Kontinenz_zentrum Köln-Longerich

Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

Moderatoren: Benjamin, MSN, Marco N., Georges, Marilee

Kontinenz_zentrum Köln-Longerich

Beitrag #1 von grete » 24 Mär 2006 11:31


Hallo,

(oh, whouh! - bin zum ersten Mal in einem öffentlichen Forum online)

habe große Sorge um meine Mutter: 82 Jahre alt und seit drei Jahren tapfer im Kampf gegen die Inkontinenz. Hausarzt verschreibt nur Vesikur. Aber es läuft und läuft...zu ihrem großen Unglück.
Gestern war ich mit ihr nun im Heilig-Geist-Krankenhaus in Köln Longerich / im Kontinenzzentrum (absolutes Neuland für mich). Kennt jemand das Haus und kann mir etwas über gut / schlecht / mittel erzählen. Der doc hat einen Check-Termin zur Blasenspieglung, etc vorgeschlagen; stationär für drei Tage - ein Ärzteteam (Gyn; Neurol; Urol) wird sich um Mütterlein scharen und rausfinden, was genaue Ursache ihrer Beschwerden ist und was zu tun wäre. Hab sie (mit ihrem Einverständnis!) sofort für Anfang Mai angemeldet. War so hoffnungsfroh, das richtige getan zu haben. Abends ruft der Hausarzt an und ich berichte stolz über die jüngsten Entwicklungen.... Da sagt der gute HA (ich schätze ihn eingentlich sehr..): "Vergessen Sie´s! Alle Frauen, die sich haben operieren lassen sind nach 1,5 Jahen wieder da, wo sie angefangen haben - oder gar schlimmer dran. Bänder kürzen, neue Bänder einsetzten, alles Quatsch." Bin regelrecht aus meiner euphorischen Stimmung abgestürtz.

Nun also meine Frage: was ist a) zu Longerich zu sagen? (gibt es im Raum Mönchengladbach besseres, wovon ich nichts weiß?) und b) gibt es auch gute Erfahrungen mit diesen OPs bei Frauen um die 80? (Mutter hat eine leichte Multiple Infarkt Demenz, die sich also über leicht "Schlägle" fortsetzt - aber seit drei Jahren - seit die Inkontinenz so richtig als solche wirkt - geht es ihr demenzmäßig phantastisch - aber man kann natürlich etwas Neurologisches nicht ganz ausschließen...)

Wäre für Eure Meinung dankbar.
Wünsche allseits ein möglichst sonniges Wochenende
grete
:?:
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Beitrag #2 von eckhard11 » 24 Mär 2006 12:41


Guten Tag, Grete,

also, Heilig - Geist ist mit das Beste, was Deutschland zu bieten hat.

Dort wird Deine Mutter ganz sicher bestens aufgehoben sein.

Hinsichtlich von Operationen am Frauenkörper, ( TVT - Bänder oder ähnliches ),
kann ich Dir natürlich keine Auskunft geben, aber eine derartige Operation
ist heuer Usus.

Daher kann ich auch die Aussage des Hausarztes nicht nachvollziehen.
Ist das ein Urologe oder ähnlicher Fachmann ?
Aber hier beginnt - leider - ja schon unser Problem mit verschiedenen Ärzten :
" Wat dem Döppen nit kürt, fritt ihm net" ( "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" )

Ich bin sicher, Du wirst hier im Forum noch etliche vernünftige und ehrliche Antworten auf
Deine Frage hinsichtlich des TVT - Bandes erhalten.

Geh doch mal oben auf "Zum Thema", dann auf "Harninkontinenz", in der Leiste auf
"operative Methoden", dort kannst Du einiges Wissenswertes über die Behandlungen nachlesen.

Während ich ein schönes Wochenende wünsche,
lege ich mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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eckhard11
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Beitrag #3 von Matti » 24 Mär 2006 12:50


Hallo Grete,

die Aussage deines Hausarztes ist zu pauschal und deshalb nicht zutreffend.

Entscheident für den Erfolg einer sogenannten TVT-Operation ist die Ursache der Inkontinenz.

Dieses Operationsverfahren wird bei Frauen angewendet die eine Blasen- oder Gebärmuttersenkung haben. Durch das Implantieren eines Kunstoffbandes (eher ein Netz), welches um die Harnröhre gelegt wird, richtet der Chirurg die Blase und den Harnleiter wieder auf.
Du kannst dir das in etwas so vorstellen: Eine Gießkanne wird mit dem Ausguß nach unten gehalten. Nun kommt es schon bei geriger Füllung zum "Auslaufen" . Richtet man den "Ausgiesser" wieder auf, kommt es nicht so leicht zum Auslaufen.

