Depression

Inkontinent.... und wie gehts weiter???
Hier könnt ihr über eure Ängste, Sorgen und Nöte reden.

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Beitrag #11 von mariell » 13 Apr 2010 16:52


Anji hat geschrieben:Am besten redest du mit einem Arzt. Depressionen sind gut behandelbar und ich weiss nicht wie das bei dir ist - ich kann meine Prüfungen schieben, würde ich an deiner stelle wenn möglich machen.
glg
wenn dieser weg nicht klappt hole dir eine andere herrausforderung die dir kraft gibt und spass macht wenn der weg nicht geht nehme einen anderen glaube mir
ich möchte leute helfen die mit phsyche zu tun haben und was damit zusammenhängt misbrauch u,s,w,
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Beitrag #12 von sandrale » 15 Apr 2010 21:24


Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch und kann dein Verhalten bestens nachvollziehen... Ich verstehe dich und falle auch manchmal in diese Löcher, aber glaube mir und ich muss mich auch gerade aufraffen, Dinge zu tun, wo ich weiss, dass sie wichtig sind und ich auch die Priorität einschätzen kann, aber ich kann irgenwie nicht, aber trotzdem wird dann wieder der Moment kommen, wo du dich dafür hassen wirst und dir selbst Vorwürfe machen wirst, weil du die Chance hattest, aber sie nicht wahrgenommen hast

Also versuch mal ein bisschen mehr Selbstdisziplin aufzubringen...

Du wärst doch total sauer, wenn du dein Studium verkackst und dir damit deine eigenen Wege verbaust... Hinterher ist es nur schlimmer, als vorher, weil man sich step by step immer mehr verbaut...

Also kann ich dir nur raten: Augen zu und durch... Bitte aber nicht mit einer Didziplin, wie bei denn Olympischen Spielen "Dabei sein ist alles"...

Denk an deine Zukunft...

Liebe Grüße :-)
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Beitrag #13 von kiara » 17 Dez 2010 23:18


Hallo an alle,
dies ist mein erster Beitrag im Forum.
Ich kenne dies Symptome auch ganz genau. Ich habe auch immer wieder diese Wochenenden, die ich komplett im Bett verbringe. Nur ist es jetzt so, dass seit Wochen nichts mehr geht. Nicht einmal mehr arbeiten. Wenn ich fröhlich bin, hab ich das Gefühl dies nur zu spielen..... Habe eine innere Leere. Bin vollkommen überfordert. Bekomme einfachste Dinge nicht meht hin. Labere alle Leute zu und geh jedem, vor allem mir auf die Nerven! Habe jetzt einen Termin bei ner Neurologin und dann gehe ich zum Psychologen.
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Beitrag #14 von yog » 11 Aug 2011 10:23


Hallo,

dies ist mein erstes Posting. Zu meinem Background, ich habe eine Therapie wegen Depression hinter mir und die war wirklich erfolgreich. Folgende Dinge möchte ich aber bei meinen Vorrednern anmerken:

1. Bei einer Drepression helfen Tipps wie: "Reiß dich mal zusammen", "setz dir Ziele", oder ähnliches gar nicht, sondern sind sogar kontraproduktiv. Der Depressive setzt sich nur noch mehr unter Druck. Depression ist was anderes als einfach nur mal schlecht drauf zu sein oder keinen Bock zu haben.

2. Medikamente können sehr gute helfen. Es gibt Selektive Serotonin Wiederaufnahme Hemmer (SSRI) die bei mir zumindest sehr gut gewirkt haben. Die darf man aber auf keinen Fall mit Johanniskraut-Präparaten kombinieren! Also nicht einfach drauf los experimentieren sondern einen Psychiater/Nuerologen fragen. Wichtig bei Medikamenten ist auch, dass man vorsichtig einsteigt. Hausärzte wissen hier leider nicht immer genügend Bescheid.

