wie soll ich mit meiner Inkontinenz umgehen

Inkontinent.... und wie gehts weiter???
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wie soll ich mit meiner Inkontinenz umgehen

Beitrag #1 von Twinky » 22 Jun 2011 21:43


Hallo,

ich habe seit meiner Op an der Gebärmutter ja einige Probleme mit dem Wasserhalten. Doch seit Mitte Februar habe ich noch eine Erkrankung die viel schlimmer ist, als die Gebärmutter OP.

Ich kann seit Mitte Februar nicht mehr richtig laufen. Die Diagnose: Spatische Lähmung beider Beine rechts betonend. Ich bin seit Ende März deswegen bis auf weiters krankgeschrieben. Ich war schon dreimal im Krankenhaus, aber ich weiß nur das es eine Blokade im Brustwirbelbereich habe die auf den Brustwirbelkanal drückt.

Doch auch die Probleme mit der Inkontinenz sind seitdem schlimmer geworden. Ich kann es manchmal kaum zur Toillette schaffen, denn ich bin schon vorher nass. Das ist ja nicht so schlimm denn einige in meinem Bekanntenkreis wissen Bescheid über mein Problem.

Doch ich werde wohl in den nächsten Monaten irgendwann wieder arbeiten gehen. Und dort ist das dann anders. Ich arbeite in der EDV und dort ist man zwar vieles gewohnt, da es sich um eine Werkstatt für psychisch kranke Menschen handelt, doch mit der Inkontinenz ist da noch nie eine/r gewesen. Jetzt habe ich ganz viel Angst, dass ich wieder dort arbeite und meine Hose ist nass und ich die zeit der arbeit (Sie ist von 8:00 - 15:30 Uhr) noch sehr lange ist. Ich kann zwar nach hause und meine Sachen wechseln, aber das kostet zeit und diese müsste ich dann irgendwann nacharbeiten. Und das geht leider nicht denn die Gruppenleiter haben ja auch Feierabend nach 15:30 Uhr und dann wird mir die Zeit vom Lohn abgezogen.

Nun möchte ich wissen, wie ihr das macht und ob es noch andere Wege gibt, dass soweit in den Griff zu bekommen, dass es erst gar nicht geschieht.
Es gibt eine Lösung für alles
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Ein versuch dir zu helfen.

Beitrag #2 von CarstenS » 23 Jun 2011 15:43


Hallo,
also das mit deiner Arbeitsstelle klingt doch garnicht so problematisch. Ich meine wenn es eine Hilfswerkstatt ist , sind die leute da 100 % offen für dein kleines Problem. Gegen die Symptome könntest du wie du wahrscheinlich eh schon benutzt Inkontinenzprodukte wählen.

- Tena Pants
- Tena Flex

Wegen dem Wechseln gibts auch keine Probleme, da du auch Pausen hast an der Arbeit und grade diee Tena Flex sind auch angezogen fix gewechselt und nehmen viel auf, wenn du es doch auf das WC schaffst klappste den Slip einfach auf den rücken und kannst ganz normal das WC benutzen.

Sei in deiner Lage nicht so ängstlich, meine güte ich bin 21 Jahre und muss halt Inkontinenzprodukte benutzen, dafür is alles Trocken was trocken bleiben muss. Und genau so sollte es auch bei dir sein. Viele betroffene haben Angst wegen ihrem falschen Stolz ganz einfach.

- Wenn du durch die Stadt gehst lachste da Rollstuhlfahrer aus? Nein, wieso weil se halt drauf angewiesen sind.

Also dräng den Stolz beiseite, finde dein Produkt was zu die Passt und lebe wie du noch nie gelebt hast.
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Beitrag #3 von matis » 24 Jun 2011 12:30


Das mit der Arbeit und dem Büro kenne ich.
Ich bevorzuge jedoch ein Produkt, was zumindest die Chance hat, den ganzen Arbeitstag durchzuhalten, anstatt eines, das mehrfach gewechselt werden muss.
Ich benutze Tena Slip Super Medium.
Durch die Jeans hindurch ist es kaum zu sehen oder hören, auf wenn man anfänglich das Gegenteil meint.
Der Trick mit dem seitlich Herausholen des Mannes Stück gibt es bei der Frau natürlich nicht.
Aber man kann auch einen fest geschlossenen Slip herunter ziehen. Er leiert dann etwas aus, das macht aber eigentlich nichts.

Tena Pants Super M tragen mehr auf.
Wenn so etwas wie Pants, dann rate ich zu der neuen "protective underwear" von Tena.
Die gibt es speziell für die Frau und speziell für den Mann in unterschiedlichen Versionen angepasst.

Tena Flex ist durchaus eine Alternative zu beiden Produktgruppen. Es hat ein paar Vor- und ein paar Nachteile. Ob Du damit klarkommst, musst Du einfach ausprobieren.
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