Operationsmethode:

Bild

TVT steht für “tension free vaginal tape”. Damit ist die spannungsfreie Einlage eines Bändchens unter die Harnröhre gemeint:
In örtlicher Betäubung wird von der Scheide her ein Bändchen durch einen kleinen, etwa 1,5 cm langen Schnitt in der vorderen Scheidenwand unter der Harnröhre eingelegt und hinter dem Schambein entlang bis nach vorne vor die Haut im Bereich der Schambehaarung geführt. Die Patientin wird dann zum Husten aufgefordert und das Bändchen so weit durchgezogen, bis nur noch wenige Tropfen Urin abgehen. Anschließend wird das Bändchen lediglich abgeschnitten, seine Verankerung im Gewebe beruht auf seiner rauhen Struktur.
Nachdem der kleine Schnitt verschlossen und die Blase mit einem Katheter entleert wurde, ist der Eingriff beendet.

Die Erfolgsaussichten sind sehr gut, wenn diese Operation bei der passenden Ursache eingesetzt wird.

Sollte es sich um neurologische Ursachen oder gar Hinleistungs- oder Abbau erscheinungen handeln wird das Band evtl. nicht viel bewirken. Allerdings muss man auch dann nicht den "Kopf in den Sand" stecken und es als unabänderlich akzeptieren. Es gibt z.B. die Möglichkeit des Biofeedback, Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Toilettentraining uvm.

Der Termin in Köln sollte auf jeden Fall wahrgenommen werden, es ist nämlich erst einmal wichtig die Ursachen zu finden. Auch Medikamentös kann heute sehr wirkungsvoll behandelt werden.

Das Kontinenz-Zentrum in Köln ist von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Dies ist eine Auszeichnung von Fachleuten (Fachgesellschaft) die nicht so einfach zu erlangen ist und etwas über den hohen Qualitätsstandart aussagt. Ich denke das deine Mutter dort in sehr kompetenten Händen ist.

Lieben Gruß

Matti

Besuch doch auch einmal mein Forum unter: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/
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Beitrag #4 von danny » 25 Mär 2006 03:16


Sorry, aber
FInde faszinierend, was immer wieder als das Beste in Deutschland angepriesen wird :roll:
Demnach haben wir viele Kliniken, die die absolut besten sind.... Ist ja gut, wenn jeder mit seiner Klinik zufrieden ist. Aber so scheint es mir übertrieben. Ich sollte zu den angeblich besten in D geschickt werden und Köln war nicht mit in der Diskussion. Alle kochen sie nur mit Wasser :wink:

Grundsätzlich zum Fragesteller: Es ist sehr gut in eine Kontinenzzentrum zu gehen, da dort gerade interdisziplinär geschaut wird, also das ganze aus der Sicht verschiedener Fachrichtungen und das zusammen. Das ist sehr effektiv - eine gründliche Untersuchung ist in relativ kurzer Zeit möglich. Außerdem läuft man nicht so gefahr, das Untersuchungen mehrfach gemacht werden.

Mit Operationen wäre ich sehr vorsichtig. Beim Operieren kann man mehr kaputt als gut machen. Wenn es konservative Möglichkeiten gibt, dann sollte man es dabei belassen. Ich kenne mehrere Frauen die nach einer TVT-OP mehr Probleme als vorher haben. Vor der Therapie steht die Diagnostik. Diese sollte erst einmal erfolgen, da man dann vernünftig über Therapievorschläge sprechen kann.
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danny
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Beitrag #5 von eckhard11 » 25 Mär 2006 10:00


Meine liebe Danny,

es mag ja sein, dass alle nur mit Wasser kochen, aber :
die einen nehmen abgestandenes Wasser,
die zweiten nehmen Leitungswasser
und die dritten verwenden frisches Quellwasser......

Es gibt eben doch Unterschiede.

Und man sollte auch nicht verallgemeinern.

Ich z.B. kenne die Heilig-Geist Klinik in Köln nur vom Hören-Sagen, aber dieses eben sehr
respektvoll und positiv, und zwar von Ärzten und Patienten.
Diesen Ruf muss man sich erarbeiten, der wird einem nicht nachgeworfen.

