebnis nur müde belächeln.

aber trotzdem sind meine folgen bei weitem schlimmer.

das verstehe ich nicht und ich habe auch bis heute noch keine antwort darauf gefunden.

lg
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Beitrag #7 von Denis » 12 Sep 2007 00:20


es sind aber keine banalle sachen, stehl dir vor du wirst nur weil du bettnässe rbist dein ganze sleben ur misshandelnt ach scheiß0 drauf warm rede ich hier bringt eh nichts wenn die anderen so kommen
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Denis
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Beitrag #8 von Rosi2 » 12 Sep 2007 13:00


Hallo Denis,

ich vermute mal, daß der Jürgen Dich damit gar nicht gemeint hat. Oder zumindest nicht überwiegend. Schau mal genau hin, Denis, Jürgen schreibt überwiegend von sich selber.

papa0861 hat geschrieben:der auslöser meines zustandes läßt sich nicht mit diesen erlebnissen vergleichen, erscheint dem gegenüber verschwindend gering.

und trotzdem geht es mir bei weitem schlechter.

jeder der in spanien oder bei den twin-towers dabei war würde mein erlebnis nur müde belächeln.

aber trotzdem sind meine folgen bei weitem schlimmer.

Also mach Dir nichts draus.

Wichtiger ist, daß Du hier endlich offen reden kannst. Sag mal, was genau ist eigentlich Deine Befürchtung, wenn Du zum Arzt gehst? Darin sehe ich für Dich im Augenblick eine Möglichkeit, Hilfe zu erhalten. Der wird Dir schon nichts Böses tun. Es gibt viele Menschen, denen es so schlecht geht wie Dir, der Arzt kennt das. Und kann in den meisten Fällen helfen.

Ach ja, noch eine Möglichkeit, wenn Du mal dringend mit jemandem reden mußt, ist die Telefonseelsorge. Deren Aufgabe ist es auch, zuzuhören. Vielleicht können die Dich auch beraten, zu welchem Arzt Du in Köln gehen könntest, da kenne ich mich nicht so aus. Tatsache ist, Du brauchst dringend Hilfe, allein kommst Du so nicht weiter. Also, auf zum Arzt. Ich halte Dir ganz fest die Daumen, Dennis, daß es Dir bald wieder besser geht.

Gruß Rosi


--------------------------------

Jürgen,

dann denke daran, daß Kleinkinder sehr viel verletzlicher sind als Erwachsene. Je kleiner und hilfloser ein Mensch ist, dem etwas schlimmes widerfährt, umso dramatischer sind die seelischen Spätschäden. Das gilt auch für Dich. Erwachsene stecken im Allgemeinen schon sehr viel mehr weg, ohne Schaden zu nehmen.

Aber mal was anderes: Glaubst Du wirklich, daß Deine Kontinenzprobleme mit Deiner Psyche zu tun haben? Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du seit Jahren Blut und Eiweiß im Urin. Ich denke da an Deinen Beitrag mit den schwarzen Stückcken, auf den ich seinerzeit auch geantwortet habe. Blut und Eiweiß im Urin sind immer ein Hinweis auf eine rein körperliche Erkrankung.

Ich kann nicht verstehen, daß Du da nicht am Ball bleibst. Entweder läßt Du Dich jahrelang vertrösten und unternimmst gar nichts, oder Du erkämpfst Dir einen Notfalltermin, bei dem (eventuell aus Zeitmangel?) nichts rauskommt. Also, an Deiner Stelle würde ich freundlich, aber penetrant auf einer Abklärung bestehen.

Schau mal, was Du daraus machst.

Auch Dir halte ich die Daumen. Auf daß bald die Ursache gefunden wird.


Gruß Rosi
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Beitrag #9 von papa0861 » 12 Sep 2007 19:53


Denis hat geschrieben:f warm rede ich hier bringt eh nichts wenn die anderen so kommen



hallo denis,

du hast hier wirklich was falsch verstanden.

@rosi

na klar weiß ich, daß gerade im kleinkindalter eine gewisse prägung erfolgt. ich meinte meinen gedankengang auch sehr allgemein.

ne, ne. klein beigegeben habe ich nicht. die letzte untersuchung in der nephrologie brachte auch keine neuen erkenntnisse. man vermutet, daß die blutteilchen im urin mit der medikamentenmischung zusammenhängen könnten und sieht hier keine gefahr in bezug auf eine nierenschädigung. ich darf nur nicht zuviel schmerzmittel nehmen. da tritt dann nämlich diese ausscheidung auf. und daß passiert halt oft, da ich einfach zu viele kopfschmerzpillen einnehme.
in fachkreisen nennt man das wohl mißbrauch.

allerdings stellt sich auch sehr sehr langsam wieder eine besserung ein. vielleicht habe ich meine blase auch nur erzogen (geht das überhaupt). wenn ich mich an bestimmte regeln halte, klappt es tagsüber ganz gut.

mal sehen, was meinem doc noch einfällt.

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Beitrag #10 von papa0861 » 12 Sep 2007 23:56


hallo denis,

das hatte ich noch vergessen.

bleibe doch bei deinen sorgen und nöten in einem forenteil.

wir hören dir gern zu. wenn du in verschiedenen themenbereichen schreibst macht es eine verfolgung deiner beiträge zumindest zur zeit etwas schwer.

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