3. Der Therapieerfolg bei Depressionen ist SEHR HOCH.

4. Ja, die Therapie tut weh. Aber wisst ihr was toll ist? Wenn man danach zurück blicken kann und sich fragt: "Wie komisch war ich eigentlich damals drauf?" Das ist ein echt tolles Gefühl.

5. Den richtigen Therapeuten zu finden ist nicht einfach. Profi-Therapeuten wissen das und sind niemand böse wenn er nach dem 3. Termin sagt: "Mit ihnen kann ich nicht."

6. Nicht aufgeben! Meine Therapie dauerte ca. 2 Jahre + nochmal 2 Jahre um die Medikamente gaaanz langsam runter zu fahren. Ich hab zwischendurch oft alles hinschmeißen bzw. mich umbringen wollen... Bitte durchhalten.

7. Keine Angst vorm Therapeuten. Der hört erst mal nur zu. Der kritisiert nicht, der kommentiert leider auch oft nicht ;-) Außerdem haben die schon alles gehört. Die überrascht so leicht nichts mehr...

Ich hoffe das hilft den Betroffenen den Schritt in die Therapaie zu machen und dass die ahnungslosen Kommentare bzgl. Selbstmotivation aufhören.

Viel Erfolg,
Michael
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Re: Depression

Beitrag #15 von katrinka01 » 13 Apr 2015 11:17


ich bin neu ihr nach einem unfall 2011 bin ich inkontinent damit zu leben scheint mir auf dauer fast unmöglich ich bin erst 47 und auf dauer komme ich damit nicht klar
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Re: Depression

Beitrag #16 von katrinka01 » 13 Apr 2015 11:27


sagt sich so einfach darüber zu reden fällt mir schwer auser meiner frau weis es keiner nicht mal meine 4 kinder
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Re: Depression

Beitrag #17 von Helmut » 13 Apr 2015 12:16


Hallo katrinka01,

erst mal herzlich willkommen bei uns hier im Forum. :sm13:

sicherlich der Gedanke daran für immer Inkontinent zu sein, ist nicht gerade die Wunschvorstellung, aber glaube mir, man kann durchaus ganz gut damit leben. Ich bin seit fast 25 Jahren Harn- und Stuhlinkontinent, da lernt man mit den Jahren damit umzugehen. Wichtig ist dass du die für dich passenden Hilfsmittel hast und vor allem dass dein Darmmanagement passt. Wie sieht denn deine aktuelle Versorgung in Sachen Hilfsmittel und Darmmanagement aus?

Nun es kommt immer auf die jeweilige Situation an, ob man jemand von seiner Inkontinenz erzählt oder nicht, bei mir wissen es auch nur wenige. Klar dem Partner kannst du es nicht verheimlichen, das kommt früher oder später immer raus, den Kindern würde ich es nicht sagen, erst wenn sie alt genug sind, es zu verstehen oder wenn sie dich gezielt danach fragen, etwa warum du Windeln trägst zum Beispiel.

Viele Grüße Helmut
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Re: Depression

Beitrag #18 von katrinka01 » 15 Apr 2015 16:46


danke bis zum heutigen zeitpunkt weigert sich meine kasse zu zahlen ich muss alles selbst tragen ich habe noch 3 kinder zu versorgen die von den problem nichts wissen und das soll auch so bleiben ob ich auf dauer damit leben kann das kann ich mir nicht vorstellen
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Re: Depression

Beitrag #19 von katrinka01 » 15 Apr 2015 16:48


kleiner tippfehler 4 zwerge
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Re: Depression

Beitrag #20 von Helmut » 15 Apr 2015 18:01


Hallo katrinka01,

warum weigert sich denn deine Kasse zu zahlen, bist du Privat oder Gesetzlich Versichert?

Bei der gesetzlichen Krankenkasse hast du einen Anspruch auf die notwendigen Hilfsmittel laut SGB V §33. Anders sieht es aus wenn du Privat Versichert bist, da kommt es darauf an was in deinem Vertrag steht, ob da Inkontinenz Hilfsmittel mit eingeschlossen sind und wenn ja wieviel sie dann davon bezahlen.

Gruß Helmut
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