Bezüglich einer Operation bin ich schon Deiner Meinung.
Zuerst sollten andere Therapiemöglichkeiten erforscht werden.
Aber dies gilt eben auch nicht durchweg für jeden, denn ich bezweifle z.B. grosse Erfolge hinsichtlich eines Beckenbodentrainings bei einer 82 - jährigen Dame.....
In einem solchen Alter sollte man ganz pragmatisch Nutzen und Erfolgsquote gegenüberstellen.
Und TVT-Bänder werden millionenfach mit Erfolg eingesetzt.
Hier die negativen Ausnahmen als Warnmerkmale hinzustellen, empfinde ich als verfehlt.

Jeder kennt jemanden, der irgendjemanden kennt, der mit einem Auto verunglückt ist.
Setzt sich dieser jemand deswegen nicht mehr ans Steuer ??

Grete,

sollten die Ärzte zu dem Entschluss kommen, Deiner Mutter anzuraten, sich einer derartigen Operation zu unterziehen, dann sollte Deine Mutter sich dafür entscheiden.
Es ist eine leichte und kleine Operation mit erheblichen Erfolgen.
Ich denke, für eine Dame in dem Alter Deiner Mutter ist dies die vernünftigste Lösung.

Gruss
Eckhard
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Beitrag #6 von Jens Schriever » 25 Mär 2006 10:04


Hallo Grete

Über OP ja oder nein kann man sich streiten, aber das wichtigste ist eine ausgiebige Diagnostik. Erst wenn man eine richtige Diagnose hat, kann man eine Therapie einleiten.
Es währe Blödsinn sich über eine TVT- OP zu unterhalten, wenn die Diagnose noch gar nicht gestellt wurde. Bei einer Neurologischen Inkontinenz oder wie Matti schreibt bei Hinleistungsabbau bringt das Band nichts. Matti und Danny haben vollkommen Recht, mit der Empfehlung in die Klinik zu gehen. Da eine Neurologische Ursache wie du schreibst nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Stationäre Aufnahme sinnvoll.
Ich denke du hast schon das richtige gemacht mit der Anmeldung. Lasse dich jetzt nicht vorher durch deinen Hausarzt irritieren.


Gruß Jens
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Beitrag #7 von danny » 25 Mär 2006 10:19


Zum Thema OP muß ich generell noch folgendes sagen: Ich habe mehrere Frauen kennengelernt, die in Zentren operiert wurden. Mehrere dieser Frauen sind jetzt komplett Blasengelähmt und auf Katheter angewiesen. EIne OP hat immer Risiken. Daher bin ich gerade bei Blasen-OPs skeptisch.
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Beitrag #8 von Matti » 25 Mär 2006 11:39


Hallo Danny,

eine TVT-Operation erzeugt keine Blasenlähmung, weil an der Blase gar nicht operiert wird!

Was passieren kann, ist das der Chirug das Band zu fest anzieht und somit keine oder nur eine erschwerte Miktion möglich ist. Dies sollte einem erfahrenden Operateur allerdings nicht passieren, gerade deshalb ist es ratsam in ein Fachzentrum für Urologie zu gehen.

Natürlich sollte eine Operation nicht an erster Stelle stehen, konservative Behandlungsmethoden sollte erst einmal angewendet werden. Allerdings wirst du durch Tabletten oder Biofeedback keinen organischen Schaden heilen können, was die vorraussetzung für eine TVT-Operation ist. Die Blase bzw. Gebärmutter hebt sich dadurch nicht.

Bei jeder Operation gibt es Risiken. Du würdest aber auch niemanden von einer Blinddarmoperation abraten nur weil es bei drei von 1000 Fällen zu Komplikationen kommt, mitunter tödlichen.

Also, zusammengefasst: Erst Diagnostik und Ursachenbestimmung, dann Einleitung einer Therapie!

Wie diese dann aussieht schlägt der Arzt vor und der Patient entscheidet.

Mit dem Wirkstoff Duloxetin (Handelsname Yentreve) steht seit kurzem ein Medikament zur Verfügung, welches beachtliche Erfolge erzielen soll. Dies könnte eine alternative sein, je nach Ursache der Inkontinenz.

Gruß

Matti
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Beitrag #9 von danny » 25 Mär 2006 13:35


Zum einen habe ich nicht behauptet, das die Frauen eine TVT Band OP hatten. Die Blasen wurden angehoben und am Schambein fixiert. Grundsätzlcih werde ich beim Thema operation hellhörig. Möglichst sollte immer die am wenigsten invasivste Lösung zuerst probiert werden.

Im übrigen muß ich sagen, ich bin echt schlecht drauf zu sprechen, welche Klinik wie gut ist. Jede Klinik hat sein Spezialgebiet, in dem sie sich gut angeht. Fragt man mal danach, so relativiert sich der Ruf ganz schnell. Es gibt einige Kliniken die professionell arbeiten und jede Klinik hat ihr spezialfach.
Ob Patienten sich gut aufgehoben fühlen und einen guten EIndruck haben ist ein subjektives Maß. Das ist noch kein Hinweis auf die Qualität. Daher wäre ich mit Äußerungen wie, "das ist mit das beste was Deutschland zu bieten hat" vorsichtig.

Mir wurde zum Beispiel gesagt, die Klinik, die Neurourologisch die meiste Erfahrung habe, sei Murnau. Die Klinik wurde mir von der Kasse verweigert, mit dem Argument, Herne sei äquivalent. Operativ führend ist aber Tübingen. Neunkirchen, Mainz, Mannheim und Kiel haben auch wiederum Spezialisten, was die Durchführung und Auswertung der Urodynamik angeht. Der Prof. in Mainz hat das Standardwerk Urodynamik verfaßt. ich habe echt einen Kampf hinter mir mit der Krankenkasse, weil sie Murnau nicht bezahlen wollten. Resultat ist, das ich in Herne war, ein sehr fähiger Arzt dort ist, aber irgendwie kein wirklicher Therapievorschlag da ist. Die Klinik hier will, das ich jetzt doch wieder kämpfe um doch nach Murnau zu fahren...ich weiß nicht was ich davon halten soll, da ich schon denke Herne war sehr kompetent.

So, wie soll nun der Patient urteilen? Ich urteile danach, welchen subjektiven Eindruck die Klinik und der Arzt machen. Aber deshalb ist die Klinik noch lange nicht die BESTE und auch noch lange nicht für jeden anderen geeignet und ultimativ.

Unterm Strich:
Es ist immer gut, sich an ein Kontinenzzentrum zu wenden, da dort Spezialisten verschiedener Teilgebiete zusammenarbeiten. So zu einer Lösung zu kommen ist wohl die beste Möglichkeit. Ob man mit der Klinik zufrieden ist hängt wohl auch viel mit dem Glück zusammen, wie der Arzt gerade an dem Tag drauf ist.
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Beitrag #10 von Matti » 25 Mär 2006 13:53


Sag mal Danny über was Diskutieren wir hier eigentlich?

Es ist doch Selbstredent, dass es in jeder Klinik Patienten gibt, welche sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht haben.

Es ist aber doch wohl unbestreitbar, dass die Wahrscheinlichkeit höher liegt kompetenter in einer Kinik behandelt zu werden, welche sich auf das Gebiet der Inkontinenz spezialisiert hat, als in irgendeinem Dorfkrankenhaus, was vielelicht nur einmal von einer bestimmten Therapie gehört hat, diese aber selbst noch nicht durchgeführt hat.

Es geht doch gar nicht um Köln, es geht um die Kompetenz. Sicher gibt es andere Kliniken die genauso gut sind z.B. die Wicker Kliniken in Bad Wildungen. Hier entscheidet doch aber auch ein wenig die Wohnortnähe. Und für Köln bzw. das Umland ist diese Klinik wohl erste Wahl.

Ich verstehe den Ansatz deiner Diskusion überhaupt nicht, niemand wird hier von der Kölner Klinik bezahlt oder gesponsert, niemand hat behauptet das eine TVT-Operation allem anderen vorzuziehen ist. Sie kann eine Therapieoption sein, nicht die Therapieoption.

Ach, und ich war als Patient sowohl in Mainz, Mannheim als auch in Kiel auf der urologischen Station. Ein Prof. hat bei mir keine Urodynamik gemacht, das waren alles Assistenärzte, da kann ein Prof. noch fünf Bücher schreiben, es ändert nicht an der Ausführung durch andere.

Die von dir aufgeführte Klinik in Murnau ist eine Berufsgenossenschaftliche Rehabilitationsklink, hier ist neben den Ursachen vor allem der Kostenträger entscheident.

Gruß

Matti
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